Regionalliga Nordost

Regionalliga Nordost: Vorschau 11. Spieltag

Die Spitze ist enger zusammengerückt: Mit einem Punkt Vorsprung auf den Chemnitzer FC geht der weiterhin ungeschlagene FC Rot-Weiß Erfurt in den 11. Spieltag der Regionalliga Nordost. Vom 25. bis 27. September stehen neun Begegnungen auf dem Programm.

Während der Tabellenführer beim 1. FC Lokomotive Leipzig antritt, gastiert Chemnitz beim RSV Eintracht 1949. Der drittplatzierte FC Erzgebirge Aue empfängt die BSG Chemie Leipzig. Bereits am Freitag treffen mit dem BFC Dynamo und dem Greifswalder FC zwei unmittelbare Verfolger aufeinander.

Die englische Woche mit dem 9. Spieltag am 15. und 16. September hat Bewegung in die Liga gebracht. Halle, Greifswald und Altglienicke konnten ihre damaligen Siege am anschließenden Wochenende bestätigen. Andere Mannschaften mussten nach einem Erfolg gleich wieder einen Rückschlag hinnehmen. Nun bietet der wieder größere Abstand zwischen den Ligapartien Gelegenheit, an den Erkenntnissen aus dieser intensiven Phase zu arbeiten.

 

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Freitag, 25. September 2026, 19:00 Uhr

SV Tasmania Berlin – FC Carl Zeiss Jena

Für Tasmania und Jena steht zum Auftakt des Spieltags die Rückkehr in die Erfolgsspur im Mittelpunkt – allerdings aus unterschiedlichen Ausgangslagen. Die Berliner nahmen nach dem 2:5 gegen Chemie Leipzig in der englischen Woche beim BFC Preussen einen Punkt mit. Das 1:1 verschaffte dem Tabellenvorletzten ein kleines Erfolgserlebnis, den erhofften Schritt aus dem unteren Tabellenbereich brachte es jedoch noch nicht.

Jena reist nach zwei Niederlagen in Folge nach Berlin. Auf das 0:2 beim Halleschen FC folgte ein 1:2 gegen Lok Leipzig. Besonders ärgerlich aus Sicht des FCC: Trotz früher Führung und langer Überzahl gelang es nicht, die Partie gegen die Sachsen für sich zu entscheiden. Mit 16 Punkten steht Jena vor dem Wochenende auf Rang acht.

Für die Gäste wird es darauf ankommen, ihre Möglichkeiten konsequenter zu nutzen und dem Gegner möglichst wenig Gelegenheit zu geben, ins Spiel zu finden. Tasmania wiederum benötigt gegen den FCC mehr als einzelne gute Offensivaktionen. Nach bereits 31 Gegentoren ist defensive Verlässlichkeit eine zentrale Voraussetzung, um den Punktgewinn vom vergangenen Wochenende mit einem weiteren Erfolg zu verbinden.

 

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BFC Dynamo – Greifswalder FC

Ein Punkt trennt die beiden Kontrahenten vor ihrem direkten Duell. Greifswald reist mit 19 Zählern an, der BFC Dynamo folgt mit 18 Punkten. Entsprechend wertvoll wäre ein Erfolg im Vergleich zweier Mannschaften, die zuletzt Boden gutgemacht haben.

Der BFC ließ dem 2:2 bei Lok Leipzig einen deutlichen 4:1-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg folgen. Nachdem die Berliner in Leipzig noch einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben hatten, brachten sie die nächste Partie erfolgreich zu Ende. Greifswald sammelte unterdessen die volle Ausbeute aus den beiden jüngsten Begegnungen: Dem 2:1 beim RSV Eintracht folgte ein 3:1 gegen Luckenwalde.

Damit treffen zwei Teams aufeinander, die ihre jüngsten Ergebnisse als Rückenwind nutzen können. Für den BFC bietet sich die Gelegenheit, am Gast vorbeizuziehen. Der GFC könnte seinerseits einen direkten Konkurrenten auf Abstand halten. Nach den jeweils torreichen Erfolgen am 10. Spieltag dürfte diesmal besonders wichtig werden, neben dem eigenen Angriffsspiel auch die Absicherung im Blick zu behalten.

 

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1. FC Magdeburg II – VSG Altglienicke Berlin

Gegensätzliche Bilanzen aus den beiden jüngsten Spieltagen prägen diese Begegnung. Magdeburg II blieb gegen Aue beim 1:2 und anschließend beim BFC Dynamo mit 1:4 ohne Punkt. Altglienicke dagegen gewann zunächst 2:1 in Zwickau und setzte mit dem 3:1 gegen den RSV Eintracht nach.

