Regionalliga Nordost
Regionalliga Nordost: Vorschau 5. Spieltag
--- 5. SPIELTAG - REGIONALLIGA NORDOST ---
Freitag, 14.08.2026, 19:00 Uhr
1. FSV Zwickau – FSV 63 Luckenwalde
Zwickau kommt mit einer wechselhaften Frühform in diese Partie. Nach dem starken 2:1-Auswärtssieg zum Auftakt bei Carl Zeiss Jena folgten ein deutliches 0:3 zuhause gegen Greifswald, ein 1:3 im Derby beim Chemnitzer FC und zuletzt ein defensiv ordentliches 0:0 beim BFC Dynamo. Damit stehen nach vier Spielen vier Punkte und ein Torverhältnis von 3:7 zu Buche.
Luckenwalde hat ebenfalls erhebliche Schwankungen gezeigt. Auf das 1:3 gegen Lok Leipzig und das überraschend deutliche 0:3 beim Aufsteiger RSV Eintracht folgte ein bemerkenswertes 1:0 bei Magdeburg II. Dort verteidigte Luckenwalde sehr tief und effizient: Magdeburg hatte über lange Phasen die Spielkontrolle, während Luckenwalde praktisch seine entscheidende klare Gelegenheit nutzte. Zuletzt verlor der FSV jedoch zuhause 2:3 gegen Tasmania Berlin.
Für Zwickau spricht vor allem der direkte Vergleich: Acht Zwickauer Siege aus acht erfassten direkten Duellen gegen Luckenwalde. Auch 2024/25 gewann Zwickau in Luckenwalde 1:0, im November 2025 folgte zuhause ein 3:0. Diese Paarung liegt den Westsachsen offensichtlich.
Interessant ist allerdings Zwickaus aktuelle Offensivschwäche: In den letzten drei Ligaspielen gelang nur ein Treffer. Deshalb sehe ich hier keinen Selbstläufer und würde einen hohen Handicap-Sieg nicht empfehlen. Luckenwalde hat beim 1:0 gegen Magdeburg II gezeigt, dass es einen spielbestimmenden Gegner mit tiefem Block lange frustrieren kann.
Auf der anderen Seite kassierte Luckenwalde in drei seiner bisherigen vier Begegnungen mindestens drei Gegentore. Gerade wenn Zwickau früh trifft und Luckenwalde seine defensive Grundordnung öffnen muss, verschiebt sich das Match deutlich zugunsten des Gastgebers.
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Hertha BSC II – BFC Dynamo
Hier sehe ich einen deutlicheren Unterschied, als die Tabellenplätze zunächst vermuten lassen. Hertha II steht nach vier Spielen mit 3 Punkten und 4:12 Toren auf Rang 15. Besonders problematisch ist die Defensive: Drei Gegentore pro Partie im Schnitt sind aktuell ein klarer Schwachpunkt.
Noch auffälliger ist die Heimbilanz: Hertha II hat seine beiden bisherigen Heimspiele verloren und dabei 1:8 Tore kassiert. Zum Saisonauftakt gab es beispielsweise ein 0:4 gegen den Chemnitzer FC.
BFC Dynamo steht mit 4 Punkten und 5:7 Toren auf Platz 12. Der Saisonstart war ebenfalls nicht optimal: Unter anderem gab es ein 1:4 in Erfurt und ein 2:3 gegen Erzgebirge Aue. Positiv waren dagegen das 2:0 gegen Chemie Leipzig und zuletzt das 0:0 gegen Zwickau.
Der größte Faktor ist für mich Herthas defensive Instabilität. Eine U23 kann technisch sehr stark sein, reagiert aber erfahrungsgemäß empfindlicher auf physische Spiele, Standards und Druckphasen. Genau hier sehe ich Vorteile beim BFC.
Dynamo hat außerdem aus seinen beiden bisherigen Heimspielen kein Gegentor kassiert. Zwar findet dieses Spiel auswärts statt, doch die 2:0- und 0:0-Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaft defensiv grundsätzlich stabilisieren kann.
In der vergangenen Saison endete das Hinspiel bei Hertha 2:2, während Hertha II das Rückspiel beim BFC sogar 3:1 gewann. Der BFC ist also keineswegs ein klarer Angstgegner der jungen Herthaner.
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SV Babelsberg 03 – RSV Eintracht 1949
Babelsberg geht als Favorit in dieses Brandenburg-Duell. Der SVB ist ein etablierter Regionalligist, während RSV Eintracht als Aufsteiger aus der Oberliga Süd in seine erste Regionalliga-Saison geht.
