Herren

NOFV-Oberliga Nord/Süd: Zusammenfassung 16. Spieltag

NORD: Tasmania marschiert weiter, Viktoria und TeBe werden verprügelt

Der 16. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord hat die Kräfteverhältnisse an der Spitze weiter geschärft und zugleich die Dramatik im Tabellenkeller erhöht. Tabellenführer SV Tasmania Berlin untermauerte seine Ambitionen mit einem souveränen Heimsieg und baute den Vorsprung aus, während SV Lichtenberg 47 mit einer starken zweiten Hälfte weiter Druck auf Platz eins ausübt. Im Mittelfeld sorgten späte Treffer, Führungswechsel und ein Remis für Bewegung, am Tabellenende gerieten FC Viktoria 1889 Berlin und Tennis Borussia nach deutlichen Niederlagen weiter unter Zugzwang. Der Spieltag zeigte eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Stabilität und Absturz in dieser Liga ist.

 

SV Siedenbollentin – TSG Neustrelitz 1:2 (1:1)

Im Fritz-Reuter-Sportpark entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der die Gäste ihre Effizienz spät belohnten. Manuel Härtel brachte Neustrelitz bereits in der 16. Minute in Führung, doch Daniel Eidtner glich nur sechs Minuten später aus (22.). Nach ausgeglichener erster Hälfte schien alles auf ein Remis hinauszulaufen, ehe Marius Schreiber in der Nachspielzeit (90.+1) den entscheidenden Treffer setzte. Vor 210 Zuschauern festigte die TSG damit ihre Position im oberen Tabellendrittel, während Siedenbollentin erneut knapp leer ausging.

Zuschauer: 210
Spielstätte: Fritz-Reuter-Sportpark, Siedenbollentin
Schiedsrichter: Willem Smakman – Erik Wöllner, Danny Gerth

Tore:
0:1 (16.) Härtel
1:1 (22.) Eidtner
1:2 (90.+1) Schreiber

Mannschaftsaufstellungen:
SV Siedenbollentin:
Delpino – Hartig, Kortüm, Selchow (66. Teetz), Eidtner, Klimko (74. Möller), Fijalkowski, Tiede, Ladwig, Appiah, Kliefoth

TSG Neustrelitz:
Höftmann – Härtel, Guth, Heinle, Höfer, Müller, Ziegler, Schreiber, Bastin, Inderwisch, Laribi

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Eidtner (Siedenbollentin) – Müller, Bastin, Inderwisch (Neustrelitz)

 

Tennis Borussia Berlin – SG Union Klosterfelde 0:5 (0:3)

Ein bitterer Abend im Mommsenstadion: Union Klosterfelde überrollte TeBe bereits in der Anfangsphase. Gentuar Durmishi (3.) und Caner Özcin (43.) stellten früh die Weichen, Emil Ian Gustavus erhöhte noch vor der Pause (45.+3). Nach dem Seitenwechsel schraubten Thilo Gildenberg (67.) und erneut Özcin (84.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Die Gelb-Rote Karte gegen Fabian Klawa (71.) unterstrich den gebrauchten Abend der Gastgeber, die nach dieser Pleite weiter im unteren Tabellenbereich verharren.

Zuschauer: 285
Spielstätte: Mommsenstadion NR1, Berlin
Schiedsrichter: Romano Wehner – Lucas Leihkauf, Philipp Schubert

Tore:
0:1 (3.) Durmishi
0:2 (43.) Özcin
0:3 (45.+3) Gustavus
0:4 (67.) Gildenberg
0:5 (84.) Özcin

Mannschaftsaufstellungen:
Tennis Borussia Berlin:
Dyck – Klawa (71. GR), Ceesay, Yazdan Pourfard, Isik, Jobe, Kastrati, Danko, Dethlefs, Frölich, Martens

SG Union Klosterfelde:
Schubert – Collins, Durmishi, Özcin, Brando, Mücke, Gustavus, Heinrich, Gildenberg, Kroh, Schölzke

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Klawa (TeBe)

 

TuS Makkabi Berlin – SV Lichtenberg 47 1:3 (1:0)

