Herren

NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 19. Spieltag

NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 19. Spieltag

Tasmania Berlin sichert sich wichtigen 2:0-Auswärtssieg bei Union Fürstenwalde +++ TeBe demonstriert Stärke mit einem klaren 5:1-Sieg über den SC Staaken +++ Thriller-Spiel: Hertha 03 entführt drei Punkte aus Stahnsdorf +++ Schlagabtausch beim Rostocker FC bringt der TuS Makkabi einen knappen 5:4-Sieg +++ Optik Rathenow glänzt bei 3:0-Auswärtssieg bei Anker Wismar +++ Lichtenberg 47 sichert sich »Dreier« gegen Dynamo Schwerin +++ Sparta Lichtenberg sichert sich knappen 2:1-Heimsieg gegen Eintracht Mahlsdorf +++ In der NOFV-Oberliga Nord fielen bisher 487 Tore, das entspricht einem Schnitt von 3,7 Treffern je Partie +++ Mit 15 Toren führt Tom Nattermann (Tennis Borussia Berlin) die Torschützenliste an, ihm folgen John Gruber (SV Lichtenberg 47 / 14 Treffer), Lenny Stein (FC Hertha 03 Zehlendorf / 13), Sebastian Reiniger (SV Lichtenberg 47 / 12) sowie Serhat Polat (FC Hertha 03 Zehlendorf) und Christoph Zorn (BSV Eintracht Mahlsdorf), die beide elf Treffer auf ihren Konten haben.

FSV Union Fürstenwalde – SV Tasmania Berlin 0:2 (0:0)

In einem spannungsgeladenen Freitagabendspiel setzte sich der SV Tasmania Berlin mit einem souveränen 2:0 beim FSV Union Fürstenwalde durch.
Die erste Halbzeit bot den 144 Zuschauern trotz intensiver Bemühungen beider Seiten keine Tore, was die Spannung für die zweite Spielhälfte nur steigerte. Die Pausenansprache von Coach Onur Yesilli schien den Gästen aus Berlin den nötigen Schub zu geben. Batikan Yilmaz brach schließlich den Bann und erzielte in der 50. Minute das erlösende 1:0 für die Berliner. Bob Chike Mike Okezie-Andicene baute die Führung zehn Minuten später mit dem 2:0 weiter aus, was den Gästen zusätzliche Sicherheit auf dem Spielfeld gab.
Der FSV Union Fürstenwalde, der nach Lösungen suchte, um ins Spiel zurückzufinden, nahm in der 68. Minute einen Doppelwechsel vor. Ronald Mersetzky brachte Leon Paolucci und Tristan Krien für frischen Wind. Doch trotz der Bemühungen blieb der Anschlusstreffer aus und die Berliner gingen als verdiente Sieger vom Platz.
Diese Niederlage bedeutet für den FSV Union Fürstenwalde die vierte Niederlage in Folge und verschärft die Lage für die Mannschaft, die tief im Abstiegskampf verwickelt ist.
Auf der anderen Seite verbessert der SV Tasmania Berlin seine Position mit diesem Sieg signifikant und klettert auf den vierten Tabellenplatz. Mit nun neun Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen zeigt sich das Team von seiner starken Seite, auch wenn die Ausbeute aus den letzten fünf Spielen mit nur sechs Punkten verbesserungswürdig bleibt.
Die nächsten Spiele: Der FSV Union Fürstenwalde reist am 8. März zur SG Dynamo Schwerin, während der SV Tasmania Berlin am darauffolgenden Sonntag den RSV Eintracht 1949 empfängt.

Tennis Borussia Berlin - SC Staaken 5:1 (1:0)

