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NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 16. Spieltag

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NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 16. Spieltag

Anker Wismar stürzt Hertha 03 Zehlendorf vom Thron – Lichtenberg 47 übernimmt das Zepter +++ Souveräner Auswärtssieg: SV Sparta Lichtenberg behauptet sich 3:1 bei der SG Dynamo Schwerin +++ SC Staaken erledigt Heimaufgabe gegen RSV Eintracht 1949 souverän +++ Lichtenberg 47 feiert hart erkämpften Sieg bei TUS Makkabi +++ Mahlsdorfer Triumph: 7:2 Kantersieg über den Rostocker FC +++ Neustrelitz zeigt Stärke: Souveräner 4:0-Sieg über Union Fürstenwalde +++ Ein Schritt vorwärts: Tasmania Berlin behauptet sich gegen Optik Rathenow +++ In der NOFV-Oberliga Nord fielen bislang insgesamt 468 Tore. Das entspricht einem Schnitt von 3,7 Treffern +++ John Gruber (SV Lichtenberg 47) führt die Torschützenliste mit 14 Treffern an, gefolgt von Tom Nattermann (Tennis Borussia Berlin), Özer Ozan Pekdemir (CFC Hertha 06) und Lenny Stein (FC Hertha 03 Zehlendorf), die jeweils 12 Tore verbuchen konnten.

FC Hertha 03 Zehlendorf - FC Anker Wismar 2:3 (1:0)

Die Partie auf Kunstrasen wird der Zehlendorfer Trainer Robert Schröder in unangenehmer Erinnerung behalten: Die 2:3-Heimniederlage wird er vielleicht als Fakt verdauen, doch die psychologische Bürde, damit auch die vorläufige Tabellenführung an Lichtenberg 47 verloren zu haben, wiegt schwer. Die Anker-Kicker aus Wismar stürzten mit ihrem Treffer in der 96. Spielminute (!) die Hertha vom Thron und die Berliner Konkurrenz aus Lichtenberg übernimmt das Zepter. Und als wäre das nicht sowieso schon alles schwer verdaulich, muss Hertha 03 am kommenden Wochenende nun auch noch bei den Lichtenbergern zum nächsten Punktspiel antreten...
In einer packenden Begegnung gelang dem FC Anker Wismar der unerwartete 3:2-Auswärtssieg beim FC Hertha 03 in Berlin. Trotz der Favoritenrolle von FC Hertha 03, die das Hinspiel knapp für sich entscheiden konnten, zeigte FC Anker Wismar Kampfgeist und drehte das Spiel zu ihren Gunsten.
Die Partie begann vielversprechend für die Gastgeber, als Luis Millgramm bereits in der 9. Minute die Führung für Hertha erzielte. Vor den Augen von 60 Zuschauern dominierten zunächst die Hausherren das Spielgeschehen. Nach der Pause änderte sich jedoch das Blatt: Ein taktischer Wechsel bei FC Anker Wismar brachte Leon Nevermann für Jonas Hurtig ins Spiel, der prompt in der 50. Minute den Ausgleich erzielte. Obwohl Sven Reimann Hertha 03 kurzzeitig wieder in Führung brachte, glich Johannes Plawan für Anker Wismar aus, was die Spannung im Spiel erneut steigerte.
Die Schlussphase der Begegnung war geprägt von intensiven Bemühungen beider Mannschaften, den Sieg zu erringen. Trainer Robert Schröder von FC Hertha 03 reagierte mit einem Doppelwechsel, um das Spiel zu seinen Gunsten zu wenden, doch der entscheidende Moment gehörte Marco Bode von FC Anker Wismar. In der Nachspielzeit erzielte Bode den Führungstreffer und sicherte seinem Team damit einen überraschenden Sieg.
Trotz der Niederlage behält FC Hertha 03 den zweiten Platz in der Tabelle bei einer beeindruckenden Saisonbilanz. Der Angriff des Teams zeigte sich weiterhin effektiv mit insgesamt 51 Toren. FC Anker Wismar hingegen bestätigte mit diesem Sieg ihren Kampfgeist und bleibt auf dem elften Tabellenplatz.
Für beide Teams geht es nächstes Wochenende weiter: FC Hertha 03 tritt auswärts gegen Lichtenberg 47 an, während FC Anker Wismar den SV Tasmania Berlin empfängt.

