Herren
NOFV-Oberliga Nord/Süd: Zusammenfassung 20. Spieltag
Nord: Lichtenberg 47 siegt 5:1 im Stadtteil-Duell
Der 20. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord: Während der SV Lichtenberg 47 mit einem furiosen 5:1-Kantersieg gegen den SV Sparta Lichtenberg seine Ambitionen untermauerte, setzte sich der BFC Preussen knapp gegen F.C. Hansa Rostock U23 durch. Der TUS Makkabi gewann souverän in Rostock, während der FC Anker Wismar Tasmania Berlin deklassierte. Zudem endeten mehrere Begegnungen mit Punkteteilungen, die im Tabellenkeller und im Aufstiegskampf ihre Spuren hinterlassen. Am kommenden Spieltag steht das Topspiel zwischen dem BFC Preussen und Tennis Borussia Berlin im Fokus.
Tennis Borussia Berlin – Berliner Athletik Klub 07 1:1 (1:1)
Ein umkämpftes Remis im Mommsenstadion: Vor 462 Zuschauern erwischte der Berliner AK den besseren Start und ging durch Fodelcio Gomes Pereira (16.) in Führung. Die Antwort der Hausherren folgte zehn Minuten später, als Muhammad Sey (26.) zum Ausgleich traf. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass es beim leistungsgerechten Unentschieden blieb. Schiedsrichter Dirk Meissner leitete die Partie umsichtig, musste jedoch mehrere Gelbe Karten zücken. Tennis Borussia Berlin bleibt auf Rang sieben, während der BAK seine Serie von nun fünf ungeschlagenen Spielen fortsetzt.
FC Anker Wismar – SV Tasmania Berlin 4:0 (2:0)
Eine Machtdemonstration der Hausherren: Trotz der Favoritenrolle der Berliner setzte sich der FC Anker Wismar mit 4:0 durch. Vor nur 103 Zuschauern brachte Pascal Breier (10.) sein Team früh auf die Siegerstraße, ehe Henri Mura (31.) noch vor der Pause auf 2:0 erhöhte. Im zweiten Abschnitt kontrollierte Wismar das Geschehen und stellte durch Julian Luca Wallenta (79.) sowie Max Hauer (85.) den deutlichen Endstand her. Tasmania Berlin zeigte eine schwache Leistung und konnte die Niederlage nicht verhindern.
Rostocker FC – TUS Makkabi 0:3 (0:0)
Der TUS Makkabi bleibt im Aufstiegsrennen: Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Maximilian Stahl (58.) die Gäste in Front. In der Schlussphase sorgten Abdoul Karim Soumah (81.) und Will Anderson Siakam (85.) für klare Verhältnisse. Vor lediglich 65 Zuschauern in Rostock konnte der RFC die mittlerweile 108 Gegentreffer in dieser Saison nicht weiter reduzieren und bleibt das klare Schlusslicht der Liga.
TSG Neustrelitz – SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde 1:1 (0:0)
Später Schock für Ahrensfelde: Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte sorgte Alexander Eirich (71.) für die Führung der Gäste. Doch in der Nachspielzeit gelang Justus Guth (94.) der umjubelte Ausgleich für Neustrelitz. Trotz des Punktgewinns rutscht Neustrelitz in der Tabelle weiter ab und bleibt seit vier Spielen sieglos. Ahrensfelde hingegen beendet eine Serie von elf sieglosen Partien und sammelt einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.
F.C. Hansa Rostock U23 – BFC Preussen 0:1 (0:1)
Ein eiskalter Elfmeter entscheidet das Spiel: Patrick Breitkreuz (26.) traf vor 189 Zuschauern vom Punkt und sicherte den knappen Auswärtssieg für den BFC Preussen. Trotz intensiver Bemühungen fand die U23 von Hansa kein Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste. Während Preussen den achten Sieg in Serie einfährt, bleibt Rostock U23 auf Rang fünf.
BSV Eintracht Mahlsdorf – FSV Optik Rathenow 3:0 (0:0)
Eintracht Mahlsdorf bleibt auf Kurs: Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Christoph Zorn (52.) die Hausherren in Front. Justin Reichstein (60.) legte nach, bevor erneut Zorn (68., Elfmeter) mit seinem zweiten Treffer den 3:0-Endstand besiegelte. Die 168 Zuschauer sahen eine dominante Leistung der Gastgeber, während Rathenow nach der zweiten Niederlage in Folge weiter nach unten rutscht.
SC Staaken – SG Dynamo Schwerin 1:3 (1:0)
Kellerduell mit spätem Drama: Efraim Koku Gakpeto (10.) brachte Staaken in Führung, doch Mario Schilling (58., Elfmeter) glich für Dynamo Schwerin aus. Bohdan Kostik (86.) und erneut Schilling (89., Elfmeter) drehten das Spiel zugunsten der Gäste. Staaken kassierte die dritte Pleite in Serie und steckt tief im Abstiegskampf, während Dynamo Schwerin wichtige Punkte einfährt.
