Herren
NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 14. Spieltag
NOFV-Oberliga Nord: Zusammenfassung 14. Spieltag
Knapper Sieg für Wismar: Hahnels Tor sichert 1:0 gegen Neustrelitz +++ Lichtenberg 47 dominiert Staaken mit starkem 4:0 Heimerfolg +++ Rostock erkämpft sich mit 1:0 gegen Hertha 06 wichtige Punkte +++ TeBe Berlin behauptet sich mit 2:0 gegen RSV Eintracht +++ TUS Makkabi triumphiert mit 4:1 Auswärtssieg gegen Optik Rathenow +++ Zehlendorf setzt sich mit 4:2 gegen Dynamo Schwerin durch +++ Fürstenwalde klebt trotz 2:1-Sieg gegen Eintracht Mahlsdorf am Tabellenende fest +++ Sparta Lichtenberg hält Tasmania nach 4:1 deutlich auf Distanz +++ In den bisherigen Spielen der Staffel Nord fielen 398 Tore, das entspricht einem Schnitt von 3,7 Treffern je Begegnung +++ Im Kampf um die Torjägerkrone bleibt es spannend: Es führt John Gruber (SV Lichtenberg 47) mit 13 Treffern, gefolgt von Lenny Stein (FC Hertha 03 Zehlendorf / 12), Tom Nattermann (Tennis Borussia Berlin) und Özer Ozan Pekdemir (CFC Hertha 06), die je elf Tore auf ihrem Konto haben.
FC Anker Wismar - TSG Neustrelitz 1:0 (0:0)
In der NOFV-Oberliga Nord besiegte der FC Anker Wismar die TSG Neustrelitz mit einem knappen 1:0. Für den FC Anker Wismar war dies ein wichtiger Sieg, um einer Krise entgegenzuwirken, nachdem sie zuvor drei Spiele in Folge verloren hatten.
Das einzige Tor des Spiels fiel in der 81. Minute durch Julian Hahnel. Die erste Halbzeit endete torlos und erst in der zweiten Hälfte konnte Wismar durch einen Treffer von Hahnel die Pattsituation durchbrechen. Trotz des Sieges bleibt die Abwehr von FC Anker Wismar ein Sorgenkind, da das Team im Durchschnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel kassiert. Auch wenn der Sieg das Punktekonto verbessert, hat es keine Auswirkungen auf die Positionierung im Klassement.
Auf der anderen Seite steht TSG Neustrelitz, die nach dieser Niederlage den sechsten Platz in der Tabelle einnimmt. Das Team von Trainer Thomas Franke hat bisher sechs Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen verbucht und bleibt seit drei Spielen ohne Sieg. Insgesamt 135 Zuschauer sahen die Begegnung.
SV Lichtenberg 47 - SC Staaken 4:0 (2:0)
Im Spiel der NOFV-Oberliga Nord setzte sich der SV Lichtenberg 47 deutlich mit 4:0 gegen den SC Staaken durch.
John Gruber brachte Lichtenberg in der 24. Minute in Führung, gefolgt von einem weiteren Tor durch Christian Gawe in der 39. Minute, was den Halbzeitstand auf 2:0 festlegte. Nach der Pause gab es einige Veränderungen im Team von Lichtenberg, darunter die Einwechslung von Florian Zorn für Gilles Cedric Kamdem. Sebastian Reiniger erzielte in der 67. Minute das dritte Tor für Lichtenberg, während SC Staaken mit Doppelwechseln versuchte, das Blatt zu wenden, jedoch ohne Erfolg.
In der Nachspielzeit baute Philipp Grüneberg die Führung der Lichtenberger weiter aus, indem er in der 91. Minute das vierte Tor erzielte. Mit diesem Ergebnis bestätigte der SV Lichtenberg 47 seine starke Form in der Liga, unterstrichen durch eine beeindruckende Serie von zehn Siegen in Folge und eine Verteidigung, die erst sieben Tore zugelassen hat. Zudem verzeichnet das Team nur eine Niederlage in dieser Saison.
