Herren
NOFV-Oberliga Süd: Zusammenfassung 19. Spieltag
NOFV-Oberliga Süd: Zusammenfassung 19. Spieltag
Auerbach sichert sich wichtigen 2:0-Sieg gegen Ludwigsfelder FC +++ VFC Plauen erkämpft sich minimalen Auswärtssieg bei Union Sandersdorf und verteidigt Tabellenführung +++ Bischofswerdaer FV dominiert gegen FC Einheit Wernigerode mit beeindruckendem 5:0-Heimerfolg +++ Marienberg erdrückt Bautzen mit Vier-Tore-Gala +++ Weiter abwärts: FC Grimma verliert auch beim FC Freital mit 0:2 +++ Germania Halberstadt feiert souveränen 2:0-Auswärtssieg in Arnstadt +++ Remis in Halle: VfL und VfB Krieschow teilen die Punkte +++ 1.FC Magdeburg II fegt den FC Einheit Rudolstadt mit 4:0 vom Rasen +++ In der NOFV-Oberliga Süd fielen bisher 513 Treffer, das entspricht einem Durchschnitt von 3,49 Toren +++ Corvin Kosak (Germania Halberstadt) führt die Torjägerliste mit 15 Treffern an, ihm folgen Andy Hebler (VfB 1921 Krieschow) mit elf Toren sowie Jonah Fabisch (1. FC Magdeburg II) und Miguel Pereira Rodrigues (Bischofswerdaer FV ), die beide neun Treffer erzielten.
VfB Auerbach – Ludwigsfelder FC 2:0 (1:0)
In einem spannenden Duell der NOFV-Oberliga Süd setzte sich der VfB Auerbach mit einem 2:0-Erfolg gegen den Ludwigsfelder FC durch. Die Begegnung hielt, was sie versprach: ein packendes Match zwischen zwei Teams, die vor dem Spiel als gleichwertig angesehen wurden.
Von Beginn an zeigte der VfB Auerbach, dass er gewillt war, die Punkte in heimischen Gefilden zu behalten. Die entscheidende Führung gelang Cedric Graf in der 26. Minute, ein Treffer, der die Weichen für den weiteren Spielverlauf stellte. Mit einem knappen Vorsprung ging Auerbach in die Halbzeitpause, ein Ergebnis, das die Spannung für die zweite Hälfte hochhielt.
In der zweiten Spielhälfte intensivierte Auerbach den Druck auf das gegnerische Tor. Die Bemühungen wurden in der 73. Minute belohnt, als Paul Kämpfer den Ball zum 2:0 ins Netz beförderte, ein Treffer, der vor den 336 Zuschauern die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Der Ludwigsfelder FC, das sich nicht geschlagen gab, suchte nach Wegen, ins Spiel zurückzukommen, doch Auerbach hielt dicht und ließ keine ernsthaften Chancen zu.
Die Schlussphase des Spiels sah noch einige strategische Wechsel auf beiden Seiten, doch das Ergebnis blieb unverändert. Mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Alexander Roßmell stand der verdiente 2:0-Erfolg für den VfB Auerbach fest, ein Sieg, der ihnen wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze sichert.
Beide Mannschaften blicken nun auf die kommenden Aufgaben: Der VfB Auerbach wird am nächsten Samstag beim VfB 1921 Krieschow antreten, während der Ludwigsfelder FC zu Hause gegen die SG Union Sandersdorf spielt.
SG Union Sandersdorf – VFC Plauen 0:1 (0:0)
In einem hart umkämpften Spiel sicherte sich der VFC Plauen einen knappen 1:0-Sieg gegen die SG Union Sandersdorf. Die Begegnung, die in Sandersdorf stattfand, war von intensiven Momenten und strategischen Zügen beider Mannschaften geprägt, ließ aber die spielerische Überzeugungskraft des VFC Plauen vermissen. Trotzdem konnte sich der Tabellenführer durchsetzen, nachdem er bereits das Hinspiel mit einem klaren 4:1 für sich entschieden hatte.