Tennis Borussia Berlin zeigte seine Dominanz mit einem überwältigenden 5:1-Sieg gegen den SC Staaken. Der Heimsieg unterstrich die Vormachtstellung von Tennis Borussia Berlin und zeigte deutlich, warum sie als Favoriten in dieses Spiel gegangen waren, besonders nach dem engen Hinspiel, das der SC Staaken mit einem knappen 3:2 für sich entschieden hatte.
Vor einer Kulisse von 721 Zuschauern sorgte Tom Nattermann bereits in den Anfangsminuten für Aufregung, indem er Tennis Borussia Berlin mit seinem Tor die Führung verschaffte. Dieses frühe Tor setzte den Ton für den Rest des Spiels, in dem Tennis Borussia Berlin seine Überlegenheit weiter ausbaute. Trotz einiger taktischer Wechsel von beiden Seiten zur Halbzeit, mit dem Ziel, das Spielgeschehen zu beeinflussen, blieb der Vorsprung der Gastgeber bestehen.
Im weiteren Verlauf des Spiels steigerte sich die Intensität, als Nattermann mit einem Doppelpack und einem darauffolgenden dritten Tor seine herausragende Leistung krönte und seinem Team einen komfortablen Vorsprung verschaffte. Justin Reichstein und Nattermann selbst rundeten das Torfestival ab. Nattermann traf insgesamt viermal und sicherte damit fast im Alleingang den Erfolg seiner Mannschaft. Gino Hofmeister erzielte den Ehrentreffer für SC Staaken, doch dieser konnte das Blatt nicht mehr wenden.
Dieser Sieg festigt die Position von Tennis Borussia Berlin in der Tabelle und ist ein klarer Hinweis auf ihre Ambitionen in dieser Saison. Trotz einer bisher erfolgreichen Bilanz mit neun Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen, zeigt das Team keine Anzeichen von Nachlassen.
Auf der anderen Seite steht SC Staaken vor Herausforderungen, insbesondere in der Defensive, da das Team im Durchschnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel kassiert. Diese Niederlage wirft sie in der Tabelle zurück, was die Dringlichkeit für Verbesserungen in den kommenden Spielen unterstreicht.
Beide Teams blicken nun auf ihre nächsten Begegnungen, mit Tennis Borussia Berlin, das bei der TSG Neustrelitz antreten wird, und der SC Staaken, das die BSV Eintracht Mahlsdorf empfängt, jeweils mit dem Ziel, auf ihren aktuellen Leistungen aufzubauen und ihre Positionen zu verbessern.

RSV Eintracht 1949 – FC Hertha 03 3:4 (0:1)

In einem Fußballkrimi, der die Fans bis zur letzten Sekunde in Atem hielt, setzte sich der FC Hertha 03 knapp mit 4:3 beim RSV Eintracht 1949 durch. Das Spiel bot den 157 Zuschauern eine emotionale Achterbahnfahrt und unterstrich die Favoritenstellung der Zehlendorfer, die bereits im Hinspiel mit einem knappen Sieg glänzten.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag, als Lenny Stein für die Gäste in der fünften Minute einen Elfmeter sicher verwandelte. Die Führung für Hertha 03 hielt bis zur Halbzeit, obwohl beide Teams ihre Chancen hatten, das Scoreboard weiter zu beeinflussen.
Nach dem Seitenwechsel fand Eintracht 1949 durch einen Elfmeter von Benjamin Nwatu in der 56. Minute den Weg zurück ins Spiel. Die Freude über den Ausgleich wurde sieben Minuten später noch größer, als Lennard Quanz die Gastgeber in Führung brachte. Doch die Antwort von Hertha 03 ließ nicht lange auf sich warten: Eric Stiller glich in der 75. Minute zum 2:2 aus, bevor eine hitzige Schlussphase das Spiel entschied.
Luca Krüsemann schien mit seinem Tor in der 84. Minute den Sieg für Eintracht 1949 zu sichern, doch Hertha 03 bewies Charakter und drehte das Spiel in den letzten Minuten dank der Tore von Stiller und Felix Matthäs noch auf den Kopf.
Für Eintracht 1949 war diese Niederlage ein weiterer Dämpfer in einer ohnehin schon schwierigen Saison. Die Defensive bleibt das Sorgenkind des Teams, das im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel kassiert. Die Suche nach defensiver Stabilität und der Weg aus dem Tabellenkeller werden die Hauptaufgaben für die kommenden Wochen sein.
Auf der anderen Seite festigte der FC Hertha 03 mit diesem Sieg seinen Platz an der Spitze der Tabelle. Mit der besten Offensive der Liga und einer beeindruckenden Bilanz aus den letzten Spielen untermauern sie ihre Ambitionen auf den Titel.
Beide Teams stehen vor spannenden Herausforderungen am kommenden Sonntag, wenn Eintracht 1949 auf SV Tasmania Berlin trifft und Hertha 03 den Rostocker FC empfängt.