Für den SC Staaken hingegen verschärft sich die Situation. Die Mannschaft leidet unter einer formschwachen Abwehr, die bisher 34 Gegentore hinnehmen musste, und steht mit acht Niederlagen, fünf Siegen und einem Unentschieden unter Druck. Nach fünf Spielen ohne Sieg befindet sich Staaken in einer sehr schwierigen Phase.
Rostocker FC - CFC Hertha 06 1:0 (0:0)
Im Spiel der NOFV-Oberliga Nord zwischen dem Rostocker FC und dem CFC Hertha 06 setzte sich die Ostseestädter in einem engen Match mit 1:0 durch.
Die erste Halbzeit verlief ohne Tore und erst in der zweiten Hälfte kam Bewegung ins Spiel. Der CFC Hertha 06 brachte in der 63. Minute Ali Tanis und Patrice Donald Epale Otto für Mohamed Ali El-Ahmar und Abdul Karim Alisaleha ins Spiel. Die entscheidende Wende kam in der 70. Minute, als Tom Weiß für Rostock das einzige Tor des Spiels vor 28 Zuschauern erzielte. Der CFC reagierte mit weiteren Wechseln in der 88. Minute, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen.
Mit diesem Sieg verließ der Rostocker FC die Abstiegsplätze und verbesserte sich auf den zwölften Tabellenplatz. Trotz der defensiven Schwächen, die sich in mehr als zwei Gegentoren pro Spiel zeigen, und einer offensiven Problemzone mit nur 16 erzielten Toren, konnte der Rostocker FC seine Bilanz auf fünf Siege, ein Unentschieden und acht Niederlagen verbessern. In den letzten fünf Spielen holte Rostock lediglich vier Punkte.
Für den CFC Hertha 06 bedeutet die Niederlage einen Rückschlag, da das Team auf den achten Platz in der Tabelle zurückfällt. Die Bilanz von sechs Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen zeigt eine gemischte Leistung in dieser Saison. Trotzdem zeigte sich der CFC in den letzten fünf Spielen mit vier Siegen und einem Unentschieden von einer starken Seite.
RSV Eintracht 1949 - Tennis Borussia Berlin 0:2 (0:1)
In der NOFV-Oberliga Nord erzielte Tennis Borussia Berlin einen souveränen 2:0-Auswärtssieg gegen den RSV Eintracht 1949. Das Spiel in Stahnsdorf endete mit einem klaren Erfolg für die Berliner Mannschaft.
Tennis Borussia ging in der 20. Minute durch einen Treffer von Chadi Ramadan in Führung. Diese Führung behielten sie bis zur Halbzeitpause. Im weiteren Spielverlauf erhöhte Tim Oschmann in der 74. Minute mit einem verwandelten Elfmeter vor 207 Zuschauern auf 2:0. Der RSV Eintracht 1949 reagierte mit mehreren Wechseln, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen.
Die Defensive des RSV Eintracht 1949 bleibt weiterhin eine große Sorge, da das Team bereits 35 Gegentore in dieser Saison hinnehmen musste. Mit dieser Niederlage fällt der RSV Eintracht 1949 auf den 14. Platz zurück, einen direkten Abstiegsrang. Die Bilanz des Teams ist mit neun Niederlagen, vier Siegen und einem Unentschieden besorgniserregend.
Tennis Borussia hingegen bestätigte die starke Form und bleibt mit diesem Sieg in der oberen Tabellenhälfte. Die Mannschaft verfügt über eine positive Bilanz von acht Siegen, drei Unentschieden und nur drei Niederlagen, was ihre Ambitionen in der Liga unterstreicht. Mit insgesamt 27 Punkten bleibt TeBe auf Kurs und mischt weiterhin um die besten Plätze mit.
