Herren

NOFV-Oberliga Süd: Zusammenfassung 28. Spieltag

Plauen vertagt Aufstieg nach spannendem 2:2-Unentschieden bei Budissa Bautzen+++ Aufholjagd: Bischofswerda siegt in letzter Minute in Auerbach 3:2 +++ SV 09 Arnstadt siegt bei Union Sandersdorf mit 2:1 +++ Krieschow siegt nach Rückstand: 3:2-Heimerfolg gegen Ludwigsfelde +++ Überraschungserfolg: Rudolstadt dominiert Wernigerode mit 3:0 +++ Grimma chancenlos: Magdeburg II siegt mit 2:0 +++ Halberstadt siegt im Torfestival: 4:3 bei Motor Marienberg +++ Torfestival: SC Freital siegt beim VfL Halle 96 mit 3:2 +++ An den bisherigen 28 Spieltagen der NOFV-Oberliga Süd fielen 759 Tore, das entspricht einem Schnitt von 3,4 Treffern je Partie +++ Die Torschützeliste führt weiter Corvin Kosak (VfB Germania Halberstadt) mit 20 Toren an, gefolgt von Paul Kämpfer (VfB Auerbach / 19 Tore) und Miguel Pereira Rodrigues (Bischofswerdaer FV), der 16 Treffer auf seinem Konto hat.

FSV Budissa Bautzen – VFC Plauen 2:2 (1:1)

In einem nervenaufreibenden Aufstiegsfinale der NOFV-Oberliga Süd erlebte der VFC Plauen bei Budissa Bautzen eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Trotz einer scheinbar sicheren Führung musste der VFC am Ende mit einem 2:2 zufrieden sein.

Plauen startete stark in die Partie und ging durch einen sicher verwandelten Strafstoß von Tommy Kind in der 21. Minute in Führung. Ein unnötiges Foul von Bautzens Tom Nathe an Johann Martynets brachte den VFC in eine komfortable Position. Die Fans waren außer sich vor Freude und stimmten bereits Siegesgesänge an.

Kurz darauf hatte Tim Kießling die Chance, die Führung auszubauen, verfehlte jedoch knapp das Tor. Doch Bautzen gab nicht auf und fand schnell ins Spiel zurück. In der 30. Minute nutzte Tom Hagemann die weit aufgerückte Position von Plauens Torwart und erzielte mit einem spektakulären Schuss aus 45 Metern den Ausgleich. Nur zwei Minuten später traf Julien Hentsch mit einem kraftvollen Schuss die Latte. Bis zur Halbzeit hatte Bautzen mehrere Möglichkeiten, die Führung zu übernehmen, scheiterte jedoch immer wieder an der eigenen Präzision.

In der zweiten Halbzeit setzte VFC-Trainer Karsten Oswald auf frische Kräfte und forderte mehr Einsatz von seinem Team. Offensiv blieb Plauen jedoch weitgehend harmlos. Ein schwacher Versuch von Kießling in der 62. Minute blieb die einzige nennenswerte Aktion.

Da Konkurrent Auerbach parallel gegen Bischofswerda führte, hätte Plauen ein Unentschieden gereicht, um den Aufstieg praktisch sicherzustellen. Doch dann schien der ersehnte Moment gekommen: Nach einer Ecke erzielte Johann Martynets mit einem traumhaften Schuss aus 25 Metern das 2:1 für Plauen. Der Jubel der Fans war grenzenlos.

Doch das Drama war noch nicht vorbei. Während Plauens Spieler und Fans bereits mit einem Auge auf den Aufstieg schielten, kassierte Auerbach drei späte Tore und verlor. Dies bedeutete, dass Plauen dringend den Sieg benötigte. Und dann kam der Schock: In der fünften Minute der Nachspielzeit köpfte Tom Hagemann für Bautzen den Ausgleich. Die Enttäuschung war groß und es kam zu Unruhen im Plauener Block, die jedoch schnell unter Kontrolle gebracht wurden.