Die erste Halbzeit endete ohne Tore, doch kurz nach der Pause brach Charlie Spranger den Bann und erzielte in der 49. Minute das entscheidende Tor für die Gäste. Die SG Union Sandersdorf versuchte, mit taktischen Wechseln den Rückstand aufzuholen. Trainer Thomas Sawetzki brachte in der 62. Minute mit Kai Wonneberger und Julian Luis Janz frische Kräfte auf das Feld und versuchte später erneut, mit den Einwechslungen von Paul Johannes Günther und Lennart Pascal Jauck neue Impulse zu setzen. Jedoch blieben diese Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.
Trotz der Niederlage hält sich Sandersdorf mit einer soliden Bilanz von neun Siegen, zwei Unentschieden und acht Niederlagen weiterhin auf dem sechsten Platz der Tabelle. Der VFC Plauen hingegen bestätigt mit diesem Sieg seine Ambitionen in der Liga, vor allem dank einer beeindruckenden Defensive, die in dieser Saison erst zwölf Gegentore zuließ – der beste Wert in der Liga.
Der Erfolg in Sandersdorf unterstreicht die starke Saisonleistung des VFC Plauen, der nun auf 15 Siege, ein Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen zurückblicken kann. Zudem setzt der Club seine Serie ohne Niederlage fort, die sich jetzt über fünf Spiele erstreckt.
Während die SG Union Sandersdorf am kommenden Samstag den Ludwigsfelder FC herausfordern wird, steht für den VFC Plauen ein Heimspiel gegen den Bischofswerdaer FV an.
Bischofswerdaer FV – FC Einheit Wernigerode 5:0 (2:0)
Im Samstags-Duell des Bischofswerdaer FV gegen den FC Einheit Wernigerode erlebten die Fans eine wahre Fußballgala, bei der der Gastgeber mit einem klaren 5:0-Sieg triumphieren konnte. Vor heimischer Kulisse in Bischofswerda zeigte der Bischofswerdaer FV eine überlegene Leistung, die das Team von Trainer Frank Rietschel näher an die Spitzenpositionen der Liga bringt.
Von Anfang an setzte der Bischofswerdaer FV die Gäste aus Wernigerode unter Druck. Die Effizienz im Abschluss zeichnete sich besonders durch die herausragende Leistung von Miguel Pereira Rodrigues aus, der mit zwei Treffern in der 11. und der 43. Minute den Grundstein für den Erfolg legte. Seine Tore versetzten die 167 anwesenden Zuschauer in Jubelstimmung und ließen bereits in der Halbzeitpause Hoffnungen auf einen Sieg aufkommen.
In der zweiten Halbzeit setzte der Bischofswerdaer FV seine dominante Vorstellung fort. Tim Wockatz erweiterte den Vorsprung in der 64. Minute auf 4:0, bevor Trainer Rietschel mit einem Doppelwechsel frischen Wind ins Spiel brachte. Diese strategische Entscheidung zahlte sich aus, als Bruno Schiemann in der 82. Minute den Endstand von 5:0 sicherte und den Heimsieg perfekt machte.
Die Offensive des Bischofswerdaer FV, die nun insgesamt 50 Saisontore vorweisen kann, unterstreicht ihre Stellung als eine der stärksten der Liga. Mit einer beeindruckenden Serie von fünf Siegen in Folge und ohne eine einzige Niederlage in der laufenden Saison untermauern die Bischofswerdaer ihre Ambitionen auf die Spitzenplätze.
Der FC Einheit Wernigerode hingegen muss nach dieser deutlichen Niederlage seine Defensive überdenken, die bereits 44 Gegentore in dieser Saison hinnehmen musste. Trotz der aktuellen Rückschläge bleibt das Team von Hannes Deicke auf dem zehnten Tabellenplatz und sucht nach Wegen, um in den kommenden Spielen zurück in die Erfolgsspur zu finden.
Blick voraus: Der Bischofswerdaer FV steht vor einer Herausforderung gegen den VFC Plauen am kommenden Samstag, während der FC Einheit Wernigerode versuchen wird, gegen den SC Freital zu alter Stärke zurückzufinden.
FSV Motor Marienberg – FSV Budissa Bautzen 4:0 (1:0)
In einem Spiel, das auf dem Papier als ausgeglichenes Duell versprach, dominierte der FSV Motor Marienberg den FSV Budissa Bautzen mit einem klaren 4:0-Sieg. Vor heimischer Kulisse in Marienberg zeigte die Mannschaft eine überragende Leistung, die ihnen wichtige drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherte.