Rostocker FC – TuS Makkabi 4:5 (1:3)

In einem atemberaubenden Schlagabtausch behauptete sich der TuS Makkabi im Samstag-Duell beim Rostocker FC mit einem knappen 5:4-Sieg. Das Spiel, das vor einer Kulisse von 58 Zuschauern stattfand, war von Anfang bis Ende ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams ihre offensiven Qualitäten unter Beweis stellten.
Bereits in den ersten Minuten des Spiels zeichnete sich ab, dass die Zuschauer Zeugen eines torreichen Matches werden würden. Caner Özcin eröffnete das Torfestival für den TUS Makkabi in der vierten Minute, doch Jonas Banouas glich zwanzig Minuten später für den Rostocker FC aus. Die Antwort des TuS Makkabi ließ nicht lange auf sich warten: Kanto Fitiavana Voahariniaina und später erneut Özcin sowie Teo Matkovic brachten ihr Team mit drei weiteren Toren in eine starke Position.
Trotz eines Rückstands zeigte der Rostocker FC Charakter und kämpfte sich zurück ins Spiel. Kevin Akogo und Miguel Ronaldo Lemke, letzterer mit einem Doppelpack, sorgten für Spannung bis in die Schlussminuten. Doch der TuS Makkabi ließ sich nicht beirren und fand in Leon Sandhowe einen weiteren Torschützen, der das entscheidende 5:3 markierte. Lemkes zweiter Treffer zum 4:5-Endstand kam zu spät, um das Spiel noch zu drehen.
Mit diesem Ergebnis setzt der TuS Makkabi seine Erfolgsserie fort und kletterte am Samstag zunächst auf den fünften Tabellenplatz, während der Rostocker FC weiterhin in den unteren Rängen verweilt. Die Defensive der Rostocker erwies sich erneut als Schwachstelle, ein Umstand, der das Team in dieser Saison bereits mehrfach teuer zu stehen kam.
Während der TuS Makkabi mit diesem Sieg weiter auf dem Erfolgspfad wandelt, sieht sich der Rostocker FC mit einer düsteren Perspektive konfrontiert. Beide Teams blicken nun auf ihre nächsten Herausforderungen: Der Rostocker FC trifft auf den FC Hertha 03 und der TuS Makkabi darf wegen des Rückzugs des CFC Hertha aus der Oberliga Nord einen zusätzlichen spielfreien Tag genießen.

FC Anker Wismar – FSV Optik Rathenow 0:3 (0:1)

In einem eindrucksvollen Fußballnachmittag besiegte der FSV Optik Rathenow am Sonntag den FC Anker Wismar auswärts mit 3:0. Die Partie, die im Zeichen taktischer Finesse und physischer Dominanz stand, hinterließ bei den Fans und Beobachtern einen bleibenden Eindruck.
Von Beginn an zeigte der FSV Optik Rathenow eine beeindruckende Form. Bereits in der 7. Spielminute setzte Dawda Martin Njie ein klares Zeichen und brachte seine Mannschaft mit einem präzisen Treffer in Führung. Njies Tor war nicht nur ein Beweis für die offensive Effizienz von Rathenow, sondern auch ein Schlag gegen die Moral der Gastgeber.
Der FC Anker Wismar, sichtlich bemüht, den Rückstand aufzuholen, verstärkte seinen Angriff, doch Rathenows Defensive stand fest. Die erste Halbzeit endete mit einem Vorsprung für die Gäste, die ihre Führung souverän verteidigten.
Mit dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit verstärkte der FC Anker Wismar seine Bemühungen, ins Spiel zurückzufinden. Trainerwechsel auf beiden Seiten deuteten auf eine strategische Anpassung hin, mit dem Ziel, das Spielgeschehen zu beeinflussen. Die Einwechslungen von Lucas Meyer und Henri Mura für Wismar sollten frischen Wind in das Spiel der Gastgeber bringen.
Jedoch verdoppelte Shpetim Xhaka in der 71. Minute die Führung für Rathenow durch einen meisterhaften Treffer, der die Verteidigung von Wismar überwand. Xhakas Tor erhöhte den Druck auf die Heimmannschaft, die trotz mehrerer Versuche, den Anschluss zu finden, erfolglos blieb.
In der Schlussphase des Spiels nutzte Marouan Zghal einen Konterangriff und erzielte in der 92. Minute das dritte Tor mit optischer Präzession für Rathenow, besiegelte den Sieg und demütigte die Gastgeber vor heimischem Publikum.
Der Abpfiff markierte nicht nur das Ende einer Begegnung, in der der FSV Optik Rathenow seine Überlegenheit auf dem Platz unter Beweis stellte, sondern auch eine Lektion in Sachen Effektivität und taktischer Disziplin.