In der Tabelle holte Bischofswerda zwei Punkte auf und rückte auf drei Punkte an Plauen heran. Der Kampf um den Aufstieg bleibt somit bis zum nächsten Spieltag spannend.

VfB Auerbach - Bischofswerdaer FV 2:3 (0:0)

In einem spannendem Spiel der NOFV-Oberliga Süd zeigte der Bischofswerdaer FV beim VfB Auerbach unglaubliche Moral und drehte einen 0:2-Rückstand in einen dramatischen 3:2-Sieg. Vor 502 Zuschauern entwickelte sich nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit ein packendes Duell.

Die erste Hälfte bot den Fans in der »Arena zur Vogtlandweide« wenig Höhepunkte. Auerbach hatte die beste Gelegenheit, als Kämpfer einen groben Fehler der Gäste nicht nutzen konnte und knapp vorbeischoss. Beide Teams blieben insgesamt jedoch blass und gingen torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. In der 51. Minute brachte Graf die Gastgeber mit einem Distanzschuss aus 25 Metern in Führung. Nur 13 Minuten später erhöhte Kämpfer per Kopfball nach einer präzisen Flanke von Cermus auf 2:0. Es schien, als wäre Auerbach auf dem Weg zu einem sicheren Sieg.

Doch der Bischofswerdaer FV gab nicht auf. In der 80. Minute gelang Lisinski der Anschlusstreffer und nur vier Minuten später sorgte Rettig nach einer intensiven Druckphase für den Ausgleich. Die Gäste witterten ihre Chance und spielten weiter offensiv.

In der 89. Minute belohnte sich Bischofswerda für den unermüdlichen Einsatz. Wockatz erzielte im Fallen den umjubelten Siegtreffer zum 3:2. Auerbach versuchte in den letzten Minuten verzweifelt, noch den Ausgleich zu erzielen, scheiterte jedoch knapp. Ein letzter Schuss streifte in der 90. Minute haarscharf am Pfosten vorbei.

Durch diesen Sieg rückt Bischofswerda (64 Punkte) im Aufstiegsrennen näher an Spitzenreiter Plauen (67) heran, der in Bautzen nur ein 2:2 erreichte. Der Abstand beträgt nun lediglich drei Punkte und das Aufstiegsrennen bleibt bis zum Schluss spannend, wenngleich Plauen über die wesentlich bessere Tordifferenz verfügt.

SG Union Sandersdorf – SV 09 Arnstadt 1:2 (1:1)

In einem packenden Duell der NOFV-Oberliga Süd setzte sich der SV 09 Arnstadt mit 2:1 gegen SG Union Sandersdorf durch und sicherte sich damit wichtige drei Punkte. Die Niederlage kam für die Hausherren unerwartet und schmerzte umso mehr, da bereits das Hinspiel knapp an Arnstadt gegangen war.

Das Spiel begann denkbar schlecht für die Gastgeber, als Philip Kiraly bereits in der achten Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Anton Lvov ins Spiel. In der 32. Minute nutzte Benjamin Hertel eine Chance und brachte die Gäste aus Arnstadt mit 1:0 in Führung. Doch Sandersdorf reagierte prompt: Nur vier Minuten später glich Andy Wendschuch zum 1:1 aus, sodass es zur Halbzeit wieder völlig offen war.

In der zweiten Hälfte brachte der Arnstädter Trainer Robert Fischer Martin Skaba für Felix Bertram ins Spiel, um neue Impulse zu setzen. Diese Maßnahme sollte sich auszahlen. Vor nur 62 Zuschauern zeigte sich Arnstadt entschlossen und erzielte in der 58. Minute den entscheidenden Treffer: Ben-Luca Kunz verwandelte einen Elfmeter souverän zur 2:1-Führung für die Gäste. Trotz aller Bemühungen konnten die Sandersdorfer keine Antwort mehr finden und mussten sich am Ende geschlagen geben.