Makkabi begann mutig und ging durch einen verwandelten Strafstoß von Tyron Koomson (11.) in Führung. Doch nach der Pause zeigte der Tabellenzweite seine ganze Reife: Leon Alfer (48.) glich aus, Luis Carl Millgramm (69.) drehte die Partie, ehe John Gruber in der 85. Minute den Deckel draufmachte. Trotz einer Gelb-Roten Karte gegen Teo Matkovic (37.) blieb Makkabi lange im Spiel, musste sich aber letztlich der Durchschlagskraft der Gäste beugen. Lichtenberg bleibt damit erster Verfolger von Tasmania.

Zuschauer: 107
Spielstätte: Julius-Hirsch-Sportanlage NR1, Berlin
Schiedsrichter: Lennard Jasper Brenmoehl – Philip Döhler, Tom Kahl

Tore:
1:0 (11.) Koomson (FE)
1:1 (48.) Alfer
1:2 (69.) Millgramm
1:3 (85.) Gruber

Mannschaftsaufstellungen:
TuS Makkabi Berlin:
Lindner – Bache, Matkovic (37. GR), Koomson, Tokgöz, Ziemann, Gefrörer, Ceesay, Stahl, Bruck, Körber

SV Lichtenberg 47:
Zunker – Becker, Reiniger, Ohlow, Millgramm, Gawe, Gruber, Goerlitz, Jurschik, Krüger, Alfer

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Matkovic (Makkabi)

 

FC Viktoria 1889 Berlin – S.D. Croatia Berlin 0:8 (0:3)

Ein Debakel im Stadion Lichterfelde: Croatia Berlin spielte Viktoria phasenweise schwindlig. Bene Brecht traf dreifach in der ersten Halbzeit (19./35./40.), ehe Marouan Zghal nach der Pause ebenfalls einen Dreierpack schnürte (62./69./78.). Süleyman Emre Durmus (75.) und Bara Abu Hamid (86.) vollendeten den historischen Kantersieg. Viktoria bleibt damit abgeschlagenes Schlusslicht, während Croatia wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelte.

Zuschauer: 186
Spielstätte: Stadion Lichterfelde KR2, Berlin
Schiedsrichter: Albert Lehmann – Julius Weiser, Clemens Bartlau

Tore:
0:1 (19.) Brecht (FE)
0:2 (35.) Brecht
0:3 (40.) Brecht
0:4 (62.) Zghal
0:5 (69.) Zghal
0:6 (75.) Durmus
0:7 (78.) Zghal
0:8 (86.) Abu Hamid

Mannschaftsaufstellungen:
FC Viktoria 1889 Berlin:
Pohlmann – Gencel, Dalal, Miftari, Schüßler, Zekir Oglou, Güleryüz, Küc, Tchadjei, Liepelt (47. GR), Wittek

S.D. Croatia Berlin:
Kühn – Birol, Demir, Zghal, Pelivan, Temel, Akinsete, Brecht, Abu Hamid, Ohadi, Woznikiewicz

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Liepelt (Viktoria)

 

FC Anker Wismar – F.C. Hansa Rostock II 3:2 (1:2)

Vor 169 Zuschauern drehte Anker Wismar einen Rückstand mit bemerkenswerter Moral. Claas Leon Zamzow (31.) und Julian Hahnel per Strafstoß (42.) hatten die Gäste in Front gebracht, ehe Niklas Tille kurz vor der Pause ebenfalls vom Punkt verkürzte (45.+1). Nach dem Seitenwechsel traf Pascal Breier (51.) zum Ausgleich, Lucas Meyer sorgte in der 78. Minute für den umjubelten Siegtreffer. Wismar bleibt damit im engen Rennen um die oberen Mittelfeldplätze.

