Regionalliga Nordost
Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 31. Spieltag
Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 31. Spieltag (Freitag)
BFC Dynamo stolpert trotz Überzahl
Einen weiteren Rückschlag musste der BFC Dynamo im Titelrennen der Regionalliga Nordost hinnehmen. Das Team von Trainer Dirk Kunert unterlag 2:3 (1:1) bei der abstiegsbedrohten U 23 des FC Hansa Rostock und blieb damit auch im dritten Spiel nacheinander sieglos. Der Rückstand auf den Spitzenreiter FC Energie Cottbus beträgt damit weiterhin vier Punkte. Der Tabellenführer ist allerdings am Samstag (ab 16 Uhr, live im MDR) noch gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig im Einsatz.
Chris Reher (23.) hatte den Titelanwärter aus Berlin vor 1045 Zuschauer*innen zunächst in Führung gebracht. Julian Albrecht (33.) gelang aber noch vor der Pause der Ausgleich. Nach der Roten Karte für Rostocks Angreifer Luca Wollschläger wegen einer Tätlichkeit (62.) legte Louis Malina (83.) erneut für den BFC Dynamo vor. In Unterzahl drehte der Nachwuchs des Zweitligisten jedoch durch Patrick Nkoa (89.) und den eingewechselten Tim Krohn (90.+4) noch das Spiel.
Aufsteiger Eilenburg kurz vor Klassenverbleib
Der FC Eilenburg hat den Verbleib in der vierthöchsten Spielklasse schon vor Augen. Nach dem 3:2 (1:1) bei der VSG Altglienicke hat das Team von Trainer Sascha Prüfer bei nur noch neun zu vergebenen Punkten sieben Zähler Vorsprung vor der Gefahrenzone. Lennert Möbius (11.), Ibrahim Aldawoud (47.) und Christopher Bibaku (75., Foulelfmeter) sicherten den Gästen die volle Punktausbeute. Der VSG reichten die Treffer von Justin Bulang (25.) und Tolcay Cigerci (88., Foulelfmeter) nicht zu etwas Zählbarem.
Die BSG Chemie Leipzig baute ihre Serie ohne Heimniederlage auf fünf Partien aus. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Jagatic trennte sich vor 4999 Zuschauer*innen 0:0 vom SV Babelsberg 03. Für die Gäste sprang erstmals nach zwei Niederlagen wieder ein Punkt heraus. Damit verbesserten sich die Potsdamer auf Rang fünf.
Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 31. Spieltag (Samstag)
4:3-Krimi! Cottbus legt im Titelrennen vor
Tabellenführer und Titelverteidiger FC Energie Cottbus hat den Greifswalder FC in der Regionalliga Nordost unter Zugzwang gesetzt. Die Lausitzer vergrößerten am 31. Spieltag den Abstand zum ärgsten Verfolger durch den dramatischen 4:3 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig zumindest vorübergehend auf fünf Punkte. Der Greifswalder FC ist noch am Sonntag (ab 13 Uhr) beim Schlusslicht Berliner AK im Einsatz.
Vor 11.532 Zuschauer*innen schienen Maximilian Pronichev (5.) und Tim Heike (53.) mit einer 2:0-Führung des FC Energie schon für klare Verhältnisse gesorgt zu haben. Die Leipziger meldeten sich aber zurück und drehten durch Tore von Ryan Adigo (58.), Abou Bello (70.) und des eingewechselten Farid Abderrahmane (83., Foulelfmeter) zwischenzeitlich das Spiel. Erneut Heike (86.) und Joker Jan Shcherbakovski (90.+3) ließen den Meisterschaftsanwärter ab doch noch jubeln.
"Das ist einfach Wahnsinn", sagte Cottbus-Torschütze Maximilian Pronichev nach der Partie im MDR Fernsehen. "Wir dürfen die 2:0-Führung nicht aus der Hand geben und auf einmal in Rückstand geraten. Wir haben aber Moral gezeigt und sind noch einmal zurückgekommen."