Von Beginn an setzte Motor Marienberg die Akzente. Louis Meyer eröffnete das Torfestival bereits in der 8. Minute, was den Ton für den restlichen Verlauf des Spiels setzte. Trotz mehrerer Versuche von Budissa Bautzen, ins Spiel zu finden, behielt Marienberg die Oberhand und ging mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit unterstrich die Dominanz von Motor Marienberg. Danny Gottschalk erweiterte den Vorsprung in der 63. Minute auf 2:0, gefolgt von Maximilian Schreiter, der in der 75. Minute das 3:0 markierte. Die Gäste aus Bautzen versuchten mit frischen Kräften den Spielverlauf zu ändern, doch die Einwechslungen brachten nicht den gewünschten Effekt. In den Schlussminuten besiegelte Gottschalk mit seinem zweiten Treffer des Tages den Endstand von 4:0.
Dieser Sieg ist ein Lebenszeichen von Motor Marienberg, das mit 62 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga hatte. Mit diesem wichtigen Sieg verlässt Marienberg die Abstiegszone, während Budissa Bautzen trotz der Niederlage im Mittelfeld verbleibt.
Die deutliche Niederlage für Budissa Bautzen unterstreicht ihren negativen Trend, während Marienberg hofft, diesen Sieg als Wendepunkt für eine bessere Saisonphase nutzen zu können. Beide Teams stehen vor wichtigen Spielen in der kommenden Woche, wobei Marienberg gegen den FC Einheit Rudolstadt und Bautzen gegen den VfL Halle 96 antreten werden.
SC Freital – FC Grimma 2:0 (1:0)
Im Duell zwischen dem SC Freital und dem FC Grimma setzte sich der Gastgeber mit einem klaren 2:0 durch und bestätigte damit die Erwartungen vieler als Favorit des Spiels. Vor einer Kulisse von 211 Zuschauern im heimischen Stadion zeigte der SC von Beginn an seine Ambitionen und ging bereits in der 7. Minute durch ein Tor von Marian Weinhold in Führung. Diese frühe Führung unterstrich die Entschlossenheit des SC Freital, das Spiel zu dominieren.
In der zweiten Halbzeit versuchten beide Mannschaften durch taktische Wechsel frischen Wind ins Spiel zu bringen. Der SC Freital brachte in der 61. Minute Finn Heidler und Jonas Adler, während der FC Grimma in der 68. Minute gleich drei neue Spieler, Lenny Pechmann, Felix Beiersdorf und Stefan Ronneburg, aufs Feld schickte. Diese Wechsel sorgten jedoch nicht für den erhofften Umschwung für Grimma. Stattdessen festigte Philipp Schmidt, der in der 85. Minute für den SC Freital eingewechselt wurde, den Sieg seiner Mannschaft mit dem zweiten Tor kurz vor Spielende.
Dieser Sieg verschafft dem SC Freital etwas Luft im Kampf um die Tabellenplätze. Mit nun sieben Siegen, zwei Unentschieden und neun Niederlagen blickt die Mannschaft auf eine bisher durchwachsene Saison zurück, bleibt aber seit drei Spielen ungeschlagen. Der FC Grimma hingegen muss sich ernsthafte Gedanken um seine Defensivstrategie machen, da das Team im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel hinnehmen muss und mit nur 13 Punkten aus 16 Spielen tief im Abstiegskampf steckt.
Die Offensive des FC Grimma offenbarte ebenfalls Schwächen, mit lediglich 16 erzielten Toren stellt sie die schwächste Angriffsreihe der Liga dar. Die Zukunft sieht für das Team von Trainer Mirko Jentzsch düster aus, das nun elf Niederlagen zu verbuchen hat und nur vier Siege und ein Unentschieden erreichen konnte. Die letzten fünf Spiele brachten nur drei Punkte ein, was die prekäre Lage unterstreicht.
In den kommenden Spielen stehen sowohl für den SC Freital als auch für den FC Grimma wichtige Begegnungen an. Der SC Freital trifft am Sonntag auf den FC Einheit Wernigerode, während der FC Grimma bereits einen Tag zuvor gegen den VfB Germania Halberstadt antritt.