Zuschauer: 169
Spielstätte: Stadionkomplex, Wismar
Schiedsrichter: Julius Hanft – Hannes Stein, Anton Winter

Tore:
0:1 (31.) Zamzow
0:2 (42.) Hahnel (FE)
1:2 (45.+1) Tille (FE)
2:2 (51.) Breier
3:2 (78.) Meyer

Mannschaftsaufstellungen:
FC Anker Wismar:
Kurth – Birkholz, Rode, Meyer, Kodanek, Martin, Tille, Billep, Breier, Sanguinette, Pataman

F.C. Hansa Rostock II:
Hagemoser – Bauer, Stoldt, Venohr, Schwarz, Sauer, Krebs, Rüh, Hahnel, Gebuhr, Zamzow

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Martin, Tille, Kurth (Anker) – Stoldt (Hansa)

 

SV Tasmania Berlin – FSV Optik Rathenow 4:1 (3:1)

Der Spitzenreiter ließ im W.-Seelenbinder-Sportpark keine Zweifel aufkommen. Pedro Vitor Cruz Magalhães eröffnete früh (9.), Rathenow glich zwar durch Nima Amiri (22.) aus, doch Nathaniel Amartei Amamoo (32.) und erneut Cruz Magalhães (45.+3) stellten noch vor der Pause klare Verhältnisse her. Amamoo setzte mit seinem zweiten Treffer (57.) den Schlusspunkt. Tasmania marschiert mit nun 37 Punkten weiter vorneweg und unterstreicht eindrucksvoll die Aufstiegsambitionen.

Zuschauer: 51
Spielstätte: Werner-Seelenbinder-Sportpark NR1, Berlin
Schiedsrichter: Michael Bernowitz – Florian Strübing, Willem Smakman

Tore:
1:0 (9.) Cruz Magalhaes
1:1 (22.) Amiri
2:1 (32.) Amamoo
3:1 (45.+3) Cruz Magalhaes
4:1 (57.) Amamoo

Mannschaftsaufstellungen:
SV Tasmania Berlin:
Mika – Baak, Grigoriadis, Häußler, Yajima, Beyreuther, Stagge, Cruz Magalhaes, Amamoo, Ajala-Alexis, Steinhauer

FSV Optik Rathenow:
Hawwary – Bateman, Reichenbach, Solak, Onu, Amiri, Aktürk, Aranda Aedo, Phong, Zdep, Koré

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Beyreuther, Ajala-Alexis (Tasmania) – Hawwary, Onu, Phong (Optik)

 

SV Sparta Lichtenberg 1911 – BSV Eintracht Mahlsdorf 2:2 (1:0)

Ein intensives Berliner Duell mit wechselnden Vorteilen. Berkin Tonk brachte Sparta in Führung (38.), doch Mahlsdorf drehte nach der Pause durch Nils Stettin (49.) und Julian Mätzke (57.) die Partie. Dominic Schmüser rettete den Hausherren mit seinem Treffer in der 69. Minute zumindest einen Punkt. Mahlsdorf bleibt damit Dritter, verpasste jedoch die Chance, weiter Boden auf die Spitze gutzumachen.

Zuschauer: 133
Spielstätte: Paul-Kalkbrenner-Sportfeld KR1, Berlin
Schiedsrichter: Lucas Leihkauf – Fabien Schlecht, Mirko Eckart

Tore:
1:0 (38.) Tonk
1:1 (49.) Stettin
1:2 (57.) Mätzke
2:2 (69.) Schmüser

Mannschaftsaufstellungen:
SV Sparta Lichtenberg 1911:
Erdmann – Nikol, Gampe, Toktumur, Akasha, Tonk, Schmüser, Schnur, Gashi, Hänsch, Sizov

BSV Eintracht Mahlsdorf:
Büchel – Richter, Köster, Stettin, Mätzke, Behrend, Fazlic, Rupp, Cvjetinovic, Worm, El-Ahmar

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Schnur, Hänsch, Sizov (Sparta) – Cvjetinovic, Worm, El-Ahmar (Mahlsdorf)

 

SG Dynamo Schwerin – Berliner AK 07 0:1 (0:1)

Ein taktisch geprägtes Spiel entschied Yuma Suyama mit seinem Treffer kurz vor der Pause (44.). Schwerin rannte lange an, fand jedoch kaum Durchbrüche gegen die kompakte Defensive des BAK. Die Gäste verschafften sich mit diesem Auswärtssieg etwas Luft nach unten, während Dynamo trotz ordentlicher Leistung punktlos blieb.