Babelsberg startete zudem überzeugend in die neue Saison: Am ersten Spieltag gelang ein 2:0-Auswärtssieg bei BSG Chemie Leipzig. Das ist durchaus aussagekräftig, weil ein Auswärtsspiel im Alfred-Kunze-Sportpark normalerweise eine unangenehme Aufgabe ist.
Der RSV Eintracht zeigte beim Regionalliga-Debüt allerdings sofort, dass die Mannschaft nicht unterschätzt werden darf. Beim BFC Preussen holte der Aufsteiger ein 1:1 und damit seinen ersten Regionalliga-Punkt.
Der wichtigste Unterschied liegt für mich bei Regionalliga-Erfahrung, Heimvorteil und defensiver Stabilität. Babelsberg kennt die Anforderungen dieser Liga seit Jahren. Der RSV muss dagegen insbesondere gegen höheres Pressing, schnelleres Umschalten und die größere individuelle Qualität der Regionalliga erst dauerhaft bestehen.
Babelsberg hat zudem den Vorteil, dieses Spiel im eigenen Stadion kontrollieren zu können. Gegen einen Aufsteiger erwarte ich relativ viel Ballbesitz des SVB und längere Phasen in der RSV-Hälfte.
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BSG Chemie Leipzig – FC Carl Zeiss Jena
Für Chemie Leipzig ist der Saisonstart ausgesprochen schwierig. Schon zum Auftakt setzte es zuhause ein 0:2 gegen Babelsberg. Aktuell ist Chemie sogar Tabellenschlusslicht.
Jena ist ebenfalls nicht optimal gestartet. Nach vier Partien stehen zwei Niederlagen zu Buche; besonders die jüngste Derby-Niederlage gegen Rot-Weiß Erfurt hat den Druck auf Trainer Marco Grote erhöht. Vor diesem Spiel muss Jena deshalb eine Reaktion zeigen.
Das macht die Begegnung interessant: Wir haben keinen souveränen Spitzenreiter gegen ein Kellerkind, sondern zwei Mannschaften, die dringend ein positives Resultat benötigen.
Die letzten vier Regionalliga-Duelle:
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Februar 2026: Jena 2:1 Chemie
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September 2025: Chemie 0:2 Jena
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Mai 2025: Chemie 0:3 Jena
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November 2024: Jena 5:0 Chemie.
Das bedeutet: vier Jena-Siege hintereinander und 12:1 Tore.
Noch bemerkenswerter: Auch im DFB-Pokal 2025 gewann Jena im Alfred-Kunze-Sportpark mit 5:0.
Historisch ist das Bild ebenfalls klar. In der Regionalliga weist die Jenaer Bilanz gegen Chemie 12 Siege, drei Unentschieden und lediglich zwei Leipziger Siege aus.
Aber: Das Alfred-Kunze-Sportpark-Umfeld ist ein Faktor. Chemie kann zuhause über Intensität, Zweikämpfe und Publikum ein Spiel unangenehm machen. Auch das 1:2 in Jena im Februar täuscht etwas: Chemie zeigte dort unter dem damaligen Trainer Alexander Schmidt einen ordentlichen Auftritt und war durchaus in Reichweite eines Punktgewinns.
Für heute erwarte ich ein vorsichtigeres Jena als beim jüngsten Derby. Chemie dürfte ebenfalls vermeiden wollen, früh in Rückstand zu geraten.
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Sonnabend, 15.08.2026, 14:00 Uhr
FC Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Magdeburg II
Der FC Rot-Weiß Erfurt hat bereits zum Auftakt mit einem 4:1 gegen BFC Dynamo ein Ausrufezeichen gesetzt. Besonders interessant ist außerdem der jüngste Derby-Erfolg gegen Carl Zeiss Jena: Erfurt kommt deshalb mit Selbstvertrauen in dieses Heimspiel.
Magdeburg II ist allerdings alles andere als ein typischer Außenseiter. Die U23 steht aktuell bei 7 Punkten und 11:6 Toren. Das entspricht beeindruckenden 2,75 erzielten Treffern pro Partie.
Magdeburg II bringt die typische Gefahr einer starken Nachwuchsmannschaft mit: Tempo, technische Qualität und ein offensiver Ansatz. Elf Treffer nach vier Spieltagen zeigen, dass Erfurt defensiv beschäftigt werden dürfte.
Auf der anderen Seite sehe ich bei Erfurt Vorteile durch Heimspiel, Erfahrung und physische Reife. Gerade wenn Magdeburg hoch verteidigt und viele Spieler nach vorne bringt, dürfte RWE Räume im Umschaltspiel bekommen.
Mein erwartetes Spielbild: Erfurt versucht zuhause, früh die Initiative zu übernehmen. Magdeburg hält technisch dagegen und bekommt eigene Chancen.
