Herren
NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 4. Spieltag
NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 4. Spieltag
Der FC Hertha 03 Zehlendorf behält nach einem 3:2-Erfolg gegen den RSV Eintracht 1949 auch nach vier Spieltagen in der NOFV-Oberliga Nord eine »weiße Weste« +++ Der SC Staaken ist mit 10 Punkten direkter Verfolger der Zehlendorfer nach einem 3:2 gegen Tennis Borussia Berlin +++ Einzig ohne Punktgewinn in dieser Saison bleibt in der Nord-Staffel die SG Dynamo Schwerin, die auch gegen den SV Lichtenberg 47 eine herbe 0:5-Niederlage einstecken musste +++ In den Punktspielen der Staffel wurden bislang 120 Treffer erzielt, das entspricht einem Schnitt von 3,9 Toren je Spiel +++ Die Torjägerliste führt Lenny Stein vom FC Hertha 03 Zehlendorf mit derzeit 5 Treffern an.
FSV Optik Rathenow - FC Anker Wismar 0:3 (0:2)
In der NOFV-Oberliga Nord standen sich der FSV Optik Rathenow und der FC Anker Wismar gegenüber. Das Heimteam aus Rathenow, das in den ersten drei Spielen der Saison noch keinen Sieg verbuchen konnte, musste sich auch dieses Mal geschlagen geben. Mit einem klaren 0:3 musste sich der FSV dem FC aus Wismar beugen.
Der Gast legte einen Blitzstart hin. Nikita Bondarenko zeigte sich in Topform und brachte sein Team mit einem Doppelpack in der 15. und 25. Minute in Führung. Dieser Rückstand veranlasste Rathenows Trainer Ingo Kahlisch zu einem Wechsel noch vor der Halbzeitpause: Tom Sebastian kam für Alexios Rodriguez ins Spiel (40.). Trotz dieser Maßnahme ging der FC Anker Wismar mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Rathenow erneut, mit einem Wechsel frischen Wind ins Spiel zu bringen: Jakob Reichenbach ersetzte Jonas Borkowski. Doch auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. In der 56. Minute entschied sich Kahlisch für einen Doppelwechsel und brachte Isaac Olaoluwa Akinsete und Abdulkadir Beyazit für Shai Santino Neal und Kimbyze-Kimby Januario.
Wismars Trainer Matthias Fink reagierte in der 66. Minute ebenfalls mit einem Doppelwechsel: Jonas Hurtig und der Doppeltorschütze Bondarenko verließen das Feld und wurden durch Johannes Plawan und Gordon Grotkopp ersetzt.
In der Nachspielzeit setzte Patrick Nehls den Schlusspunkt und erzielte das 3:0 für den FC Anker Wismar (91. Minute). Vor 217 Zuschauern in Rathenow war der Auswärtssieg damit perfekt.
FC Hertha 03 Zehlendorf - RSV Eintracht 1949 3:2 (2:2)
In einem spannenden Duell zwischen dem RSV Eintracht 1949 und dem FC Hertha 03 konnte sich der Gast mit einem knappen 3:2-Sieg durchsetzen.
Vor 325 Zuschauern brachte Lenny Stein den FC Hertha 03 per Elfmeter in Führung. Doch die Freude währte nicht lange, denn Justin Maximilian Neumann glich in der 23. Minute zum 1:1 aus. Die Eintracht schien das Spiel zu drehen, als Serhat Polat in der 30. Minute das 2:1 erzielte. Doch kurz vor der Halbzeitpause sorgte Julian Rauch mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für den 2:2-Ausgleich. Somit gingen beide Teams mit einem Unentschieden in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte entschied sich der FC Hertha 03 für einen Wechsel und brachte Marc Enke für Cenker Yoldas. Auch die Eintracht reagierte und brachte in der 63. Minute Tim Schönfuß und Nikos Wolf für Junis Anders und Alexander Möhl in die Begegnung. Nur zwei Minuten später, in der 65. Minute, schoss George Didoss das 3:2 für den FC Hertha 03.
Der RSV Eintracht versuchte, den Rückstand aufzuholen und Trainer Robert Schröder brachte in der 76. Minute mit Jonas Burda und Ismail Ceesay noch zwei frische Kräfte. Doch trotz aller Bemühungen gelang es der Eintracht nicht, den Ausgleich zu erzielen.
Mit dem Schlusspfiff stand ein 3:2-Sieg für den FC Hertha 03 fest. Während der RSV Eintracht 1949 weiterhin auf den ersten Saisonsieg wartet, konnte der FC Hertha 03 drei wichtige Punkte feiern.
SG Dynamo Schwerin - SV Lichtenberg 47 0:5 (0:1)
In einem einseitigen Match musste die SG Dynamo Schwerin eine herbe 0:5-Niederlage gegen Lichtenberg 47 hinnehmen. Dies markiert die dritte Niederlage in Folge für Dynamo, die in dieser Saison noch nicht in die Gänge gekommen sind.