FSV Optik Rathenow - TUS Makkabi Berlin 1:4 (0:0)
Im Spiel der NOFV-Oberliga Nord zwischen dem FSV Optik Rathenow und der TUS Makkabi gab es einen deutlichen Sieger: TUS Makkabi setzte sich mit 4:1 durch. Trotz eines torlosen ersten Durchgangs dominierte Makkabi das Spiel in der zweiten Halbzeit.
Nachdem in der ersten Halbzeit keine Tore fielen, brachte Wolfgang Sandhowe von TUS Makkabi in der 55. Minute frische Kräfte auf den Platz, indem er Brian Petnga und Kanto Fitiavana Voahariniaina einwechselte. Diese Entscheidung zeigte Wirkung, denn Guilherme Henrique Lopes De Oliveira erzielte das erste Tor vom Elfmeterpunkt. Voahariniaina erhöhte in der 72. Minute auf 2:0 und Lopes De Oliveira traf erneut in der 75. Minute zum 3:0. Die FSV Optik Rathenow erzielte in der 89. Minute durch William Justin Tshilumba Kabuya per Elfmeter den Anschlusstreffer, aber der TUS Makkabi schloss das Spiel mit einem weiteren Tor durch Petnga in der Nachspielzeit ab.
Die Defensive des FSV Optik Rathenow, die bereits 36 Gegentore in dieser Saison kassiert hat, bleibt weiterhin ein Problem. Die Niederlage verschärft die Abstiegssorgen von Rathenow, die nun neun Niederlagen, vier Siege und ein Unentschieden verbuchen. In den letzten fünf Spielen holte das Team nur drei Punkte.
TUS Makkabi hingegen verbesserte sich mit diesem Sieg auf den fünften Platz in der Tabelle. Die Defensive ist mit nur 14 zugelassenen Toren stark, aber in den letzten Spielen zeigte das Team Schwierigkeiten, Siege einzufahren, da es drei Spiele in Folge ohne Sieg blieben. Die Bilanz umfasst nun sechs Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen.
SG Dynamo Schwerin - FC Hertha 03 Zehlendorf 2:4 (1:3)
Im Spiel der NOFV-Oberliga Nord zwischen der SG Dynamo Schwerin und FC Hertha 03 sicherte sich der Tabellenführer aus Zehlendorf einen 4:2-Auswärtssieg.
Die Partie begann mit einem Doppelschlag von Lenny Stein, der den FC Hertha 03 in der 12. und 20. Minute in Führung brachte. Trotz eines Tores von Evgeni Pataman für Dynamo Schwerin in derselben Minute, legte Sven Reimann in der 36. Minute das 3:1 für Hertha nach. Zur Halbzeit führten somit die Gäste. Dynamo Schwerin kam in der 60. Minute durch ein Tor von Pepe Kruse auf 2:3 heran.
Gegen Ende des Spiels wechselte Schwerins Trainer Robert Schröder doppelt, brachte Furkan Yildirim und Arthur Langhammer für Luis Millgramm und Carl Hopprich. Yildirim traf in der 90. Minute zum 4:2-Endstand für Hertha.
Die SG Dynamo Schwerin steht defensiv vor großen Herausforderungen, mit durchschnittlich mehr als zwei Gegentoren pro Spiel. Nach neun Niederlagen, drei Siegen und einem Unentschieden steckt das Team von Jano Klempkow tief in Schwierigkeiten, was sich auch in den lediglich vier Punkten aus den letzten fünf Spielen widerspiegelt.
Der FC Hertha 03 bestätigt mit diesem Sieg seine Position an der Spitze. Mit insgesamt 47 erzielten Toren haben die Zehlendorfer den besten Angriff der Liga und bleiben ungeschlagen mit zwölf Siegen und zwei Unentschieden. Die letzten fünf Spiele endeten für Hertha mit drei Siegen und zwei Remis, was ihre starke Form unterstreicht.