Lok Leipzigs Trainer Tomislav Piplica, der während seiner aktiven Zeit als Torhüter viele Jahre für den FC Energie Cottbus aktiv war, meinte: "Die Zuschauer haben ein sehr gutes Spiel gesehen. Bei der Qualität von Energie Cottbus werden schon kleine Fehler bestraft."
Rot-Weiß Erfurt gewinnt erstmals wieder
Der FC Rot-Weiß Erfurt hat seine Serie von zehn Begegnungen ohne Sieg beendet. Das Team von Trainer Fabian Gerber setzte sich vor 3614 Zuschauer*innen in einer torreichen Begegnung 5:2 (3:1) gegen den FSV 63 Luckenwalde durch. Caniggia Elva (13.), Romarjo Hajrulla (25./26./84.) und Kay Seidemann (90.+7, Foulelfmeter) waren für die Treffer zum neunten Saisonsieg verantwortlich. FSV-Kapitän Christian Flath (45., Foulelfmeter) und Phil Butendeich (69.) hatten es zwischenzeitlich spannend gemacht, konnten aber die vierte Niederlage nacheinander für Luckenwalde auch nicht mehr verhindern.
Der ZFC Meuselwitz blieb mit dem 2:1 (1:0) in der Partie beim Chemnitzer FC zum vierten Mal in Folge ohne Niederlage. Ein Eigentor von Felix Müller (13.) leitete den zweiten Dreier in diesem Zeitraum ein. Dejan Bozic (65.) glich vor 3621 Zuschauer*innen für den CFC zwar aus. Dem früheren Chemnitzer Florian Hansch (67.) gelang aber noch das Siegtor für die Gäste aus Meuselwitz.
Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 31. Spieltag (Sonntag)
Greifswald bleibt an Cottbus dran
Der Greifswalder FC kann sich weiterhin Hoffnungen auf den Titel in der Regionalliga Nordost machen. Nach dem 4:3 von Energie Cottbus gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig zog das Team von Trainer Lars Fuchs mit einem 1:0 (1:0) beim Berliner AK nach und liegt nun wieder zwei Zähler hinter dem Tabellenführer.
Soufian Benyamina (45.+3, Foulelfmeter) war für den einzigen Treffer der Begegnung verantwortlich. Für den früheren Drittliga-Profi (285 Partien) war es bereits der 19. Saisontreffer im 31. Liga-Einsatz. Der Berliner AK kassierte die sechste Niederlage aus den vergangenen sieben Partien.
Der FC Viktoria Berlin hat seine gute Form durch das 3:2 (1:1) im Stadtduell mit der U 23 von Hertha BSC unter Beweis gestellt. Dabei hatten Mesut Kesik (7.) und Kenan Hadziavdic (65.) den Nachwuchs des Zweitligisten gleich zweimal in Führung gebracht. Lucas Falcao (17.) und Julien Damelang (79.) sorgten jeweils für den Ausgleich, ehe der eingewechselte Nicolas Hebisch (90.) die Viktoria über den fünften Sieg aus nun sechs Partien ohne Niederlage jubeln ließ.
Der FSV Zwickau ist erstmals nach zuvor sieben Punkten aus drei Spielen wieder leer ausgegangen. Die "Schwäne" hatten 1:2 (0:1) gegen den FC Carl Zeiss Jena das Nachsehen. Den Rückstand durch Lukas Lämmel (32., Foulelfmeter) konnte FSV-Kapitän Davy Frick (53.) vor 6895 Zuschauer*innen zunächst noch ausgleichen. Nur kurze Zeit später handelte sich Zwickaus Marc-Philipp Zimmermann (55.) wegen groben Foulspiels die Rote Karte ein. Elias Löder (69.), der mit der Bilanz von nun 23 Treffern die Torschützenliste anführt, nutzte für Jena die Überzahl aus.
Text: MSPW
Foto Startseite: P. Skrzipek Sport und Event Photograph
