Regionalliga Nordost
Regionalliga Nordost: Vorschau 8. Spieltag
Nach dem Wochenende in den Landespokal-Wettbewerben richtet sich der Blick wieder auf die Regionalliga Nordost. Der 8. Spieltag erstreckt sich von Donnerstag bis Sonntag und hält sowohl an der Tabellenspitze als auch im unteren Drittel richtungsweisende Begegnungen bereit. Rot-Weiß Erfurt und der Chemnitzer FC gehen punktgleich und weiterhin ungeschlagen in die neue Runde. Dahinter wartet eine dicht gestaffelte Verfolgergruppe auf ihre Chance.
Zum Auftakt stehen sich am Donnerstag BFC Dynamo und Tasmania Berlin in einem Hauptstadtduell gegenüber. Am Freitag gastiert Chemnitz zum Spitzenspiel bei der VSG Altglienicke, während Erfurt den RSV Eintracht empfängt. Der Samstag bringt fünf Partien, ehe Greifswald und Lok Leipzig den Spieltag am Sonntag beschließen.
Die deutlichen Pokalerfolge vieler Regionalligisten haben zusätzliches Selbstvertrauen gebracht. Wegen der teilweise großen Klassenunterschiede sind sie jedoch nur bedingt als Gradmesser für den Ligaalltag geeignet. Umso mehr wird es darauf ankommen, den Rhythmuswechsel zu bewältigen und die Kräfte nach der zusätzlichen Belastung richtig einzuteilen.
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Donnerstag, 10. September 2026
BFC Dynamo – SV Tasmania Berlin (19.00 Uhr)
Mit einem Berliner Duell wird der 8. Spieltag eröffnet. Der BFC Dynamo hat sich nach einem wechselhaften Saisonstart stabilisiert und zuletzt zweimal mit 2:0 gewonnen. Sowohl gegen den BFC Preussen als auch beim FSV Luckenwalde blieb die Mannschaft ohne Gegentor. Mit nun elf Punkten hat der BFC den Anschluss an die vordere Tabellenregion hergestellt.
Auch im Berliner Landespokal präsentierte sich Dynamo torhungrig. Beim 9:0 gegen den SV Viktoria Mitte ließ der Regionalligist früh keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Für die Partie gegen Tasmania dürfte jedoch vor allem die zuletzt verbesserte Balance zwischen Offensive und Defensive von Bedeutung sein.
Die Gäste mussten vor der Pokalpause eine 0:2-Niederlage beim Halleschen FC hinnehmen. Vier Punkte und 8:22 Tore verdeutlichen, dass Tasmania insbesondere in der Defensivarbeit gefordert ist. Beim 2:2 gegen den Greifswalder FC hatte der Aufsteiger zuvor allerdings gezeigt, dass er auch gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte zu gefährlichen Umschaltmomenten kommen kann. Das 8:0 im Pokal gegen den VfB Einheit zu Pankow sorgte zudem für ein positives Erfolgserlebnis.
Gemessen an Formkurve und Tabellenstand geht der BFC mit Vorteilen in die Begegnung. Tasmania benötigt eine kompakte Vorstellung, um die Räume vor dem eigenen Tor zu schließen und den Gastgeber nicht früh ins Spiel kommen zu lassen.
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Freitag, 11. September 2026
FC Rot-Weiß Erfurt – RSV Eintracht 1949 (19.00 Uhr)
Rot-Weiß Erfurt gehört zu den beiden noch ungeschlagenen Mannschaften der Liga. Mit 17 Punkten und 23:5 Toren weist der Tabellenführer zugleich die beste Offensive auf. Das 1:1 gegen den BFC Preussen am vergangenen Spieltag zeigte jedoch, dass auch der bisherige Spitzenreiter Geduld benötigt, wenn der Gegner die Räume konsequent verengt.
Im Thüringenpokal gewann Erfurt am Freitag mit 9:0 beim SV Grün-Weiß Siemerode. Durch die breite personelle Rotation konnten Kräfte verteilt werden, ohne dass Spielfluss und Zielstrebigkeit verloren gingen. Gegen den RSV wird der Gastgeber voraussichtlich wieder deutlich mehr Widerstand überwinden müssen.
Die Gäste aus Stahnsdorf haben sechs Punkte gesammelt und in sechs ihrer sieben Ligaspiele getroffen. Gleichzeitig offenbaren 15 Gegentore, wo die größten Reserven liegen. Zuletzt unterlag der RSV dem FSV Zwickau mit 1:2 und der zweiten Mannschaft des 1. FC Magdeburg mit 2:4. Gegen Magdeburg hatte das Team zur Pause noch 2:1 geführt, konnte diesen Vorsprung aber nicht behaupten.