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BFC Preussen – Greifswalder FC
BFC Preussen ist inzwischen kein Gegner mehr, den man in der Regionalliga einfach als Außenseiter behandeln sollte. Schon 2025/26 gelangen bemerkenswerte Ergebnisse, darunter ein 5:2 in Babelsberg und ein 2:0 gegen Lok Leipzig.
Greifswald besitzt auf der anderen Seite genügend individuelle Qualität, um auswärts das Spiel zu übernehmen. Der Saisonauftakt gegen Halle endete 2:2. Greifswald geriet früh in Rückstand, drehte die Partie durch Juckel und Kroll-Thiel auf 2:1 und kassierte erst in der 84. Minute den Ausgleich.
Das zeigt zwei Dinge: Offensiv ist Greifswald gefährlich, defensiv aber nicht unangreifbar.
Der direkte Vergleich spricht gerade nicht für einen klaren Greifswalder Sieg. In der vergangenen Saison endeten die beiden Regionalliga-Duelle:
Greifswalder FC 1:1 BFC Preussen
BFC Preussen 0:0 Greifswalder FC
Greifswald konnte Preussen also in beiden Begegnungen nicht besiegen.
Die Gäste verfügen über genügend Offensivoptionen und haben mit Spielern wie Kroll-Thiel, Juckel und Bokake Bolufe bereits zum Saisonstart Torgefahr gezeigt. Gegen Halle erzielten Juckel und Kroll-Thiel die beiden Treffer.
Außerdem dürfte Greifswald spielerisch mehr Ballbesitz anstreben. Preussen wird wahrscheinlich versuchen, kompakt zu verteidigen und nach Ballgewinnen schnell umzuschalten.
Genau das kann allerdings zum Problem für Greifswald werden: Wenn die Gäste zu viele Spieler vor den Ball bringen, ist Preussen im Umschaltspiel gefährlich.
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Sonnabend, 15.08.2026, 16:00 Uhr
Chemnitzer FC – FC Erzgebirge Aue
Das ist für mich eine der interessantesten und zugleich schwierigsten Begegnungen des gesamten Spieltags. Aue kommt als Drittliga-Absteiger in die Regionalliga und gehört vom Kaderpotenzial grundsätzlich zum Kreis der Aufstiegsanwärter.
Chemnitz präsentiert sich aber derzeit ausgesprochen stabil. Der CFC eröffnete die Saison mit einem 4:0 bei Hertha BSC II und ging zuletzt als Tabellenführer in die Partie beim Halleschen FC. Dort holte Chemnitz ein 0:0 und blieb damit auch gegen einen starken HFC ohne Gegentor. Halle verschoss allerdings einen Elfmeter.
Das spricht für eine Chemnitzer Mannschaft, die momentan nicht nur offensiv Qualität besitzt, sondern auch defensiv schwer zu knacken ist.
Aue Klub spielte in der vergangenen Saison in der 3. Liga und hatte dort zum Saisonende offensiv durchaus starke Resultate, unter anderem ein 4:2 in Schweinfurt und ein 5:3 in Ingolstadt.
Der Start in die Regionalliga zeigte allerdings auch die andere Seite: Gegen Altglienicke spielte Aue 3:3. Das deutet darauf hin, dass der FCE offensiv viel erzeugen kann, defensiv aber Räume anbietet.
Genau darin liegt für Chemnitz die Chance.
Besonders interessant sind die jüngsten Sachsenpokal-Duelle: Im April 2026 gewann Aue in Chemnitz 2:0. Bereits im März 2025 hatte Aue beim CFC ebenfalls 2:0 gewonnen. Damit hat Erzgebirge die letzten beiden Pflichtspiele in Chemnitz jeweils ohne Gegentor für sich entschieden.
Allerdings hat sich die Ausgangslage verändert: Beide Mannschaften spielen jetzt in derselben Liga, und Chemnitz befindet sich aktuell in sehr guter Verfassung.
Ich erwarte hier keinen klaren Ballbesitz-Favoriten. Vielmehr dürften sich Phasen abwechseln. Chemnitz hat zuhause einen erheblichen emotionalen Faktor auf seiner Seite. Der Verein erwartet für dieses Bezirksderby eine außergewöhnlich große Kulisse und hat als Ziel sogar erneut die Marke von 14.000 Zuschauern genannt.
Aue dürfte versuchen, seine individuelle Qualität und Erfahrung auszuspielen. Chemnitz wiederum kann mit aggressivem Pressing und schnellem Umschalten die noch nicht vollkommen sattelfeste Auer Defensive attackieren.