TUS Makkabi Berlin - SV Lichtenberg 47 2:3 (1:1)

In einem spannungsgeladenen Duell der NOFV-Oberliga Nord setzte sich Lichtenberg 47 auswärts mit einem knappen 3:2 gegen TUS Makkabi Berlin durch. Den Dreier können die Gäste als Doppelerfolg genießen: Wegen der Niederlage von Hertha 03 Zehlendorf gegen Anker Wismar können sich die Lichtenberger – zumindest bis zum nächsten Wochenende – als Oberliga-Tabellenführer feiern lassen: Dann empfangen sie die Zehlendorfer zum direkten Aufeinandertreffen!
Doch zurück zum Treffen bei Makkabi am Sonntagmittag: Vor einer Kulisse von 142 Zuschauern zeigten beide Teams von Beginn an eine engagierte Leistung, wobei John Gruber Lichtenberg mit einem frühen Treffer in Führung brachte. Trotz eines frühen Spielerausfalls und der daraus resultierenden Umstellung konnte TUS Makkabi durch Doron Bruck ausgleichen, was das Match bis zur Halbzeit offen hielt.
Die zweite Spielhälfte war geprägt von einem rasanten Schlagabtausch, bei dem Sebastian Reiniger für Lichtenberg mit zwei Toren, darunter dem entscheidenden 3:2, zum Mann des Spiels avancierte. TUS Makkabi zeigte Charakter und kam durch Guilherme Henrique Lopes De Oliveira zum zwischenzeitlichen Ausgleich, konnte jedoch den Siegeswillen der Gäste nicht brechen.
Mit diesem Sieg unterstreicht Lichtenberg 47 seine Ambitionen auf den Titel und demonstriert einmal mehr die Durchschlagskraft seiner Offensive, die in dieser Saison bereits 51 Tore erzielte. Der TUS Makkabi, der als Außenseiter ins Spiel ging, muss sich trotz der Niederlage nicht verstecken und hält mit einer soliden Bilanz von sechs Siegen, fünf Remis und nun sechs Niederlagen Anschluss zum Spitzendrittel in der Tabelle.
TUS Makkabi trifft im nächsten Spiel auf Union Fürstenwalde trifft, während Lichtenberg 47 im Spitzenspiel den FC Hertha 03 empfängt.

SG Dynamo Schwerin - SV Sparta Lichtenberg 1:3 (0:2)

In einem packenden Fußballmatch setzte sich der SV Sparta Lichtenberg mit einem überzeugenden 3:1 bei der SG Dynamo Schwerin durch. Von Beginn an dominierten die Gäste das Spielgeschehen und ließen keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Der Sieg unterstreicht die Stärke der Lichtenberger und festigt ihre Position in der oberen Tabellenhälfte, während Dynamo Schwerin weiterhin um den Klassenerhalt bangen muss.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag durch Mohamed Saloun Toure, der die Gäste in der 24. Minute in Führung brachte. Kurz vor der Halbzeitpause verdoppelte Yves Benjamin Brinkmann den Vorsprung für Lichtenberg, eine Führung, die bis zum Pausenpfiff Bestand hatte. Die SG Dynamo Schwerin versuchte mit der Einwechslung von Evgeni Pataman nach der Pause neue Impulse zu setzen, was zunächst mit dem Anschlusstreffer in der 53. Minute zu gelingen schien. Doch trotz der personellen Veränderungen und dem kurzzeitigen Hoffnungsschimmer konnten die Schweriner den Spielausgang nicht mehr zu ihren Gunsten wenden. Omid Saberdest besiegelte mit seinem Treffer in der 82. Minute den Endstand und sicherte den Gästen die drei Punkte.
Dieser Erfolg ist besonders für den SV Sparta Lichtenberg von Bedeutung, da er die Mannschaft in der Tabelle weiter nach vorne bringt und ihre Ambitionen auf die oberen Plätze untermauert. Mit nunmehr 42 erzielten Toren zeigt sich Sparta als eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga.
Auf der anderen Seite steht die SG Dynamo Schwerin, die ihre Schwächen in der Defensive nicht kaschieren konnte und weiterhin tief im Tabellenkeller verweilt. Die Mannschaft muss dringend Lösungen finden, um den Trend der Niederlagen zu stoppen und aus dem Abstiegskampf herauszukommen. Die Statistik von 38 Gegentoren – eine der höchsten in der Liga – sowie die Bilanz von zwölf Niederlagen, drei Siegen und einem Unentschieden zeichnen ein düsteres Bild der aktuellen Lage.
Während die SG Dynamo Schwerin in der kommenden Woche versuchen wird, gegen FSV Optik Rathenow wichtige Punkte zu sammeln, richtet der SV Sparta Lichtenberg seinen Fokus auf das bevorstehende Heimspiel gegen Tennis Borussia Berlin.