SV Sparta Lichtenberg – SV Lichtenberg 47 1:5 (1:5)
Ein wahres Offensivfeuerwerk bot der SV Lichtenberg 47 im Stadtduell: Kevin Owczarek (23.) leitete den Torreigen ein, bevor Sebastian Reiniger (69., 86., 90.+6) und Linus Jurschik (81.) den Kantersieg perfekt machten. Zwar gelang Daniel Hänsch (62.) der zwischenzeitliche Ausgleich, doch die Gäste ließen dem SV Sparta keine Chance. Damit setzt Lichtenberg 47 ein klares Zeichen im Aufstiegskampf.
Süd: Das Aufstiegsrennen spitzt sich zu
Der 20. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd: Während Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 seine Ambitionen mit einem souveränen Heimsieg untermauerte, feierte der SC Freital einen wichtigen Auswärtssieg. Auch der 1. FC Magdeburg II zeigte mit einem verdienten Heimerfolg seine Aufstiegsqualitäten. Krieschow dominierte in Gera, während es in Auerbach und Zorbau zu Punkteteilungen kam. Der Abstiegskampf bleibt ebenfalls hart umkämpft, vor allem Ludwigsfelder FC steckt weiter tief im Schlamassel.
SG Union Sandersdorf – SC Freital 0:3 (0:1)
Der SC Freital wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte klar mit 3:0 bei Union Sandersdorf. Philip Weidauer brachte die Gäste per Elfmeter kurz vor der Pause (44.) in Führung. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Felix Hennig (49.), bevor Weidauer mit einem weiteren verwandelten Strafstoß (62.) den Endstand besiegelte. Die Hausherren fanden offensiv kaum statt und rutschten auf Rang elf ab. Schiedsrichter der Begegnung war David Isaias Petzak, 64 Zuschauer verfolgten die Partie.
RSV Eintracht 1949 – Ludwigsfelder FC 3:0 (0:0)
Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgten Matthias Steinborn (49.), Aleksandar Bilbija (69.) und Emre Aydin (79.) für den verdienten 3:0-Erfolg des RSV Eintracht. Der Tabellenführer blieb auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen, während das abgeschlagene Schlusslicht Ludwigsfelde weiter auf einen Befreiungsschlag wartet. 219 Zuschauer sahen die Partie.
FC Grimma – FC Einheit Wernigerode 4:2 (1:0)
Grimma setzte sich in einer unterhaltsamen Begegnung mit 4:2 gegen Einheit Wernigerode durch. Tommy Kind brachte die Hausherren in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (47.) in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Nick Schmidt (52.) stellten Noah Wächtler (61.), Jan Hübner (65.) und ein Elfmeter von Dave Baum (95.) den verdienten Sieg sicher. Wernigerodes Danny Wersig (89.) traf lediglich zum Anschluss. 126 Zuschauer waren im Stadion.
SV Blau-Weiß Zorbau – Bischofswerdaer FV 1:1 (1:1)
Bischofswerda kam in Zorbau nicht über ein 1:1 hinaus. Joel Marks brachte die Hausherren früh in Front (4.), doch Bruno Schiemann glich prompt aus (9.). Danach entwickelte sich ein Spiel ohne klare Höhepunkte. Während Bischofswerda Rang fünf verteidigte, steckt Zorbau weiterhin im Abstiegskampf. 75 Zuschauer verfolgten die Partie, die von Schiedsrichter Hannes Stein geleitet wurde.
1. FC Magdeburg II – FC Einheit Rudolstadt 3:1 (1:0) Die Reserve des 1. FC Magdeburg setzte ihre starke Serie fort und bezwang Einheit Rudolstadt verdient mit 3:1. Jason Ceka (16.) erzielte das frühe 1:0. Zwar glich Maximilian Schlegel per Elfmeter aus (61.), doch Albert Frank Millgramm entschied mit einem späten Doppelpack (86./89.) die Partie. Magdeburg bleibt damit an der Tabellenspitze dran. Nur 18 Zuschauer sahen die Begegnung unter der Leitung von Ronny Walter.
VfB Auerbach – VfB Germania Halberstadt 1:1 (1:0)
Auerbach verpasste es, einen knappen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Amer Kadric (35.) brachte die Hausherren in Führung, doch Denis Vukancic (79.) sicherte den Gästen den späten Punkt. Auerbach bleibt damit seit sechs Spielen ungeschlagen, Halberstadt konnte die eigene Siegesserie jedoch nicht ausbauen. 200 Zuschauer erlebten die Partie.
BSG Wismut Gera – VfB 1921 Krieschow 1:4 (1:2)
Krieschow zeigte eine souveräne Vorstellung und gewann in Gera deutlich mit 4:1. Zwar traf Califo Balde früh für Wismut (6.), doch Miguel Pereira Rodrigues (24./31.) drehte das Spiel schnell. Martin Zurawsky (74.) und Jan Filipp Schulz (76.) sorgten für die Entscheidung. Krieschow festigte damit Platz drei. 402 Zuschauer verfolgten das Duell.
FSV Budissa Bautzen – VfL Halle 96 0:0
Tore fielen in dieser Begegnung nicht, auch wenn VfL Halle als Favorit angereist war. Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen, sodass sich beide Teams mit einem torlosen Remis begnügen mussten. Halle rutschte dadurch auf Rang drei ab, Bautzen bleibt auf Platz 12. Schiedsrichter Max Göldner pfiff die Partie ab, ohne dass 90 Minuten lang ein Treffer fiel.
Texte: Holger Elias