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Sonntag, 16.08.2026, 14:00 Uhr
VSG Altglienicke Berlin – Hallescher FC
Das ist für mich eines der Topspiele des Spieltags. Altglienicke ist nach vier Partien noch ungeschlagen und steht mit 8 Punkten und 11:7 Toren auf Rang 4. Bemerkenswert sind vor allem die elf erzielten Treffer – 2,75 Tore pro Spiel.
Der HFC ist ebenfalls noch ungeschlagen, hat allerdings schon drei Unentschieden gesammelt. Zuletzt gab es gegen den zuvor dreimal siegreichen Chemnitzer FC ein 0:0. Halle hatte dabei sogar die große Möglichkeit zur Führung, vergab jedoch einen Elfmeter.
Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die nach vier Spieltagen noch keine Niederlage kassiert haben.
Bei Altglienicke gefallen mir momentan besonders die offensiven Zahlen. Elf Treffer nach vier Spielen sind gemeinsam mit den übrigen Spitzenteams ein starkes Signal.
Schon am ersten Spieltag zeigte die VSG beim Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue ihre Qualität und holte ein 3:3. Altglienicke wurde vor Saisonbeginn sogar als einer der Topfavoriten der Regionalliga eingeschätzt.
Die Kehrseite: Sieben Gegentore sind für eine Spitzenmannschaft relativ viel. Altglienicke spielt damit bislang wesentlich offensiver und risikoreicher als Halle.
Beim HFC sehe ich fast das umgekehrte Profil. Die Defensive funktioniert, aber offensiv fehlt bislang die Durchschlagskraft. Nach vier Begegnungen stehen lediglich vier HFC-Tore. Das jüngste 0:0 gegen Chemnitz passt genau in dieses Muster.
Halle hat darauf bereits reagiert und unmittelbar vor dieser Partie mit Osman Atilgan einen zusätzlichen Offensivspieler verpflichtet. Der 27-Jährige bringt Erfahrung aus Dresden, Lok Leipzig und Greifswald mit.
Ich erwarte einen interessanten Gegensatz:
Altglienicke: offensiver, mehr Risiko, hohe Torgefahr.
Halle: kompakter, defensiv stabiler, bislang aber Probleme bei der Chancenverwertung.
Das spricht zunächst für ein enges Spiel. Allerdings hat Altglienicke Heimrecht und derzeit deutlich mehr offensive Produktivität.
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SV Tasmania Berlin – 1. FC Lokomotive Leipzig
Für mich ist Lok Leipzig der klare Favorit, allerdings mit einem wichtigen Warnsignal. Lok ist amtierender Regionalliga-Meister und begann die neue Saison mit einem 3:1 in Luckenwalde. Nach vier Spieltagen steht Lok bei sieben Punkten. Zuletzt setzte es allerdings überraschend eine 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC II.
Tasmania wiederum erwischte einen ausgesprochen schwierigen Start. Bereits am ersten Spieltag verlor der Aufsteiger 1:5 bei Magdeburg II.
Das Interessante: Tasmania hat sich danach nicht einfach aufgegeben.
Das größte Argument für Lok ist die Offensivqualität. Der Meister trifft regelmäßig und besitzt individuell sowie strukturell mehr Qualität als Tasmania.
Aber Trainer Torsten Ziegner hat vor dieser Partie ausdrücklich Probleme angesprochen. Nach vier Spielen hatte Lok bereits sieben Gegentore kassiert. Die Abgänge von Laurin von Piechowski und David Grözinger haben in der Defensive offenbar Spuren hinterlassen. Auch die Konzentration in verschiedenen Spielphasen wurde zuletzt kritisiert.
Andererseits: Tasmania hat Heimrecht und kann gegen den Meister praktisch ohne großen Erwartungsdruck antreten. Lok steht dagegen nach der Niederlage gegen Hertha bereits unter Zugzwang. Auch aus dem Leipziger Lager kommt deshalb keine Unterschätzung des Gegners. Vor der Partie wurde ausdrücklich davor gewarnt, Tasmania auf die leichte Schulter zu nehmen.
Ich erwarte Lok mit deutlich mehr Ballbesitz und territorialer Kontrolle. Tasmania dürfte zunächst tiefer stehen und versuchen, über Umschaltmomente zu Chancen zu kommen.
Der Qualitätsunterschied sollte sich vor allem über 90 Minuten bemerkbar machen. Lok hat mehr Möglichkeiten, von der Bank nachzulegen, und sollte wesentlich häufiger in Abschlusspositionen kommen. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger ob Lok Chancen bekommt, sondern ob die Leipziger ihre eigenen defensiven Fehler reduzieren.
Redaktion der Vorschau: Holger Elias