SC Staaken - RSV Eintracht 1949 2:0 (0:0)

Am vergangenen Samstag sicherte sich der SC Staaken einen verdienten 2:0-Heimerfolg über den RSV Eintracht 1949 und bestätigte damit die Erwartungen, die viele im Vorfeld an das Spiel gestellt hatten. Nach einem ausgeglichenen Hinspiel, das mit einem 1:1-Unentschieden endete, gingen beide Teams mit der Hoffnung auf einen Sieg in die Partie, doch letztendlich konnte Staaken seine Favoritenrolle erfolgreich umsetzen.
Die erste Hälfte des Spiels verlief ohne Tore, was die Spannung für die Zuschauer erhöhte. In der zweiten Halbzeit brach Ahmad Selman schließlich den Bann und erzielte in der 60. Minute das erlösende 1:0 für SC Staaken. Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit, als Efraim Koku Gakpeto in der 96. Minute den Vorsprung auf 2:0 ausbaute, was den 98 anwesenden Fans deutlich machte, dass SC Staaken den Platz als Sieger verlassen würde.
Dieser Sieg brachte SC Staaken eine Verbesserung in der Tabelle und hob das Team auf den neunten Platz. Mit nun sieben Siegen, einem Unentschieden und acht Niederlagen zeigt die Mannschaft von Coach Thorsten Meyer eine aufsteigende Formkurve und kann mit einem positiven Blick in die Zukunft schauen.
Für den RSV Eintracht 1949 hingegen verschärft sich die Lage im Abstiegskampf. Das Team besetzt nun den ersten Abstiegsplatz und hat mit 44 Gegentoren die schwächste Defensive der NOFV-Oberliga Nord. Die Bilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und elf Niederlagen, ergänzt durch die aktuelle Serie von fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen, stellt die Mannschaft vor große Herausforderungen.
Die Schwächen in der Verteidigung bleiben ein kritischer Punkt für den RSV Eintracht 1949, der sich nun als das defensivschwächste Team der Liga behaupten muss. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um das Ruder herumzureißen und den drohenden Abstieg zu verhindern.
Während SC Staaken am nächsten Samstag zum Rostocker FC reist, steht für den RSV Eintracht 1949 ein Heimspiel gegen TSG Neustrelitz an.

BSV Eintracht Mahlsdorf - Rostocker FC 7:2 (3:2)

In einer Partie, die die Expertenmeinungen bestätigte, zeigte die BSV Eintracht Mahlsdorf ihre Überlegenheit mit einem beeindruckenden 7:2 Sieg gegen den Rostocker FC.
Vor heimischem Publikum und 55 Zuschauern nahm das Spiel schnell Fahrt auf, als Christoph Zorn Mahlsdorf in der Anfangsphase in Führung brachte. Der frühe Vorsprung wurde durch Anton Kanther rasch ausgebaut, was den Druck auf die Gäste erhöhte. Der Rostocker FC fand durch Remmy Jason Orlando Kruse kurzzeitig zurück ins Spiel, doch Zorns zweites Tor und ein weiterer Treffer von Djibril N Diaye stellten die Weichen auf Sieg für Mahlsdorf.
Die zweite Halbzeit stand ganz im Zeichen von Kevin Stephan, der nach seiner Einwechslung mit einem lupenreinen Hattrick die Hoffnungen des Rostocker FC zunichtemachte. Denis Mrkaljevic' Tor in der Schlussphase setzte den Schlusspunkt unter eine dominante Vorstellung der Gastgeber. Trotz des eindrucksvollen Sieges bleibt Mahlsdorf auf dem neunten Tabellenplatz, zeigt sich aber weiterhin in aufsteigender Form.
Der Rostocker FC sieht sich nach dieser Niederlage mit ernsthaften Problemen konfrontiert, insbesondere in der Defensive, die im Durchschnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel zulässt. Die Situation des Teams wird zunehmend prekär, da es nun schon die zweite Niederlage in Folge hinnehmen musste und sich mit einer Bilanz von neun Niederlagen, fünf Siegen und einem Unentschieden in einer schwierigen Lage befindet.
Beide Teams blicken nun auf die nächsten Spiele: Mahlsdorf tritt gegen den CFC Hertha an, während der Rostocker FC sich auf das Heimspiel gegen SC Staaken vorbereitet.

