Zusammenfassung 11. Spieltag

Elfter Sieg! Viktoria Berlin nicht zu stoppen

 

Spitzenreiter FC Viktoria 1889 Berlin ist in der Regionalliga Nordost weiterhin nicht zu stoppen. Das Team von Trainer Benedetto Muzzicato fuhr zum Auftakt des 11. Spieltages einen 3:0 (0:0)-Heimsieg gegen den SV Babelsberg 03 ein und machte damit auch den elften Dreier in dieser Saison perfekt. Mit optimalen 33 Punkten rangieren die Hauptstädter jetzt schon elf Zähler vor dem ersten Verfolger VSG Altglienicke, der allerdings auch noch mit zwei Begegnungen im Rückstand ist.

 

Schon während der ersten Halbzeit war die Viktoria die tonangebende Mannschaft, hatte durch den aufgerückten Abwehrspieler Jakob Lewald und Erhan Yilmaz, der nur die Latte traf, auch einige gute Tormöglichkeiten. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte brach dann Angreifer Pardis Fardjaz-Azad (48.) den Bann. Trainer Muzzicato bewies in der Folgezeit ein glückliches Händchen, denn die beiden weiteren Tore gingen auf das Konto der "Joker" Enes Küc (66.), der nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf, und Kimmo Hovi (85.).

Viktoria hat damit weiterhin die Chance, den Nordost-Startrekord des Chemnitzer FC zu erreichen. In der Saison 2018/2019 hatten die Sachsen zum Auftakt eine Serie von sogar 15 Siegen hintereinander hingelegt.

 

Die beiden weiteren für Freitagabend angesetzten Partien zwischen Aufsteiger Tennis Borussia Berlin und dem BFC Dynamo sowie zwischen der VSG Altglienicke und Hertha BSC II mussten kurzfristig abgesagt werden, Grund waren Corona-Verdachtsfälle bei TeBe und Altglienicke;neue Termine stehen noch nicht fest.

 

5:0! Faßbender gelingt Hattrick für Chemie Leipzig

 

Der BSG Chemie Leipzig ist am 11. Spieltag der Regionalliga Nordost ein Kantersieg gelungen. Der Traditionsverein aus Sachsen behielt gegen den Bischofswerdaer FV 5:1 (4:0) die Oberhand und mischt damit weiter in der Spitzengruppe mit. Mit 21 Zählern rangiert die BSG Chemie auf Platz drei. Der Rückstand auf Tabellenführer FC Viktoria Berlin, der in elf Partien noch keinen Punktverlust hinnehmen musste, beträgt allerdings zwölf Zähler.

 

Burim Halili (13.) brachte die Leipziger früh auf die Siegerstraße. Morgan Faßbender (15./35./44., Foulelfmeter) schraubte das Ergebnis mit einem lupenreinen Hattrick noch während der ersten Halbzeit auf 4:0 in die Höhe. In der zweiten Hälfte sorgte Stephané Mvibudulu (53.) für ein weiteres BSG-Tor. Für Bischofswerda traf lediglich Nick Huenig (77.) zum Endstand. Der BFV ist nach der siebten Saisonniederlage neues Schlusslicht.

 

Berliner AK: Beyazit schockt Ex-Klub Energie Cottbus

 

Der FC Energie Cottbus hat erstmals unter der Regie von Trainer Dirk Lottner verloren. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend vier Siegen und zwei Remis musste sich der Ex-Bundesligist gegen den Berliner AK 0:3 (0:1) geschlagen geben. Abdulkadir Beyazit (6./48.), der in den beiden zurückliegenden Spielzeiten selbst für den FC Energie am Ball war, schnürte einen Doppelpack für die Hauptstädter, die durch den Sieg an Cottbus vorbeizogen und jetzt Tabellenfünfter sind. Den Schlusspunkt setzte Nader El-Jindaoui (82.).