Durch diesen Erfolg klettert der SV 09 Arnstadt auf den 15. Platz und verbessert seine Bilanz auf fünf Siege, sechs Unentschieden und 17 Niederlagen. Gleichzeitig beendeten sie eine Durststrecke von vier Spielen ohne Sieg. Union Sandersdorf rutscht nach der Niederlage mit 39 Punkten auf den achten Tabellenplatz und muss die Enttäuschung über die verpassten Punkte verdauen.

VfB 1921 Krieschow – Ludwigsfelder FC 3:2 (1:2)

Am 28. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd triumphierte der VfB 1921 Krieschow in einem packenden Spiel mit 3:2 über den Ludwigsfelder FC. Vor 283 Zuschauern in Kolkwitz boten beide Teams ein spannendes Duell, in dem Krieschow seiner Favoritenrolle letztendlich gerecht wurde.

Der Ludwigsfelder FC ging früh in Führung, als Ricardo Franke in der 23. Minute das 1:0 erzielte. Doch die Antwort von Krieschow folgte prompt: Bereits eine Minute später glich Paul Pahlow zum 1:1 aus. Die Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel, das kurz vor der Halbzeitpause einen weiteren Höhepunkt erreichte. Yannik Schleske brachte Ludwigsfelde in der 44. Minute erneut in Führung, sodass es mit einem 2:1 für die Gäste in die Kabinen ging.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Krieschow den Druck und suchte den Ausgleich. In der 68. Minute war es dann soweit: Martin Dahm erzielte den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 2:2. Krieschow gab sich damit nicht zufrieden und drängte weiter auf den Sieg. Dahm avancierte zum Mann des Tages, als er in der 85. Minute mit seinem zweiten Treffer das 3:2 für Krieschow markierte. Mit dieser starken Leistung drehte er das Spiel zugunsten seiner Mannschaft.

In der Schlussphase nahm Krieschow das Tempo aus dem Spiel und brachte Jason Schieskow für den zweifachen Torschützen Dahm. Ludwigsfelde versuchte verzweifelt, noch den Ausgleich zu erzielen, kam aber nicht mehr gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Schiedsrichter Ronny Walter beendete schließlich die Partie und Krieschow konnte einen hart erkämpften 3:2-Sieg feiern.

Trotz des Erfolges bleibt der VfB 1921 Krieschow auf dem sechsten Platz der Tabelle. Die Bilanz der letzten fünf Spiele zeigt jedoch Verbesserungspotenzial, mit nur vier von möglichen 15 Punkten. Der Ludwigsfelder FC hingegen bleibt im unteren Mittelfeld (10. Platz) der Tabelle. Die Mannschaft von Thorsten Beck konnte aus den letzten fünf Partien nur zwei Punkte holen.

FC Einheit Rudolstadt – FC Einheit Wernigerode 3:0 (0:0)

Am 28. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd gelang dem FC Einheit Rudolstadt ein beeindruckender 3:0-Sieg gegen den favorisierten FC Einheit Wernigerode. Vor 165 Zuschauern in Rudolstadt wurde der Favorit seiner Rolle nicht gerecht und musste eine deutliche Niederlage hinnehmen.

Die erste Halbzeit bot den Zuschauern ein zähes Ringen ohne nennenswerte Höhepunkte. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend und so ging es torlos in die Kabinen. Wernigerode konnte seine Favoritenstellung nicht in gefährliche Aktionen umsetzen, während Rudolstadt defensiv stabil stand.

Nach der Pause kam Rudolstadt mit neuem Elan aus der Kabine. In der 60. Minute gelang Florian Giebel der erlösende Treffer zur 1:0-Führung, als er nach einem schön herausgespielten Angriff den Ball im Netz unterbrachte. Dieser Treffer setzte bei den Gastgebern neue Kräfte frei und erhöhte den Druck auf die Gäste.

In der 72. Minute wurde Rudolstadt ein Elfmeter zugesprochen, den Maximilian Schlegel souverän verwandelte. Mit dem 2:0 im Rücken kontrollierte Rudolstadt das Spielgeschehen und ließ Wernigerode kaum noch Raum zur Entfaltung.

Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Niels Noak den Schlusspunkt, als er in der 94. Minute zum 3:0-Endstand traf. Der Treffer war der Höhepunkt einer starken Mannschaftsleistung, die die Gastgeber verdient mit drei Punkten belohnte.

Durch diesen wichtigen Sieg klettert Einheit Rudolstadt auf den 13. Tabellenplatz und verlässt damit die Abstiegsränge. Das Team verbessert seine Bilanz auf acht Siege, vier Unentschieden und 16 Niederlagen. Für Wernigerode bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um eine bessere Platzierung (9. Platz). Mit 62 Gegentreffern stellt die Mannschaft von André Dzial weiterhin eine der anfälligsten Defensiven der Liga.

Während Rudolstadt seine kleine Serie von zwei Siegen fortsetzen möchte, muss Wernigerode dringend an seiner Abwehrarbeit feilen.

1. FC Magdeburg II – FC Grimma 2:0 (0:0)

Am 28. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd sicherte sich der 1. FC Magdeburg II einen verdienten 2:0-Sieg gegen den FC Grimma. Die Gastgeber erfüllten ihre Favoritenrolle und verbuchten wichtige drei Punkte, während Grimma ohne zählbaren Erfolg blieb.

Das Spiel begann denkbar schlecht für die Gäste, als Lucas Bartsch bereits in der achten Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Louis Walter ins Spiel. Trotz dieses frühen Rückschlags konnte Grimma die erste Halbzeit defensiv stabil gestalten, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Nach der Halbzeit wechselte Magdeburgs Trainer Petrik Sander Bennet Magnus Haffke für Timo Birk ein. Die Gastgeber erhöhten den Druck und dominierten das Spielgeschehen. Dennoch mussten sich die 53 Zuschauer bis zur 78. Minute gedulden, ehe Elisio Widmann den Bann brach und Magdeburg mit 1:0 in Führung brachte.

Steffen Ziffert, Trainer des FC Grimma, versuchte mit den Einwechslungen von Stefan Ronneburg und Tom Stockmann neue Impulse zu setzen, doch Magdeburg blieb am Drücker. In der Nachspielzeit machte Niclas Buschke mit dem 2:0 den Sack endgültig zu und besiegelte den Heimsieg für die Magdeburger.

Mit diesem Erfolg klettert der 1. FC Magdeburg II auf den vierten Tabellenplatz und gehört mit 65 erzielten Toren zu den offensivstärksten Teams der Liga. Die letzten fünf Spiele verliefen jedoch nicht optimal, da Magdeburg nur sieben Punkte holen konnte.

Für den FC Grimma bleibt die Defensive das große Sorgenkind. Mit mehr als zwei Gegentreffern pro Spiel rangieren sie im unteren Mittelfeld der Tabelle. Trotz acht Siegen und fünf Unentschieden hat Grimma bereits 15 Niederlagen kassiert und nur 33 Tore erzielt. Die Mannschaft muss dringend an ihrer Stabilität arbeiten.

FSV Motor Marienberg – VfB Germania Halberstadt 3:4 (1:1)

In einem packenden Spiel der NOFV-Oberliga Süd triumphierte der VfB Germania Halberstadt mit 4:3 über den FSV Motor Marienberg. Vor 141 Zuschauern boten beide Mannschaften ein spannendes Duell, das bis zur letzten Minute offen blieb.

Der FSV Motor Marienberg erwischte den besseren Start und ging in der 15. Minute durch Kevin Werner in Führung. Der Jubel währte jedoch nicht lange, denn Vinicius Kuffner Sandri glich in der 30. Minute für Halberstadt aus. Mit diesem 1:1-Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause nahm Halberstadt-Trainer Manuel Rost einen Wechsel vor und brachte Bocar Baro ins Spiel. In der 54. Minute drehte Corvin Kosak die Partie zugunsten der Gäste und erzielte das 2:1. Marienberg reagierte mit einem Doppelwechsel und tatsächlich gelang es Werner in der 68. Minute, mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich zum 2:2 zu erzielen.