Das Spiel begann mit einem frühen Treffer von John Gruber in der 17. Minute für Lichtenberg 47. Bis zur Halbzeitpause konnten die Gastgeber keine Antwort finden und mussten mit diesem Ergebnis in die Kabine gehen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte entschied sich Dynamo-Trainetr Torsten Gütschow für einen Wechsel: David Adusei Asibey Yeboah wurde durch Mikeil Schaveschov ersetzt. Doch die Wechsel brachten nicht den gewünschten Effekt. Sebastian Reiniger von den Lichtenbergern erhöhte mit einem Doppelpack in der 60. und 64. Minute auf 3:0.
Der Lichtenberg Trainer Rudy Raab entschied sich in der 67. Minute für einen Dreifachwechsel: Hannes Graf, Florian Zorn und Saimir Koci kamen für Carl-Leon Grundmann, Gruber und Gabriel Figurski Vieira ins Spiel. Dem Torhunger taten die Wechsel offenbar gut: Nur vier Minuten später erzielte Zorn das 4:0 für die Gäste. Die Hasusherren reagierten mit einem Doppelwechsel: Pepe Kruse und Arnold-Marius Lietz ersetzten Evgeni Pataman und Taras Khlan in der 72. Minute. Doch die Wechsel konnten die Niederlage nicht verhindern. Graf setzte in der 82. Minute den Schlusspunkt und erzielte das 5:0 für Lichtenberg 47.
Mit dieser Niederlage steht die SG Dynamo Schwerin weiterhin am Tabellenende und wird sich dringend mit ihrer Defensivabteilung befassen müssen. Drei Niederlagen in Folge sind ein deutliches Zeichen für einen Fehlstart in die neue NOFV-Ligasaison.
Der Trendpfeil für Lichtenberg 47 deutet hingegen deutlich nach oben: Mit drei Siegen und nur einer Niederlage zeigt die Mannschaft eine beeindruckende Form zu Beginn der Saison.
SV Tasmania Berlin - FSV Union Fürstenwalde 2:2 (1:1)
In einem packenden Aufeinandertreffen trennten sich der SV Tasmania Berlin und FSV Union Fürstenwalde mit einem 2:2-Unentschieden. Vor 99 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine spannende Partie.
Kaum war der Anpfiff ertönt, brachte Victor Paul Lochmann FSV Union Fürstenwalde mit einem schnellen Treffer 1:0 in Führung. Doch der SV Tasmania Berlin ließ sich nicht unterkriegen. In der 35. Minute gelang Glodi Danila-Doda Zingu der Ausgleich zum 1:1. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause und es war völlig offen, welche Mannschaft am Ende die Oberhand behalten würde.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit entschied sich FSV Union Fürstenwalde für einen Wechsel: Hysen Muca kam für Umran Saied ins Spiel. Und es dauerte nicht lange, bis Yulian Andres Cordoba Moreno in der 47. Minute die erneute Führung für die Gäste erzielte. Doch der SV Tasmania Berlin zeigte erneut Kampfgeist: Rico Steinhauer traf in der 55. Minute zum 2:2-Ausgleich.
Die Emotionen auf dem Platz waren spürbar und beide Teams suchten nach Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. In der 82. Minute entschied sich Trainer Onur Yesilli von Tasmania für einen Doppelwechsel: Für Florian Kohls und Daniel Kaiser kamen Dzenis Hot und Fabian Andreas Engel ins Spiel.
Trotz der intensiven Bemühungen beider Mannschaften blieb es beim 2:2. Keines der Teams konnte sich letztlich durchsetzen, und so endete das Duell mit einem gerechten Remis.
TSG Neustrelitz - CFC Hertha 06 1:3 (1:1)
In einem spannenden Match der NOFV-Oberliga Nord setzte sich CFC Hertha I mit 3:1 gegen TSG Neustrelitz durch und feierte damit den ersten Saisonsieg.
Vor 311 Zuschauern in Neustrelitz war es zunächst die Heimmannschaft, die Grund zum Jubeln hatte. In der 24. Minute brachte Manuel Härtel die TSG Neustrelitz mit 1:0 in Führung, zur Freude des heimischen Publikums. Doch die Freude währte nicht lange. Nur acht Minuten später, in der 32. Minute, glich Özer Ozan Pekdemir für den CFC Hertha 06 durch einen sicher verwandelten Elfmeter aus. Mit diesem 1:1-Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit gehörte dann jedoch den Gästen. In der 55. Minute war es Emre Turan, der den CFC Hertha mit 2:1 in Führung brachte und damit die Weichen auf Sieg stellte. Die TSG Neustrelitz versuchte zurück ins Spiel zu kommen, doch die Gäste zeigten sich effizient vor dem Tor. In der 75. Minute erhöhte Ali Ayvaz auf 3:1 und sorgte damit für klare Verhältnisse.
Trotz aller Bemühungen der TSG Neustrelitz gelang es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Als Schiedsrichter Tino Hanke die Partie schließlich abpfiff, stand die 1:3-Heimniederlage von TSG Neustrelitz fest.