 

Der VfB Auerbach und der VfB Germania Halberstadt trennten sich 1:1 (1:0). Torjäger Marc Zimmermann (13.) sorgte mit seinem bereits elften Saisontor früh für die Führung der Gastgeber. Damit baute er seinen Vorsprung als Spitzenreiter in der Torschützenliste aus. Jan-Pelle Hoppe (65., Foulelfmeter) egalisierte in seinem ersten Spiel für seinen neuen Verein (zuvor Kickers Offenbach) das Ergebnis und sicherte Halberstadt das Remis.

 

Wenige Minuten vor dem Abpfiff handelte sich der eingewechselte Gästespieler Lukas René Ferchow wegen Foulspiels noch die Gelb-Rote Karte ein (84.). Halberstadt gab durch den Punktgewinn die "Rote Laterne" des Tabellenletzten an den Bischofswerdaer FV ab.

 

Sechster Streich! Jena setzt Siegesserie fort

 

Der Traditionsverein FC Carl Zeiss Jena ist weiter auf dem Vormarsch. Das 3:1 (3:1) am 11. Spieltag beim Tabellenvorletzten FSV Optik Rathenow war für den Absteiger aus der 3. Liga bereits der sechste Sieg in Serie. Mit jetzt 21 Punkten verbesserten sich die Thüringer auf den vierten Platz, der Rückstand zum verlustpunktfreien Spitzenreiter FC Viktoria 1889 Berlin (ein Spiel mehr ausgetragen) beträgt zwölf Zähler.

 

Ein frühes Eigentor von Optik-Abwehrspieler Salif Dramé (8.) brachte die Mannschaft von FCC-Trainer Dirk Kunert schnell auf Kurs. Maximilian Oesterhelweg (25, Foulelfmeter) und Kevin Wolf (28.) bauten den Vorsprung noch während der ersten halben Stunde aus. Für Rathenow traf Vasilios Polichronakis (36.) zum Endstand.

 

Jenas Mitabsteiger Chemnitzer FC gewann sein Heimspiel gegen Aufsteiger FSV 63 Luckenwalde 3:0 (1:0). Kurz vor der Pause gelang Kevin Freiberger (42.) das Führungstor. In der zweiten Hälfte machten Tim Campulka (51., Foulelfmeter) und Danny Breitfelder (57.)

 

Beide Teams beendeten die Partie nicht in voller Mannschaftsstärke. Zunächst sah CFC-Torschütze Tim Campulka wegen groben Foulspiels die Rote Karte (60.). Wenig später erwischte es jedoch auch Luckenwaldes Tim Göth mit der Gelb-Roten Karte wegen einer Unsportlichkeit (66.).

 

Meister Lok Leipzig verliert weiter an Boden

 

Weiter an Boden auf die Tabellenspitze verlor der aktuelle Nordost-Meister 1. FC Lok Leipzig der sich beim SV Lichtenberg 47 nach einer turbulenten Partie 2:3 (0:1) geschlagen geben musste und jetzt schon 17 Punkte von Ligaprimus Viktoria Berlin entfernt ist.

 

Nach der frühen Führung der Gastgeber durch Marcel Rausch (2.) mussten die Leipziger durch die Rote Karte für ihren Angreifer Djamal Ziane (grobes Foulspiel/28.) schon vor der Pause einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Trotz Unterzahl gelangt jedoch Luca Sirch (49.) zunächst der Ausgleich. Ein Lichtenberger Doppelschlag von Tarik Gözüsirin (53.) und Philipp Grüneberg (55.) brachte die "Loksche" endgültig auf die Verliererstraße. Farid Abderrahmane (68.) konnte nur noch zum Endstand verkürzen.

 

Zumindest einen Teilerfolg verbuchte der ZFC Meuselwitz mit dem 0:0 gegen den FSV Union Fürstenwalde. Für die abstiegsbedrohten Thüringer war es die erste Partie unter der Regie des neuen Trainers Holm Pinder. Der Vizepräsident des Klubs hatte vor wenigen Tagen Koray Gökkurt abgelöst. Auch unter Pinders Regie verlängerte sich jedoch die Negativserie des ZFC, der jetzt schon seit neun Spieltagen auf einen Sieg wartet. mspw

Foto Startseite: Gettyimages

 

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