TSG Neustrelitz - FSV Union Fürstenwalde 4:0 (2:0)

In einer beeindruckenden Demonstration von Können und Teamgeist sicherte sich TSG Neustrelitz einen dominanten 4:0-Sieg gegen FSV Union Fürstenwalde im jüngsten Spiel der NOFV-Oberliga Nord in Neustrelitz. Der Sieg war aufgrund der Außenseiterrolle von FSV Union Fürstenwalde erwartet worden, doch das Ausmaß der Niederlage verdeutlichte die Überlegenheit von TSG Neustrelitz auf dem Spielfeld.
Das Spiel, das 231 Zuschauer anzog, sah Manuel Härtel, der in der 25. Minute für Neustrelitz den Führungstreffer erzielte, gefolgt von einem Tor von Tino Schmunck in der 37. Minute, was eine solide 2:0-Führung zur Halbzeit etablierte. Die zweite Hälfte des Spiels hob die offensive Stärke von Neustrelitz hervor, mit Tom Kliefoth, der innerhalb von fünf Minuten zweimal traf und die Führung auf ein uneinholbares 4:0 ausbaute.
Die strategischen Entscheidungen von Trainer Thomas Franke, einschließlich eines bedeutenden Dreifachwechsels in der 63. Minute, zeigten die Tiefe des Talents im Kader von Neustrelitz und hielten den Schwung des Teams während des gesamten Spiels hoch. Trotz der Versuche von FSV Union Fürstenwaldes Trainer Ronald Mersetzky, sein Team mit mehreren Wechseln zu beleben, fand Fürstenwalde keine Antwort auf Neustrelitz' unaufhörlichen Angriff und solide Verteidigung.
Dieser Sieg markiert den siebten Sieg der Saison für TSG Neustrelitz und hält sie weiterhin gut im Rennen um die Tabellenspitze. Es unterstreicht jedoch auch die anhaltenden Herausforderungen für FSV Union Fürstenwalde, das am Tabellenende bleibt, bedingt durch seine schwache Offensive und Defensive. Die Unfähigkeit, Tore zu erzielen, kombiniert mit der höchsten Anzahl an kassierten Toren, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer Verbesserung, um den Abstieg zu vermeiden.
Blick voraus: Die TSG Neustrelitz sieht einem Auswärtsspiel gegen RSV Eintracht 1949 entgegen, das eine Chance bietet, den Siegeszug fortzusetzen. Der FSV Union Fürstenwalde hingegen wird im kommenden Heimspiel gegen TUS Makkabi nach Wiedergutmachung streben, um dringend benötigte Punkte zu sichern.

SV Tasmania Berlin - FSV Optik Rathenow 3:1 (2:0)

Im spannungsreichen Duell der NOFV-Oberliga Nord zwischen dem SV Tasmania Berlin und dem FSV Optik Rathenow konnte sich die Heimmannschaft mit einem deutlichen 3:1-Sieg durchsetzen. Vor heimischem Publikum zeigte Tasmania eine überzeugende Leistung und sicherte sich verdiente drei Punkte gegen den Kontrahenten aus Rathenow.
Die Führung für Tasmania Berlin legte Emil Ian Marley Gustavus in der 18. Minute mit einem präzisen Treffer. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Batikan Yilmaz vor den Augen von 68 Zuschauern auf 2:0, womit die Gastgeber gestärkt in die Pause gingen. Die zweite Hälfte begann mit personellen Veränderungen auf Seiten Tasmanias, die in der 64. Minute durch Neil-Nigel Biers Tor zum 3:0 gekrönt wurden. Rathenow bemühte sich um eine Aufholjagd und erzielte durch Shpetim Xhaka in der 92. Minute den Ehrentreffer, was jedoch nicht ausreichte, um das Blatt zu wenden.
Dieser Sieg katapultiert den SV Tasmania Berlin auf den sechsten Tabellenplatz, was die Ambitionen und das Potenzial des Teams unterstreicht. Mit nun acht Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen blickt das Team optimistisch in die Zukunft.
Der FSV Optik Rathenow hingegen muss eine ernüchternde Bilanz ziehen. Die Defensive des Teams zeigt deutliche Schwächen, mit bereits 41 kassierten Toren in dieser Saison. Die dritte Niederlage in Folge unterstreicht die prekäre Situation, in der sich Rathenow befindet, und deutet auf eine mögliche Krise hin.
In den kommenden Spielen stehen beide Teams vor wichtigen Aufgaben. Während Tasmania Berlin sich auf das Auswärtsspiel gegen den FC Anker Wismar vorbereitet, hofft Optik Rathenow im Spiel gegen die SG Dynamo Schwerin auf eine Chance zur Wiedergutmachung.

Zu Spielplan und Tabelle

Text: Holger Elias

Sport Freak

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