Die Partie blieb turbulent: In der 78. Minute brachte Denis Vukancic Halberstadt erneut in Führung. Doch nur zwei Minuten später schaffte Noel Bergers den erneuten Ausgleich für Marienberg. Als das Spiel sich bereits dem Ende zuneigte, gelang es Bocar Baro in der 89. Minute, den entscheidenden Treffer zum 4:3 für Halberstadt zu markieren.

Mit dieser Niederlage ist der Abstieg für den FSV Motor Marienberg nicht mehr zu verhindern. Das Team weist mit 86 Gegentreffern die schlechteste Defensive der gesamten Süd-Liga auf. Die Bilanz von nur sechs Siegen und drei Unentschieden in dieser Saison spricht eine deutliche Sprache. Der FSV Motor Marienberg holte aus den letzten fünf Spielen lediglich vier Punkte.

Der VfB Germania Halberstadt bleibt auf dem dritten Tabellenplatz. Mit 66 erzielten Toren gehört das Team von Manuel Rost zu den offensivstärksten der Liga und kann optimistisch auf das Restprogramm der Saison blicken.

VfL Halle 96 – SC Freital 2:3 (2:1)

In der NOFV-Oberliga Süd lieferten sich der VfL Halle 96 und der SC Freital einen packenden Schlagabtausch, der die Zuschauer in Halle (Saale) mit fünf Toren begeisterte. Am Ende setzten sich die Gäste aus Freital knapp mit 3:2 durch und bestätigten damit ihre Favoritenrolle.
Früher Treffer für Freital

Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Bereits in der 10. Minute brachte William Wessely den SC Freital in Führung. Vor 95 Zuschauern im Stadion zeigten die Gäste von Beginn an eine starke Leistung und drängten den VfL Halle 96 in die Defensive.

Doch die Hausherren ließen sich nicht entmutigen. In der 30. Minute verwandelte Jegor Jagupov einen Elfmeter souverän zum 1:1-Ausgleich. Kurz vor der Halbzeitpause gelang dem VfL Halle 96 dann sogar die Führung: Oleksii Ohurtsov traf in der 45. Minute zum 2:1. Mit diesem knappen Vorsprung ging es für die Mannschaft von Dieter Hausdörfer in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der SC Freital, warum er in der Tabelle oben mitspielt. In der 58. Minute war es erneut William Wessely, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den 2:2-Ausgleich besorgte. Die Gäste spielten weiter offensiv und wurden dafür in der 69. Minute belohnt: Felix Hennig erzielte das 3:2 und brachte den SC Freital damit wieder in Führung.

Trainer Dieter Hausdörfer versuchte mit mehreren Wechseln, neue Impulse zu setzen. In der 73. Minute kamen Dario Borval und Konrad Heinrich Korngiebel für Ernst-Moritz Arndt und Marvin Schade ins Spiel. In der Schlussphase sollten Danny Wagner und Josua Felipe Frühauf für Luka Vujanic und Nils Morten Bolz noch einmal frischen Wind bringen. Doch die Bemühungen des VfL Halle 96 blieben erfolglos.

Für den VfL bedeutet diese Niederlage einen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg. Mit nun 15 Niederlagen in dieser Saison muss die Mannschaft dringend an ihrer Defensive arbeiten, die im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel zulässt. Trotz sieben Siegen und sechs Unentschieden ist die Lage weiterhin prekär. Nun rutschten die Hallenser aufgrund des Sieges vom Rivalen Rudolstadt auf einen Abstiegsplatz.

Der SC Freital hingegen kann sich über den wichtigen Auswärtssieg freuen und rückt in der Tabelle auf den siebten Platz vor. Die Mannschaft von Christopher Beck hat in den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt und befindet sich auf einem erfreulichen Aufwärtstrend.

Text: Holger Elias

Bild Startseite: GettyImages

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