Zuschauer: 152
Spielstätte: Rasenplatz 1, Schwerin
Schiedsrichter: Max Göldner – Andy Stolz, Daniel Läser

Tore:
0:1 (44.) Suyama

Mannschaftsaufstellungen:
SG Dynamo Schwerin:
Bergtholdt – Schilling, Aires dos Reis, Dei, Mohammadi, Wienke, Runge, Abayomi, Eyenga Lokilo, Osse, Akindele

Berliner AK 07:
Erdogan – Jojkic, Gomes Pereira, Beyazit, Önal, Lubaki, Mawd, Farhadi, Suyama, Uysal, Wardau

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Bergtholdt, Dei, Runge (Dynamo) – Jojkic, Balde (BAK)

Fazit: Der 16. Spieltag bestätigte den klaren Trend an der Spitze: Tasmania Berlin geht mit Polster in die Winterphase, SV Lichtenberg 47 bleibt der schärfste Jäger. Dahinter ist das Feld dicht gestaffelt, während im Tabellenkeller jeder Punkt an Bedeutung gewinnt. Die Liga bleibt spannend – sportlich wie dramaturgisch.

 

SÜD: Freital bleibt makellos, Eintracht marschiert, Plauen entfesselt

Der 16. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd hat die Statik der Tabelle weiter geschärft und zugleich neue Spannung in mehreren Zonen erzeugt. An der Spitze behauptete der SC Freital mit einem knappen Arbeitssieg seine Pole Position, während RSV Eintracht 1949 durch einen souveränen Auswärtserfolg den Druck hochhält und weiterhin ungeschlagen bleibt. Germania Halberstadt bestätigte seine Rolle als hartnäckiger Verfolger mit einer eindrucksvollen zweiten Halbzeit, während der VFC Plauen nach frühem Rückstand eine Machtdemonstration ablieferte. Im Tabellenkeller sammelten Sandersdorf und Wernigerode wichtige Punkte, ohne sich entscheidend zu befreien.

 

VfB Germania Halberstadt – SC 1911 Heiligenstadt 2:1 (0:1)

Im Friedensstadion sahen 307 Zuschauer zunächst eine effiziente Gästeelf, die durch Robin Vogt (34.) in Führung ging. Nach dem Seitenwechsel steigerte Germania Tempo und Präsenz deutlich. Paul Grzega glich in der 70. Minute aus, ehe Davis Boateng (84.) mit seinem Treffer die Partie endgültig drehte. Halberstadt festigte mit dem Heimsieg Rang drei und bleibt dem Spitzenduo dicht auf den Fersen, während Heiligenstadt weiter tief im Tabellenkeller feststeckt.

Zuschauer: 307

Spielstätte: Friedensstadion, Halberstadt

Schiedsrichter: Christine Weigelt – Lucas Leihkauf, Jens Rohland

Tore:
0:1 (34.) Vogt
1:1 (70.) Grzega
2:1 (84.) Boateng

Mannschaftsaufstellungen:
VfB Germania Halberstadt:
Cichos – Heinrich (46. Hujdurovic), Hackethal, Grzega, Stobbe, Rust, Ertmer, Zeidler, Klaschka, Kuffner Sandri, Kühnhardt (65. Boateng)

1. SC 1911 Heiligenstadt:
Stankovic – Wolanski, Abdoul Aziz, Göbel, Möhlhenrich, Michalek (67. Jeschke), Schnellhardt, Vogt (67. Gümpel), Pietsch (85. Fiedler), Gorges, Bako

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Stobbe, Rust (Halberstadt) – Möhlhenrich, Pietsch, Schnellhardt (Heiligenstadt)

 

VfB 1921 Krieschow – VfB Empor Glauchau 1:0 (1:0)

Ein taktisch geprägtes Duell im Sportpark Krieschow entschied Jannis Fuchs mit seinem Treffer in der 40. Minute. Die Gastgeber verteidigten den knappen Vorsprung mit Disziplin und Ordnung, Glauchau fehlten nach der Pause Durchschlagskraft und Präzision. Für Krieschow bedeutet der Erfolg eine weitere Stabilisierung im oberen Mittelfeld, Empor bleibt trotz ordentlicher Ansätze im unteren Tabellendrittel gefangen.