Die VSG hat sich damit auf 18 Punkte verbessert und den Anschluss an die vorderen Plätze gehalten. Für die Magdeburger geht es mit bislang 13 Zählern darum, die jüngsten Rückschläge zu verarbeiten. Zwei eigene Treffer aus den vergangenen beiden Partien reichten nicht, weil auf der anderen Seite sechs Gegentore standen.

Das Heimspiel bietet dem FCM II die Chance, wieder selbst Akzente zu setzen. Gegen einen Gegner, der zuletzt zweimal erfolgreich war, wird es zugleich auf einen konzentrierten Umgang mit Ballverlusten ankommen. Altglienicke kann mit Selbstvertrauen anreisen, muss den jüngsten Aufschwung aber erneut auf fremdem Platz bestätigen. Ein weiterer Sieg würde die Berliner in der dicht besetzten Verfolgergruppe zusätzlich stärken.

 

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Samstag, 26. September 2026, 14:00 Uhr

Hallescher FC – BFC Preussen

Der Hallesche FC gehört zu den Gewinnern der jüngsten beiden Spieltage. Nach dem 2:0 gegen Carl Zeiss Jena setzte sich der HFC auch in Zwickau mit 3:1 durch. Dort ließ sich Halle von einem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen; Niclas Stierlin trug mit zwei Treffern entscheidend zum Auswärtserfolg bei. Mit 19 Punkten geht der HFC als Tabellenfünfter in das Heimspiel gegen den BFC Preussen.

Auch die Berliner blieben am 9. und 10. Spieltag ungeschlagen. Dem 2:0 in Luckenwalde folgte ein 1:1 gegen Tasmania. Vier Punkte aus diesen beiden Begegnungen geben dem Gast eine Grundlage, auf der er nun gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte aufbauen kann.

Halle möchte die beiden jüngsten Siege mit einem weiteren Erfolg veredeln. Gegen Preussen dürfte dabei Geduld gefragt sein: Die Gäste haben zuletzt gezeigt, dass sie Punkte sammeln können, und werden auch diesmal auf ihre Gelegenheit warten. Für den HFC gilt es, seine gute Ausgangslage mit einem konzentrierten Auftritt zu nutzen. Preussen könnte mit einem Auswärtserfolg seinerseits den Abstand zur unteren Tabellenregion vergrößern.

 

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1. FC Lokomotive Leipzig – FC Rot-Weiß Erfurt

Lok Leipzig empfängt den Tabellenführer mit einem wichtigen Erfolg im Rücken. Nach dem 2:2 gegen den BFC Dynamo, bei dem die Leipziger einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten, gelang ein 2:1 in Jena. Auch dort musste Lok zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Eren Öztürk und Ayodele Adetula drehten die Partie, deren zweite Hälfte die Gäste nach einer Roten Karte in Unterzahl bestritten.

Nun folgt mit Erfurt die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Rot-Weiß ist nach zehn Begegnungen noch ungeschlagen und führt die Tabelle mit 24 Punkten an. Auf das 2:1 bei Hertha BSC II während der englischen Woche folgte ein 2:2 gegen Erzgebirge Aue. Dabei musste Erfurt den Ausgleich erst tief in der Nachspielzeit hinnehmen.

Die Leipziger können aus ihren jüngsten Auftritten Zuversicht schöpfen, treffen aber auf die bislang erfolgreichste Offensive der Liga. Erfurts 32 Tore unterstreichen, wie anspruchsvoll die Aufgabe für die Gastgeber wird. Der Spitzenreiter wiederum steht vor der Herausforderung, gegen einen zuletzt widerstandsfähigen Gegner seine Spitzenposition zu behaupten. Die Ergebnisse beider Mannschaften liefern jedenfalls einen deutlichen Hinweis: Auch in der Schlussphase dürfte diese Partie Aufmerksamkeit verlangen.

 

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Samstag, 26. September 2026, 16:00 Uhr

RSV Eintracht 1949 – Chemnitzer FC

Für den RSV Eintracht geht eine anspruchsvolle Folge von Begegnungen weiter. Nach dem 1:2 gegen Greifswald und dem 1:3 bei Altglienicke wartet nun der Tabellenzweite. Mit sechs Punkten steht der RSV auf Rang 16 und benötigt einen Erfolg, um den Kontakt zu den vor ihm liegenden Mannschaften zu halten.

Chemnitz hat den Rückschlag aus der englischen Woche bereits beantwortet. Dem 0:1 gegen Babelsberg folgte ein 3:1 bei Chemie Leipzig. Die Himmelblauen behaupteten sich dort auch nach einem Platzverweis und stellten nach dem späten Leipziger Anschlusstreffer in der Nachspielzeit den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Der Rückstand auf Spitzenreiter Erfurt beträgt damit nur noch einen Punkt.