SV 09 Arnstadt – VfB Germania Halberstadt 0:2 (0:2)
In einem packenden Duell der NOFV-Oberliga Süd setzte sich der VfB Germania Halberstadt mit einem klaren 2:0 gegen den SV 09 Arnstadt durch. Vor einer Kulisse von 111 Zuschauern demonstrierten die Gäste ihre Überlegenheit und bestätigten ihre Favoritenrolle, die sie bereits im Hinspiel mit einem 4:1 Sieg unter Beweis gestellt hatten.
Die Begegnung begann furios: Nick Poser brachte die Mannschaft von Trainer Manuel Rost bereits in den Anfangsminuten in Führung. Dieser frühe Treffer setzte den Ton für den weiteren Spielverlauf. Bocar Baro ließ in der 23. Minute das 2:0 folgen und stärkte damit die Position seines Teams. Trotz einiger Bemühungen seitens des SV 09 Arnstadt gelang es dem Gastgeber nicht, den Rückstand bis zur Halbzeitpause zu verkürzen.
Im zweiten Durchgang versuchte der Arnstädter Trainer Robert Fischer, mit einem Doppelwechsel neuen Schwung in das Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Marco Pusch und Maximilian Seiml kamen für Lukas Scheuring und Janes Grünert in die Partie. Trotz dieser taktischen Veränderungen blieben weitere Tore aus, sodass der Halbzeitstand zugleich das Endergebnis markierte.
Die Niederlage verschärft die Krise des SV 09 Arnstadt, der nach 19 Spieltagen auf dem 16. Tabellenplatz rangiert. Die Offensive zeigt sich weiterhin schwach, mit lediglich 18 erzielten Toren. Die fünfte Niederlage in Serie unterstreicht die anhaltenden Probleme des Teams.
Auf der Gegenseite blickt der VfB Germania Halberstadt optimistisch in die Zukunft. Die Mannschaft zählt mit 47 Toren zu den offensivstärksten Teams der Liga und bestätigt mit dem aktuellen Sieg ihre Ambitionen. Mit zwölf Siegen, drei Unentschieden und nur drei Niederlagen verläuft die Saison für Halberstadt weiterhin vielversprechend.
Während der SV 09 Arnstadt am kommenden Sonntag auswärts auf den 1. FC Magdeburg II trifft, steht für den VfB Germania Halberstadt ein Gastspiel beim FC Grimma an.
VfL Halle 96 - VfB 1921 Krieschow 1:1 (1:0)
Im Sonntags-Duell trennten sich der VfL Halle 96 und der VfB 1921 Krieschow mit einem gerechten 1:1-Unentschieden. Vor einer Kulisse von 102 Zuschauern, die trotz der geringen Anzahl für eine lebhafte Atmosphäre sorgten, lieferten sich die Teams einen Kampf, der die Ambitionen beider Vereine widerspiegelte.
Der VfB Krieschow, der mit der Favoritenbürde in diese Partie ging, sah sich einem entschlossenen VfL Halle gegenüber, der bereit war, alles zu geben, um aus dem Schatten des Hinspielergebnisses zu treten. Die Gäste hatten das letzte Aufeinandertreffen knapp für sich entschieden, doch dieses Mal sollte es anders laufen.
Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag durch Oleksii Ohurtsov, der den VfL in der 26. Minute in Führung brachte. Dieser Moment sorgte für ekstatische Szenen unter den heimischen Fans, die sich nach einem Lichtblick in einer sonst trüben Saison sehnten. Krieschow, unbeeindruckt von dem Rückstand, hielt dagegen und dominierte phasenweise das Spielgeschehen, ohne jedoch vor der Halbzeit den Ausgleich erzielen zu können.
Der zweite Durchgang sah einen VfL Halle, der sich auf seine Defensive konzentrierte und versuchte, das knappe Ergebnis über die Zeit zu bringen. Die Strategie schien aufzugehen, bis die Schlussphase des Spiels eine dramatische Wende nahm. In der 80. Minute reagierte Halle mit einem Doppelwechsel, brachte mit Paul Schubert und Konrad Heinrich Korngiebel frische Kräfte, um den Druck zu erhöhen. Doch es war Luca Grimm vom VfB Krieschow, der kurz vor Schluss den lang ersehnten Ausgleich erzielte und damit die Hoffnungen der Gastgeber auf einen dringend benötigten Sieg zunichtemachte.