Zuschauer: 214

Spielstätte: Sportpark Krieschow, Kolkwitz

Schiedsrichter: Paul Bräuer – Paul Baudis, Nils Schröter

Tore:
1:0 (40.) Fuchs

Mannschaftsaufstellungen:
VfB 1921 Krieschow:
Mellack – Bittroff, Dreßler, Fuchs, Raak (78. Zurawsky), Pereira Rodrigues (87. Stephan), Hebler (70. Michalski), Grimm, Seibt (70. Zizka), Grobstich (87. Knechtel), Pahlow

VfB Empor Glauchau:
Reissig – Hähnel (63. Degel), Albustin, Werrmann (63. Knoll), Hertel, Ullmann, Bochmann (81. Thiam), Anger (63. Bernhardt), Rühling (63. Mende), Barth, Riesen

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Raak, Pahlow (Krieschow) – Rühling, Ullmann (Glauchau)

 

VFC Plauen – 1. FC Lok Stendal 4:1 (0:1)

Was wie eine Überraschung begann, endete in einer einseitigen Vorstellung. Nach dem frühen 0:1 durch Philipp-Maik Witte (5.) schüttelte sich Plauen kurz – und explodierte dann förmlich. Johan Martynets (52.), Victor Habermann Passionoto (58.), ein Eigentor von Tim Schaarschmidt (64.) sowie Tyron Profis (82.) sorgten für klare Verhältnisse vor 475 Zuschauern. Plauen schob sich mit dem Kantersieg weiter nach oben, während Lok Stendal weiter um Anschluss im Tabellenkeller ringt.

Zuschauer: 475

Spielstätte: Vogtlandstadion (Hauptstadion), Plauen

Schiedsrichter: Jason Poser – Benjamin Strebinger, Nora Dieckmann

Tore:
0:1 (5.) Witte
1:1 (52.) Martynets
2:1 (58.) Habermann Passionoto
3:1 (64.) Schaarschmidt (Eigentor)
4:1 (82.) Profis

Mannschaftsaufstellungen:
VFC Plauen:
Schulze – Haake (89. Burdusudis), Martynets (89. Träger), Winter (87. Wagner), Michalek, Sponer, De Moura Beal, Schubert, Habermann Passionoto, Profis (87. Plank), Hussain (87. Limmer)

1. FC Lok Stendal:
Poser – Schaarschmidt, Ilchenko, Masuth, Buschke, Schulze R., Witte, Knoblich (74. Grigo), Stark, Kaschlaw, Scheffler

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Haake (Plauen) – Buschke, Knoblich (Stendal)

 

FC Einheit Rudolstadt – Bischofswerdaer FV 08 0:0 (0:0)

 

SC Freital – FC Grimma 1:0 (0:0)

Der Tabellenführer blieb auch im letzten Heimspiel vor der Winterpause stabil. Nach einer zerfahrenen ersten Hälfte erlöste Robin Fluß die Gastgeber mit seinem Treffer in der 70. Minute. Freital bewies erneut seine Effizienz und defensive Kompaktheit – Eigenschaften, die den Spitzenreiter mit nur acht Gegentoren weiter zum Aufstiegsfavoriten machen. Grimma hingegen rutscht tiefer in den Abstiegskampf.