Das 3:0 im Brandenburgpokal beim Ludwigsfelder FC dürfte dem RSV dennoch Rückenwind geben. In Erfurt wird es darauf ankommen, die defensive Ordnung über die gesamte Spielzeit zu halten. Der Spitzenreiter ist aufgrund seiner bisherigen Konstanz klar im Vorteil, muss sich aber auf einen Gegner einstellen, der seine Möglichkeiten im Spiel nach vorn bereits mehrfach angedeutet hat.
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VSG Altglienicke – Chemnitzer FC (19.00 Uhr)
Das sportliche Topspiel des Freitags steigt in Berlin. Die VSG Altglienicke steht mit zwölf Punkten in der Verfolgergruppe, musste zuletzt aber etwas an Tempo einbüßen. Auf das 1:1 gegen die BSG Chemie Leipzig folgte eine 0:1-Niederlage beim FC Carl Zeiss Jena. Es war die erste Saisonniederlage für die Berliner, die in Thüringen trotz eigener Möglichkeiten ohne Treffer blieben.
Mit 14 Toren verfügt Altglienicke weiterhin über eine der produktiveren Offensivreihen der Liga. Beim 8:2 im Berliner Landespokal gegen TuS Makkabi stellte die VSG ihre Abschlussstärke erneut unter Beweis. Da diese Begegnung erst am Sonntag ausgetragen wurde, bleibt bis zum Duell mit Chemnitz allerdings eine kürzere Regenerationszeit.
Der CFC reist punktgleich mit Rot-Weiß Erfurt und ebenfalls ungeschlagen an. 16 erzielte Treffer und lediglich drei Gegentore stehen für die bislang überzeugende Mischung aus Offensivqualität und Stabilität. Nach dem 2:0 gegen Lok Leipzig erkämpften die Sachsen zuletzt ein 1:1 gegen Jena. Der Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit, nachdem der CFC lange einem Rückstand hinterhergelaufen war.
Auch Chemnitz löste seine Pokalaufgabe souverän und gewann beim Dresdner SC mit 7:0. Trainer Benjamin Duda nutzte die Partie für zahlreiche Veränderungen in der Startformation. Gegen Altglienicke wartet nun ein deutlich anderer Prüfstein: Die Gastgeber wollen ihre erste Niederlage beantworten, während der CFC seine Serie und die Spitzenposition verteidigen möchte. Entscheidend könnte sein, welche Mannschaft die gefährlichen Räume zwischen Mittelfeld und Abwehr besser kontrolliert.
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Samstag, 12. September 2026
SV Babelsberg 03 – Hallescher FC (14.00 Uhr)
Der SV Babelsberg 03 sucht in der Liga weiterhin nach dem Weg zurück in die Erfolgsspur. Seit dem Auftaktsieg sind die Potsdamer in sechs Begegnungen ohne weiteren Dreier geblieben. Die jüngsten Niederlagen gegen Greifswald (1:2) und in Zwickau (0:1) fielen knapp aus, brachten aber keine Entlastung. Mit fünf Punkten und 9:12 Toren steht Babelsberg früh in der Saison unter Zugzwang.
Das 10:0 im Brandenburgpokal beim Angermünder FC bot Gelegenheit, Selbstvertrauen im Abschluss zu sammeln. Nach einer knappen 1:0-Pausenführung drehte Babelsberg im zweiten Durchgang deutlich auf. Gegen Halle wird es nun darum gehen, diese Konsequenz auch gegen eine der stabilsten Abwehrreihen der Regionalliga zu zeigen.
Der HFC geht mit zwei 2:0-Siegen in Folge in die Partie. Sowohl bei Hertha BSC II als auch gegen Tasmania Berlin blieb Halle ohne Gegentreffer und erhöhte sein Konto auf zwölf Punkte. Insgesamt stehen erst fünf Gegentore zu Buche. Die Mannschaft hat damit eine gute Grundlage geschaffen, um sich in der Spitzengruppe festzusetzen.
Am Pokalwochenende hatte der HFC keine Pflichtspielbelastung. Die ursprünglich für den 5. September vorgesehene Partie gegen die SG Reppichau wurde auf den 2. Oktober verlegt. Die zusätzliche Vorbereitungszeit könnte in Babelsberg ein Vorteil sein. Die Gastgeber werden ihrerseits versuchen, mit hohem Einsatz und dem Schwung aus dem Pokalspiel gegen die kompakte Hallenser Ordnung anzulaufen.
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BFC Preussen – 1. FC Magdeburg II (14.00 Uhr)
Der BFC Preussen wartet nach sieben Spieltagen noch auf den ersten Ligasieg, setzte zuletzt aber ein bemerkenswertes Zeichen. Beim bis dahin äußerst überzeugenden Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt erkämpften sich die Berliner ein 1:1. Nach zuvor zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer war der Punktgewinn auch offensiv ein wichtiger Schritt.