FSV Union Fürstenwalde - BSV Eintracht Mahlsdorf 2:1 (1:0)
Im Sonntagsspiel der NOFV-Oberliga Nord zwischen dem FSV Union Fürstenwalde und dem BSV Eintracht Mahlsdorf sicherte sich Union einen knappen 2:1-Sieg. Die Partie war geprägt von intensiven Momenten, insbesondere gegen Ende, als Konflikte auf dem Platz eskalierten.
Die erste Halbzeit endete mit einem 1:0-Vorsprung für Union, dank eines direkten Freistoßes von Julian Mätzke in der 26. Minute. Trotz einiger Chancen für beide Seiten konnte Mahlsdorf diesen Rückstand nicht egalisieren. Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Tor für Union, als Markus Goerlitz in der 52. Minute nach einer Flanke von Victor Lochmann erfolgreich war.
Mahlsdorf zeigte sich jedoch kämpferisch und erzielte in der 77. Minute durch Jason Rupp den Anschlusstreffer. Dieses Tor folgte auf einen Freistoß, bei dem der Union-Torhüter am Ball vorbeisprang, und Rupp somit die Gelegenheit zum Kopfballtor nutzte.
Die letzten Minuten des Spiels waren von hohen Emotionen und Kontroversen geprägt. Nach einem nicht gegebenen Elfmeter für Union und einer darauf folgenden roten Karte gegen Toby Bayard Wang von Union, kam es zu Rudelbildungen, körperlichen Attacken und Beleidigungen auf dem Platz.
Trotz eines späten Freistoßtors, das nach Absprache mit dem Assistenten vom Schiedsrichter zurückgenommen wurde, und einem verschossenen Elfmeter von Mahlsdorf in der Nachspielzeit, konnte Union Fürstenwalde den knappen Vorsprung halten und das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden. Dieser Sieg war besonders bedeutend für Union, da es das erste Spiel unter einem neuen Trainer war und eine wichtige Reaktion auf die angespannte Situation im Verein darstellte.
Für Mahlsdorf bedeutet die Niederlage eine verpasste Chance, sich in der Tabelle zu verbessern. Trotz guter Ansätze und einigen vielversprechenden Chancen konnte das Team die defensiven Schwächen von Union nicht konsequent ausnutzen.
SV Sparta Lichtenberg - SV Tasmania Berlin 4:2 (2:0)
Im zweiten Sonntagsspiel der NOFV-Oberliga Nord zwischen dem SV Sparta Lichtenberg und dem SV Tasmania Berlin sicherte sich Sparta einen beeindruckenden 4:2-Sieg. Das Spiel zeichnete sich durch eine Reihe von spektakulären Toren und eine dynamische zweite Halbzeit aus.
Sparta Lichtenberg dominierte die erste Halbzeit mit einem beeindruckenden Doppelpack von Yves Benjamin Brinkmann. Sein erstes Tor in der 11. Minute war ein Traumtreffer in den Winkel, gefolgt von einem weiteren spektakulären Tor in der 36. Minute, das Sparta mit 2:0 in Führung brachte.
Nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit baute Mohamed Saloun Touré die Führung für Sparta weiter aus, indem er in der 52. Minute das 3:0 erzielte. Tasmania Berlin zeigte jedoch Kampfgeist und verkürzte den Abstand in der 54. Minute durch Neil-Nigel Bier auf 3:1.
Die Spannung hielt an, als Tarik Hadziavdic in der 62. Minute für Sparta Lichtenberg das vierte Tor erzielte und damit seine Mannschaft mit 4:1 in Führung brachte. Tasmania gab jedoch nicht auf und erzielte in der 87. Minute durch Fabian Engel ein weiteres Tor, was das Endergebnis auf 4:2 festlegte.
Dieses Spiel zeigte Spartas Offensivstärke und ihre Fähigkeit, unter Druck zu performen. Trotz Tasmanias Bemühungen, ins Spiel zurückzukommen, waren es die entscheidenden Momente und die Effizienz von Sparta Lichtenberg, die letztendlich den Ausschlag gaben.
Text: Holger Elias