Zuschauer: 217

Spielstätte: WGF-Arena Stadion des Friedens, Freital

Schiedsrichter: Oliver Seib – Michael Näther, Karl Krompaß

Tore:
1:0 (70.) Fluß

Mannschaftsaufstellungen:
SC Freital:
Kamenz – Fluß, Weidauer (86. Seyfert), Michael, Schulze S. (70. Heidler), Adler, Böcker, Herold (86. Ranninger), Tänzer (70. Hendrich), Menz, Von Brezinski

FC Grimma:
Cap – Mattheus (74. Hübner), Janz, Pistol, Werner, Rieger, Markus (84. Förster), Vogel, Ziffert, Kind, Kaba (84. Seidl)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Fluß, Herold, Menz (Freital) – Janz, Seidl, Hübner (Grimma)

 

FSV Budissa Bautzen – RSV Eintracht 1949 1:3 (1:1)

Eintracht unterstrich auf der Müllerwiese eindrucksvoll seine Ambitionen. Nach dem frühen Bautzener Treffer durch Theo Schäller (9.) antwortete Tom Fron (30.). In der zweiten Halbzeit kippte die Partie endgültig zugunsten der Gäste: Matthias Steinborn verwandelte einen Strafstoß (50.), Arthur Ekalle setzte in der 85. Minute den Schlusspunkt. Bautzen schwächte sich zusätzlich durch eine Rote Karte gegen Jannik Käppler. Eintracht bleibt als einziges Team der Liga ungeschlagen und direkter Herausforderer Freitals.

Zuschauer: 200

Spielstätte: Stadion Müllerwiese (Rasenplatz), Bautzen

Schiedsrichter: Til Kiwitt – Julius Hanft, Ahmad Chahrour

Tore:
1:0 (9.) Schäller
1:1 (30.) Fron
1:2 (50.) Steinborn (FE)
1:3 (85.) Ekalle

Mannschaftsaufstellungen:
FSV Budissa Bautzen:
Herrmann – Rohlik D., Zech, Kloß, Noack M., Schäller, Böhme, Gerhardi (68. Noack M.), Orosz (68. Nathe), Cellarius (79. Haustein), Käppler

RSV Eintracht 1949:
Löffler – Güllmeister (87. Göth), Samson, Hellwig, Wurster (90. Yatkiner), Plumpe (87. Jupolli), Kruska, Fron, Steinborn, Mustapha, Krüsemann (70. Ekalle)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte: Käppler (Bautzen)
Gelbe Karten: Rohlik D., Zech (Bautzen) – Güllmeister, Krüsemann, Wurster (RSV)

 

SG Union Sandersdorf – FC Einheit Wernigerode 1:1 (0:1)

Im direkten Duell zweier abstiegsbedrohter Mannschaften entwickelte sich eine intensive Partie. Prasidda Pandyal brachte Wernigerode in Führung (29.), doch Sandersdorf zeigte Moral und kam durch Marius Ihbe (74.) zum verdienten Ausgleich. Beide Teams verharren damit im Tabellenkeller – ein Punkt, der Mut macht, aber die Lage nicht entschärft.

Zuschauer: 100

Spielstätte: Sport- und Freizeitzentrum Platz 2, Sandersdorf

Schiedsrichter: Benjamin Seidl – Marc Jünger, Julian Lucas Winkler

Tore:
0:1 (29.) Pandyal
1:1 (74.) Ihbe

Mannschaftsaufstellungen:
SG Union Sandersdorf:
Räthel – Schnabel, Sponholz, Farkas, Mehnert (12. Wonneberger), Brunner, Scheibe (63. Koto’O Djouokou), Exner, Nakano, Ihbe, Hamella

FC Einheit Wernigerode:
Sparwasser – Singbeil, Kuhnhold, Wersig, Radomski (63. Dörnte), Farwig, Lisowski, St. Louis (63. Taiwo), Hunter, Pillich, Pandyal (81. Schlichting)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Schnabel, Farkas (Sandersdorf) – Singbeil, Kuhnhold, Lisowski, St. Louis (Wernigerode)

 

Fazit: Der 16. Spieltag bestätigt die klare Dreiteilung der Liga: Freital und Eintracht setzen sich an der Spitze leicht ab, Halberstadt bleibt lauernd in Schlagdistanz. Dahinter formiert sich ein breites Mittelfeld, während der Abstiegskampf zunehmend an Schärfe gewinnt. Die Winterpause kommt für einige Teams gelegen – für andere vielleicht zur Unzeit.

Zusammenfassungen: Holger Elias (NOFV)

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