Im Berliner Landespokal folgte am Sonntag ein 4:1 gegen Polar Pinguin. Viel Zeit zur Regeneration bleibt damit nicht. Gegen Magdeburg wird Preussen erneut eine konzentrierte Defensivleistung benötigen, denn die Gäste haben in ihren sieben Ligaspielen bereits 17 Tore erzielt.
Die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg steht mit 13 Punkten in der erweiterten Spitzengruppe. Zuletzt gelangen ein 1:0 gegen Chemie Leipzig und ein 4:2 beim RSV Eintracht. In Stahnsdorf drehten die Magdeburger einen 1:2-Pausenrückstand und unterstrichen dabei ihre offensive Variabilität. Gleichzeitig zeigen zwölf Gegentreffer, dass die junge Mannschaft dem Gegner ebenfalls Räume anbietet.
Während Preussen am Sonntag noch im Pokal gefordert war, ging Magdeburg II ohne zusätzliche Pflichtspielbelastung in die Trainingswoche. Die Berliner wollen die Leistung von Erfurt bestätigen und benötigen im eigenen Ballbesitz Mut und Genauigkeit. Magdeburg reist mit der besseren Form an, muss aber damit rechnen, dass der Gastgeber erneut über Kompaktheit und Einsatz in die Partie finden will.
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FC Erzgebirge Aue – FSV 63 Luckenwalde (14.00 Uhr)
Der FC Erzgebirge Aue hat sich mit 14 Punkten auf Rang drei festgesetzt. Nach dem torlosen Remis gegen Hertha BSC II gewannen die Veilchen zuletzt mit 2:1 bei Lok Leipzig. Gerade in einer umkämpften Partie bewies Aue dabei die nötige Effizienz, um den Kontakt zum Spitzenduo zu halten.
Auch im Sachsenpokal erfüllte der Favorit seine Aufgabe eindrucksvoll. Das 13:0 beim VfB Weißwasser war der höchste Pflichtspielsieg der jüngeren Vereinsgeschichte. Der klare Erfolg darf angesichts des Klassenunterschieds nicht überbewertet werden, dürfte aber für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt haben.
Luckenwalde reist dagegen in einer schwierigen Phase an. Der FSV steht bei drei Punkten und 5:18 Toren, die vergangenen vier Ligaspiele gingen verloren. Auf das 0:5 gegen Erfurt folgte ein 0:2 gegen den BFC Dynamo. Auch im Brandenburgpokal blieb das erhoffte Erfolgserlebnis aus: Beim Oberligisten BSG Stahl Brandenburg unterlag der FSV durch einen späten Gegentreffer mit 0:1.
Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Trainer Patrick Weiser wird die Mannschaft interimsweise von Lukas Müller und Rainer Stock betreut. In Aue steht das Team vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Der Gastgeber geht mit der deutlich besseren Ausgangslage in die Begegnung. Für Luckenwalde wird es zunächst darum gehen, defensiv wieder mehr Stabilität zu gewinnen und über Umschaltaktionen zu eigenen Chancen zu kommen.
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FC Carl Zeiss Jena – Hertha BSC II (14.00 Uhr)
Der FC Carl Zeiss Jena hat sich mit vier Punkten aus den Begegnungen gegen Chemnitz und Altglienicke in der Spitzengruppe behauptet. Beim 1:1 in Chemnitz musste Jena nach zwei Platzverweisen lange in Unterzahl verteidigen und kassierte den Ausgleich erst tief in der Nachspielzeit. Wenige Tage später folgte ein 1:0 gegen die VSG. Mit 13 Punkten und nur fünf Gegentoren gehört der FCC zu den stabilsten Mannschaften der Liga.
Im Thüringenpokal gewann Jena mit 12:0 beim SC 1903 Weimar. Die klare Partie bot die Möglichkeit, Spielanteile zu verteilen und Offensivabläufe zu festigen. Gegen Hertha BSC II wird wieder ein anderes Maß an Geduld und Präzision gefragt sein.
Die Berliner Nachwuchsmannschaft hat bislang fünf Punkte gesammelt. Der 2:1-Auswärtssieg bei Lok Leipzig zeigte ihr Potenzial, daneben gab es jedoch mehrere deutliche Niederlagen. Zuletzt verlor Hertha II mit 0:2 gegen den Halleschen FC. Fünf eigene Treffer bei 15 Gegentoren machen deutlich, dass es vor allem an Konstanz in beiden Strafräumen fehlt.