TUS Makkabi Berlin - Rostocker FC 1:2 (0:1)
Am Sonntag setzte sich der Rostocker FC mit 2:1 bei TUS Makkabi durch und sicherte sich wichtige drei Punkte in der NOFV-Oberliga Nord.
Vor 61 Zuschauern in Berlin eröffnete Remmy Jason Orlando Kruse den Torreigen. In der 28. Minute brachte er den Rostocker FC mit einem gezielten Schuss in Führung. Bis zur Halbzeitpause konnte TUS Makkabi den Rückstand nicht egalisieren, sodass die Mannschaft von Trainer Silvio Schulz mit einer knappen Führung in die Kabine ging.
In der zweiten Halbzeit versuchte der TUS mit einem Dreifachwechsel in der 76. Minute neue Akzente zu setzen. Jeronimo Mattmüller, Viktor Heorhiiev und Teo Matkovic kamen für Caner Özcin, Guilherme Henrique Lopes De Oliveira und Doron Bruck ins Spiel. Doch der Rostocker FC hielt dagegen. In der 90. Minute wurde Marc-Luka Ratajczyk für Jonas Banouas eingewechselt und sorgte nur drei Minuten später mit seinem Treffer für das 2:0. Doch der TUS Makkabi gab nicht auf: Tim Häußler verwandelte einen Elfmeter und verkürzte auf 1:2.
Trotz des späten Anschlusstreffers reichte es nicht mehr für den Ausgleich. Mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Ronny Walter stand der Auswärtssieg des Rostocker FC fest.
SC Staaken - Tennis Borussia Berlin 3:2 (1:1)
In einem packenden Duell der NOFV-Oberliga Nord setzte sich SC Staaken in Berlin mit 3:2 gegen Tennis Borussia Berlin durch.
Vor 440 Zuschauern startete die Partie mit einem Paukenschlag für die Gäste. Tom Nattermann zeigte in der 22. Minute Nervenstärke und verwandelte einen Elfmeter souverän zur 1:0-Führung für Tennis Borussia Berlin. Doch SC Staaken ließ sich nicht beirren und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Ferris Freiwald der verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1 (47. Minute). Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
Kaum war der zweite Durchgang angepfiffen, schlug SC Staaken erneut zu. Efraim Koku Gakpeto brachte die Gastgeber mit seinem Treffer in der 47. Minute 2:1 in Führung. Trainer Christopher Brauer von Tennis Borussia Berlin reagierte und brachte in der 60. Minute mit einem Doppelwechsel Björn Heydemann und Nathaniel Amartei Amamoo für Furkan Karabiyik und Raphael Wach ins Spiel. Doch SC Staaken blieb am Drücker: Maurice Engst erhöhte in der 76. Minute auf 3:1.
Tennis Borussia Berlin gab sich jedoch nicht geschlagen. In der 82. Minute kamen Justin Reichstein und Kilian Dewald für Salomao Nafilo und Tim Oschmann ins Spiel, um noch einmal alles zu versuchen. Und tatsächlich: In der 89. Minute gelang Dewald der Anschlusstreffer zum 3:2. In der 180. Minute entschied sich Trainer Thorsten Meyer von SC Staaken, mit der Einwechslung von Tiziano Szuwarski für Ferris Freiwald, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Als Schiedsrichter Philipp Gentsch den Schlusspfiff ertönen ließ, konnte SC Staaken einen hart umkämpften 3:2-Heimsieg feiern, während Tennis Borussia Berlin ohne Punkte die Heimreise antreten musste.
BSV Eintracht Mahlsdorf - SV Sparta Lichtenberg 1:1 (1:1)
In einem umkämpften Berliner Duell der NOFV-Oberliga Nord trennten sich die BSV Eintracht Mahlsdorf und der SV Sparta Lichtenberg am Sonntag mit einem 1:1-Unentschieden.
Vor 255 Zuschauern startete der SV Sparta Lichtenberg fulminant in die Partie. Joshua Lang brachte die Gäste bereits in der 2. Minute in Führung und sorgte für Jubel unter den mitgereisten Fans. Doch die BSV Eintracht Mahlsdorf ließ sich von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück ins Spiel. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Kevin Stephan der verdiente Ausgleich. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf Stephan zum 1:1 (46. Minute). Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit versuchten beide Teams, den entscheidenden Treffer zu erzielen. In der 58. Minute entschied sich Trainer Marius Munser von BSV Eintracht Mahlsdorf für frischen Wind und brachte mit einem Doppelwechsel Jason Rupp und Anton Kanther für Christoph Zorn und Patrick Podrygala ins Spiel. Der SV Sparta Lichtenberg setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte und nahm in der 87. Minute gleich drei Wechsel vor: Mohamed Saloun Toure, Marian Felix Polster und Daniel Hänsch machten Platz für Süleyman Emre Durmus, Tarik Hadziavdic und Etienne Nikol.
Trotz der Bemühungen beider Mannschaften blieb es beim 1:1. Ein gerechtes Ergebnis nach 90 intensiven Minuten. Beide Teams zeigten eine engagierte Leistung und teilten sich am Ende verdient die Punkte.
Text: Holger Elias