Das Unentschieden hinterlässt gemischte Gefühle auf beiden Seiten. Während der VfL Halle 96 den Kampfgeist und die erkämpfte Punkteteilung als positiv verbuchen kann, fällt der Verein dennoch in die Abstiegszone zurück. Die defensive Anfälligkeit bleibt ein Sorgenkind, mit mehr als zwei Gegentoren im Schnitt pro Spiel. Der VfB 1921 Krieschow hingegen sichert sich einen wertvollen Punkt in der Fremde und behauptet den fünften Tabellenplatz, was die Ambitionen für die restliche Saison unterstreicht.
Beide Teams blicken nun auf ihre nächsten Aufgaben. Der VfL Halle 96 steht vor einer schwierigen Auswärtsbegegnung bei FSV Budissa Bautzen, während der VfB 1921 Krieschow daheim den VfB Auerbach empfängt.
1.FC Magdeburg II – FC Einheit Rudolstadt 4:0 (2:0)
In einem souveränen Auftritt hat die U23 des 1. FC Magdeburg ein deutliches Zeichen gesetzt und den FC Einheit Rudolstadt mit einem klaren 4:0 Heimerfolg in die Schranken gewiesen. Nach drei Spielen ohne Sieg fanden die Magdeburger wieder zurück in die Erfolgsspur und demonstrierten eindrucksvoll ihre Stärke.
Von Beginn an dominierte der FCM das Spielgeschehen und ließ den Gästen aus Rudolstadt kaum Luft zum Atmen. Die Überlegenheit mündete in der 37. Minute in die Führung, als Alexander Nollenberger nach einem schnellen Konter und Vorlage von Marc-André Jürgen die Hausherren in Front brachte. Nollenbergers Tor war der Auftakt einer letztlich dominanten Vorstellung. Nur sieben Minuten später verdoppelte Lirim Hoxha die Führung mit seinem sechsten Saisontreffer, nachdem er von Eldin Dzogovic in Szene gesetzt wurde und den Ball gekonnt im Netz unterbrachte.
Nach der Halbzeitpause, in der sich die Spannung eher am Bierstand als auf dem Spielfeld zu entladen schien, knüpfte Magdeburg nahtlos an die erste Hälfte an. Hoxha, der Mann des Spiels, erzielte in der 61. und 71. Minute seine Saisontreffer sieben und acht, wobei besonders das Tor zum 4:0 eine Demonstration seiner individuellen Klasse war. Allein gelassen im Strafraum, ließ er dem Torwart von Rudolstadt keine Chance und besiegelte den Endstand.
Die Gäste, die sich vehement, aber vergeblich einen Elfmeter in der 36. Minute erhofften, konnten dem Druck des FCM zu keinem Zeitpunkt des Spiels standhalten. Ihre Versuche, ins Spiel zu finden, wurden konsequent von einer gut organisierten Magdeburger Mannschaft unterbunden.
Besonders hervorzuheben sind neben Hoxhas Offensivleistung die strategischen Wechsel von Magdeburgs Trainer, der frisches Blut in die Partie brachte und somit die Dynamik des Spiels kontinuierlich hochhielt. Rudolstadt hingegen fand auf die taktischen Anpassungen keine Antwort und musste letztlich eine schwere Niederlage hinnehmen.
Dieser Triumph markiert für Magdeburg nicht nur die Rückkehr zu gewinnenden Wegen, sondern unterstreicht auch die Ambitionen der U23, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Mit einer Mischung aus jugendlicher Dynamik und taktischer Reife präsentierten sich die Magdeburger als eine Mannschaft, die auch in Zukunft schwer zu schlagen sein wird. Für Einheit Rudolstadt hingegen wird es darum gehen, sich von dieser Niederlage zu erholen und in den kommenden Spielen eine Antwort auf dem Platz zu finden.
Text: Holger Elias
Bild Startseite: Kerstin Keller