SV Lichtenberg 47 – SG Dynamo Schwerin 2:0 (2:0)

In einem packenden Duell auf dem heimischen Rasen setzte sich der SV Lichtenberg 47 mit einem klaren 2:0 gegen SG Dynamo Schwerin durch. Die Begegnung, die von Beginn an hohe Intensität und Kampfgeist beider Teams zeigte, endete mit einem verdienten Sieg für die Berliner, die die Zuschauer nicht enttäuschten.
Das Spiel begann mit hohem Tempo, wobei Lichtenberg von der ersten Minute an den Ton angab. Bereits in der 19. Minute brach Hannes Graf die Stille, als er das erste Tor für die Gastgeber erzielte, was deren Mannschaftsgeist und die Entschlossenheit unterstrich. Graf, der während des Spiels mehrere Torschüsse verzeichnete, zeigte eine beeindruckende Leistung und war eine Schlüsselfigur für sein Team.
Nicht lange nach dem ersten Treffer verdoppelte Sebastian Reiniger in der 32. Minute die Führung für Lichtenberg, indem er das 2:0 erzielte und damit die Weichen für den späteren Sieg stellte. Dieses Tor, resultierend aus einer hervorragenden Teamleistung, ließ die Hoffnungen von Dynamo Schwerin schwinden, das Spiel noch drehen zu können.
Dynamo Schwerin zeigte trotz des Rückstands Kampfgeist und erarbeitete sich mehrere Torschancen, insbesondere durch Anthony Tomas Stolar und Evgeni Pataman, deren Versuche jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Die Defensive der Berliner stand fest und ließ kaum Chancen zu, was sich als Schlüsselelement des Sieges herausstellte.
Das Spiel war auch von einer Reihe von Spielerwechseln und Gelben Karten geprägt, was die intensive Natur des Duells widerspiegelt. Unter anderem kassierten Marvin Runge von Dynamo und Finn Hinze von Lichtenberg Verwarnungen, was die hitzige Atmosphäre auf dem Platz unterstrich.
In den Schlussminuten des Spiels verstärkte Dynamo Schwerin den Druck, in der Hoffnung, den Rückstand aufzuholen. Trotz ihrer Bemühungen und eines Torschusses durch Stolar in der 82. Minute, konnte Lichtenberg den Vorsprung halten und sicherte sich somit einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Meisterschaft.
Mit diesem Sieg stärkt Lichtenberg seine Position in der Tabelle, während Dynamo Schwerin sich von diesem Rückschlag erholen muss.

SV Sparta Lichtenberg – BSV Eintracht Mahlsdorf 2:1 (1:0)

In einem Match in der NOFV-Oberliga Nord setzte sich der SV Sparta Lichtenberg am Sonntag knapp mit 2:1 gegen die BSV Eintracht Mahlsdorf durch. Das Spiel, das vor 211 Zuschauern in Berlin stattfand, lebte von seiner Spannung und dem engen Kampf um jeden Ball.
Die Begegnung begann mit hohen Erwartungen, nachdem das Hinspiel mit einem 1:1-Unentschieden endete. Beide Teams hatten somit etwas zu beweisen. Der erste Treffer des Spiels ließ auf sich warten, doch kurz vor der Halbzeitpause brach Yves Benjamin Brinkmann den Bann und schoss Sparta Lichtenberg in Führung. Dieses Tor gab den Gastgebern den nötigen Schub, um mit einem Vorsprung in die Pause zu gehen.
Eintracht Mahlsdorf reagierte in der Halbzeit mit bedeutenden Änderungen in der Aufstellung, brachte Ian Kroh, Fabian Fritsche und Kevin Stephan ins Spiel. Doch Sparta ließ nicht locker und baute die Führung durch Lukas Noack kurz nach der Pause auf 2:0 aus. Mahlsdorf zeigte jedoch Charakter und kämpfte sich zurück ins Spiel. Christoph Zorn sorgte mit seinem Treffer in der 63. Minute für Spannung bis zum Schluss.
Trotz weiterer Bemühungen von Eintracht Mahlsdorf, den Ausgleich zu erzielen, hielt die Defensive von Sparta Lichtenberg stand und sicherte den knappen Vorsprung bis zum Abpfiff. Dieser Sieg festigt die Position von Sparta in der oberen Tabellenhälfte, während Mahlsdorf trotz der Niederlage noch als »Mannschaft der Stunde« gelten darf, dank einer beeindruckenden Serie von vier Siegen in Folge vor dieser Begegnung.
Sparta Lichtenberg blickt nun optimistisch auf das nächste Spiel gegen den FC Anker Wismar, während Eintracht Mahlsdorf sich auf die Herausforderung gegen den SC Staaken vorbereitet.

Zu Spielplan und Tabelle

Text: Holger Elias

Foto Startseite: Kerstin Keller

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