Vorfälle beim Meisterschaftsspiel der Regionalliga Nordost

BFC Dynamo: Geldstrafe und Geisterspiel auf Bewährung

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) hat den BFC Dynamo nach den Vorfällen beim Meisterschaftsspiel der Regionalliga Nordost zwischen dem BFC Dynamo und der BSG Chemie Leipzig am 12.09.2021 wegen eines fortgesetzten unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in Tateinheit mit einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst und wegen eines diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000,00 EUR verurteilt. Der Verein hat die Möglichkeit, hiervon einen Betrag in Höhe von bis zu 4.000 Euro für Maßnahmen gegen Rassismus, Rechtsextremismus oder Antisemitismus zu verwenden, was dem NOFV bis zum 30. März 2022 nachzuweisen wäre. Darüber hinaus muss der Klub ein Meisterschafts-Heimspiel unter vollständigem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Die Vollstreckung dieser Maßnahme wurde zur Bewährung ausgesetzt und erfolgt nur dann, wenn es innerhalb der Bewährungszeit zu einem schwerwiegenden Wiederholungsfall kommt. Die Bewährungszeit läuft bis zum 30.06.2022. Zudem wurden Sicherheitsauflagen verhängt.

Beim Spiel gegen die BSG Chemie Leipzig hatten Anhänger des BFC Dynamo u.a. mehrfach ungehindert gefährliche Gegenstände in Richtung der Leipziger Spieler und Betreuer geworfen, Leipziger Spieler rassistisch beleidigt und antisemitische Parolen skandiert.

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