Die Favoritenrolle ergibt sich aus der bisherigen Saisonbilanz, doch gerade das jüngste Heimspiel gegen Babelsberg erinnert den CFC daran, dass die Tabellenposition allein keine Punkte garantiert. Für den RSV wird entscheidend sein, möglichst wenige klare Gelegenheiten zuzulassen und die eigenen Chancen zu nutzen. Chemnitz reist mit dem Ziel an, nach dem Erfolg in Leipzig auch die nächste Auswärtsaufgabe zu lösen.

 

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Sonntag, 27. September 2026, 14:00 Uhr

FC Erzgebirge Aue – BSG Chemie Leipzig

Aue hat aus den beiden jüngsten Auswärtsaufgaben vier Punkte mitgenommen. Nach dem 2:1 bei Magdeburg II gelang beim Tabellenführer in Erfurt ein 2:2. Willi Kamm sicherte den Veilchen den Punkt mit seinem Kopfball in der elften Minute der Nachspielzeit. Mit 21 Zählern bleibt Aue als Dritter in Reichweite der Spitze und möchte nun vor eigenem Publikum nachlegen.

Chemie Leipzig erlebte dagegen zwei sehr unterschiedliche Spieltage. Das 5:2 bei Tasmania brachte in der englischen Woche den ersten Saisonsieg. Gegen den Chemnitzer FC ließ sich dieser Erfolg jedoch nicht bestätigen: Trotz Überzahl in der Schlussphase und des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers unterlag die BSG mit 1:3.

Damit wartet auf die Leipziger unmittelbar die nächste Begegnung mit einer Spitzenmannschaft. Für Chemie geht es darum, die offensive Durchschlagskraft aus dem Berlin-Spiel wiederzufinden, ohne dem Gastgeber zu viele Räume zu bieten. Aue will seinerseits verhindern, dass nach den wertvollen Auswärtspunkten zu Hause ein Rückschlag folgt. Die unterschiedliche Tabellenlage macht die Rollen deutlich, entbindet die Gastgeber aber nicht von einer konzentrierten Leistung über die gesamte Spielzeit.

 

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FSV 63 Luckenwalde – SV Babelsberg 03

Das Brandenburg-Duell bietet beiden Mannschaften die Möglichkeit, auf eine Niederlage zu reagieren. Luckenwalde verlor nach dem 0:2 gegen Preussen auch in Greifswald mit 1:3 und bleibt mit drei Punkten Schlusslicht. Babelsberg konnte den bemerkenswerten 1:0-Erfolg beim Chemnitzer FC aus der englischen Woche nicht bestätigen und unterlag anschließend Hertha BSC II zu Hause mit 0:2.

Für den FSV 63 besitzt das Heimspiel daher besonderes Gewicht. Ein Sieg würde nicht nur die eigene Bilanz verbessern, sondern auch den Abstand zum mit neun Punkten angereisten Gegner verkürzen. Babelsberg wiederum könnte mit einem Auswärtserfolg verhindern, dass Luckenwalde näher heranrückt.

Der Sieg in Chemnitz hat gezeigt, wozu die Babelsberger auch gegen einen hoch platzierten Gegner in der Lage sind. Luckenwalde darf sich deshalb von der jüngsten Heimniederlage des SVB nicht täuschen lassen. Für die Gastgeber wird es darauf ankommen, dem eigenen Spiel mehr Sicherheit zu geben und die Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor entschlossen zu nutzen. Beide Teams suchen nach Konstanz – das direkte Duell kann dafür ein wichtiger Schritt sein.

 

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Hertha BSC II – FSV Zwickau

Herthas zweite Mannschaft hat sich mit dem 2:0 in Babelsberg ein wichtiges Erfolgserlebnis verschafft. Nach dem späten Gegentor zur 1:2-Niederlage gegen Erfurt am 9. Spieltag gelang damit eine unmittelbare Antwort. Mit acht Punkten haben die Berliner vor dem Heimspiel gegen Zwickau Rang 14 inne.

Die Gäste blicken dagegen auf zwei Niederlagen zurück. Auf das 1:2 gegen Altglienicke folgte ein 1:3 gegen Halle. Gegen den HFC reichte auch eine Führung nicht zu einem Punktgewinn. Mit 14 Zählern steht Zwickau weiterhin vor den Berlinern, möchte nach den jüngsten Rückschlägen aber wieder ein anderes Ergebnis erreichen.

Hertha kann nun versuchen, den Auswärtssieg auch zu Hause zu bestätigen. Das jüngste Spiel ohne Gegentor bietet dafür einen positiven Ansatz. Zwickau benötigt seinerseits mehr Stabilität, um gute Phasen wieder in Punkte umzumünzen. Für beide Mannschaften geht es somit um die Fortsetzung beziehungsweise die Korrektur des jüngsten Trends: Die Berliner wollen nachlegen, der FSV den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht verlieren.

Redaktion der Vorschau: Holger Elias

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