Jena geht mit Heimvorteil, stabiler Defensive und der besseren Form in die Begegnung. Hertha wird versuchen, das Tempo seiner jungen Spieler einzusetzen und bei Ballgewinnen schnell umzuschalten. Gelingt es dem FCC, diese Situationen früh zu unterbinden, besitzt die Mannschaft gute Voraussetzungen, ihre Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.
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BSG Chemie Leipzig – FSV Zwickau (14.30 Uhr)
Bei der BSG Chemie Leipzig steht die Suche nach dem ersten Saisonsieg im Mittelpunkt. Zwei Punkte und 2:9 Tore sind nicht der erhoffte Ertrag der ersten sieben Partien. Zuletzt gelang beim 1:1 gegen die VSG Altglienicke immerhin ein Achtungserfolg, nachdem Chemie zuvor gegen Magdeburg II knapp mit 0:1 verloren hatte.
Das 7:0 im Sachsenpokal beim SV Neudorf brachte wieder mehr Erfolgserlebnisse vor dem gegnerischen Tor. Im Ligaalltag bleibt die Aufgabe jedoch ungleich schwerer. Chemie muss gegen einen formstarken Gegner die defensive Disziplin mit mehr Durchschlagskraft im letzten Drittel verbinden.
Der FSV Zwickau reist mit drei Ligasiegen in Serie nach Leipzig. Nach Erfolgen gegen Luckenwalde und den RSV Eintracht gewann das Team zuletzt mit 1:0 gegen Babelsberg. Die Sachsen haben sich damit auf 13 Punkte verbessert. Die Torbilanz von 8:9 zeigt, dass der aktuelle Aufschwung weniger auf offensiver Dominanz als auf einer verbesserten Organisation und konsequent genutzten Möglichkeiten beruht.
Am Sonntag setzte sich Zwickau im Sachsenpokal mit 9:1 beim Heidenauer SV durch. Wegen der kürzeren Erholungszeit und der zu erwartenden intensiven Atmosphäre im Alfred-Kunze-Sportpark ist nun erneut volle Konzentration gefragt. Chemie braucht dringend Punkte, Zwickau möchte seine Serie ausbauen – damit treffen hoher Erfolgsdruck und gewachsenes Selbstvertrauen unmittelbar aufeinander.
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Sonntag, 13. September 2026
Greifswalder FC – 1. FC Lokomotive Leipzig (14.00 Uhr)
Zum Abschluss des Spieltags empfängt der Greifswalder FC den 1. FC Lokomotive Leipzig. Die Gastgeber haben zwölf Punkte gesammelt und sich mit 15 Toren als offensivstark erwiesen. Auf den 2:1-Erfolg gegen Babelsberg folgte ein 2:2 bei Tasmania Berlin. Dass Greifswald in den vergangenen vier Ligapartien nicht ohne Gegentreffer blieb, verdeutlicht zugleich die aktuelle Aufgabe in der Rückwärtsbewegung.
Für einen zusätzlichen Impuls könnte Gibson Adu sorgen. Der neu verpflichtete Angreifer erzielte beim 8:0 im Landespokal gegen den Grimmener SV vier Tore und empfahl sich damit nachdrücklich für weitere Einsatzzeit. Gegen Lok dürfte Greifswald erneut versuchen, über Tempo und variable Laufwege Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben.
Die Leipziger reisen nach zwei Liga-Niederlagen in Folge an. Auf das 0:2 beim Chemnitzer FC folgte ein 1:2 gegen Erzgebirge Aue. Mit zehn Punkten und 13:13 Toren liegt Lok hinter den eigenen Ansprüchen. Die ausgeglichene Torbilanz steht sinnbildlich für die bisher wechselhaften Auftritte: Offensiv kann die Mannschaft jederzeit Gefahr entwickeln, defensiv fehlte zuletzt jedoch die nötige Stabilität.
Im Sachsenpokal setzte sich Lok am Sonntag mit 3:2 beim VfB Auerbach durch. Nach einer komfortablen Führung wurde es in der Schlussphase noch einmal eng. Zudem musste Leipzig mit einem deutlich reduzierten Aufgebot antreten; zu den bestätigten Ausfällen zählten unter anderem Naumann, Kügel und Adetula. Für die Reise nach Greifswald bleiben damit neben der kurzen Regeneration auch personelle Fragen.
Beide Mannschaften verfügen über ausreichend Offensivqualität für eine lebhafte Begegnung. Greifswald kann mit einem Heimsieg zur Verfolgergruppe aufschließen, während Lok eine Reaktion auf die jüngsten Ligaargebnisse benötigt. Welche Mannschaft ihre defensiven Schwachstellen besser kontrolliert, dürfte für den Ausgang des Spieltagsabschlusses entscheidend sein.
Redaktion der Vorschau: Holger Elias
