Herren

NOFV-Oberliga Nord/Süd: Zusammenfassung 14./15. Spieltag

Staffel Nord: Last-Minute-Dramen und Führungsansprüche

Ein Spieltag, der das Spannungsfeld dieser Oberligasaison präzise spiegelte: Während Spitzenreiter Tasmania Berlin seine Tabellenführung mit einem abgeklärten Sieg zementierte, setzte der Verfolger SV Lichtenberg 47 mit einem letztlich nervenzerreißenden Auswärtserfolg ein Ausrufezeichen. Dahinter verschärft sich das Gedränge um die Spitzenplätze – allen voran durch den Arbeitssieg von TuS Makkabi, den Kraftakt von Dynamo Schwerin und den empfindlichen Punktverlust von Anker Wismar. Die Abstiegsregion bleibt dagegen ein Pulverfass: Viktoria Berlin sendet ein Lebenszeichen, während Croatia Berlin trotz großem Kampf erneut ohne Zählbares bleibt.

SV Sparta Lichtenberg 1911 – SV Siedenbollentin 3:4 (2:3)

In einem vogelwilden Offensivspektakel lieferte Siedenbollentin die nächste Kostprobe seiner Qualität im Umschaltspiel. Drei Treffer von Daniel Eidtner, darunter zwei sicher verwandelte Strafstöße (8., 42., 68.), gaben der Partie die entscheidende Schlagseite. Sparta hielt mit wütenden Angriffsläufen dagegen und kam durch Gashi (20.) und Schmüser (37.) immer wieder zurück. Nach Wiederbeginn egalisierte Hänsch per Elfmeter (50.), doch Eidtner sorgte mit seinem dritten Tor für den letztlich spielentscheidenden Stich. In einer Partie mit hohem physischen Einsatz und insgesamt acht Gelben Karten unterstrich Siedenbollentin, warum es weiterhin zum erweiterten Spitzenfeld gehört.

Zuschauer: 106
Spielstätte: Paul-Kalkbrenner-Sportfeld KR1, Berlin
Schiedsrichter: Jonas Marx – Jakob Scheibner, Nils Böhme

Tore:
0:1 (8.) Eidtner (Strafstoß), 1:1 (20.) Gashi, 1:2 (32.) Klimko, 2:2 (37.) Schmüser, 2:3 (42.) Eidtner, 3:3 (50.) Hänsch (Strafstoß), 3:4 (68.) Eidtner (Strafstoß)

Mannschaftsaufstellungen:
SV Sparta Lichtenberg 1911:
Korn – Fleddermann (86. Noack / 32. G), Nikol, Rehbein (83. Okojie), Toktumur (70. Brinkmann / 8. G), Tonk (70. Gampe), Schmüser (83. Akasha), Schnur, Gashi (80. G), Hänsch, Sizov

SV Siedenbollentin:
Delpino – Hartig, Kortüm (45.+3 G), Eidtner (80. G), Klimko, Fijalkowski, Teetz (64. Müller / 49. G), Tiede (36. G), Ladwig, Appiah (85. Harsch), Kliefoth (89. Keil / 80. G)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Fleddermann, Toktumur, Rehbein (Sparta) – Kortüm, Eidtner, Teetz, Tiede, Kliefoth (Siedenbollentin)

SV Tasmania Berlin – Eintracht Mahlsdorf 3:0 (2:0)

Der Tabellenführer präsentierte sich im Windeberger Sportpark in bestechender Form und gewann souverän. Früh setzte Baak mit einem wuchtigen Abschluss das 1:0 (21.), ehe Amamoo nach einem sauber ausgespielten Angriff auf 2:0 erhöhte (30.). Mahlsdorf hatte Mühe, die gefährlichen Tempoläufe der Tasmanen zu kontrollieren. Spätestens mit dem sicher verwandelten Strafstoß von Cruz Magalhaes (54.) war der Deckel drauf. Die Gastgeber überzeugten mit strukturiertem Ballbesitz und hoher Präsenz in den Halbräumen – ein Sieg, der ihren Tabellenplatz an der Spitze noch festigte.

Zuschauer: 80
Spielstätte: W.-Seelenb.-Sportpark NR1, Berlin
Schiedsrichter: Max Göldner – Tom Heilmann, Jonas Marx

Tore:
1:0 (21.) Baak, 2:0 (30.) Amamoo, 3:0 (54.) Cruz Magalhaes (Strafstoß)

Mannschaftsaufstellungen:
SV Tasmania Berlin:
Mika – Baak, Mema (46. Grigoriadis / 42. G), Häußler (86. G), Yajima, Beyreuther (75. Labbouz), Stagge, Cruz Magalhaes (65. Günay / 50. G), Amamoo (57. Sentürk), Ajala-Alexis (65. Söyler), Steinhauer

BSV Eintracht Mahlsdorf:
Büchel – Köster (45.+1 G), Thiel (82. Meißner), Stettin, Mätzke (77. Zerrenner / 30), Reichstein (46. Zorn), Behrend, Rupp, Stöver (77. Hounsa / 53. G), Worm, El-Ahmar (30. G)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Mema, Häußler, Cruz Magalhaes (Tasmania) – Köster, Stöver, El-Ahmar (Mahlsdorf)

FC Anker Wismar – FSV Optik Rathenow 1:1 (0:0)

In einer intensiven, von Zweikämpfen geprägten Begegnung verpasste Wismar einen möglichen Befreiungsschlag im Rennen um den Anschluss nach oben. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brach Schierbaum mit einem abgeklärten Abschluss den Bann und brachte Anker in Führung (71.). Rathenow jedoch steigerte sich in der Schlussphase und kam durch Onu, der nach einem schnellen Umschaltmoment vollendete (90.), verdient zum Ausgleich. Ein gerechtes Remis zweier Teams, deren Saisonverläufe weiter unbeständig bleiben.

Zuschauer: 87
Spielstätte: Stadionkomplex, Wismar
Schiedsrichter: David Isaias Petzak – Marcel Mallassa, Florian Alexander Meer

Tore:
1:0 (71.) Schierbaum, 1:1 (90.) Onu

Mannschaftsaufstellungen:
FC Anker Wismar:
Kurth – Rode, John (82. Ottenbreit), Esdorf (70. Schierbaum), Tille, Billep, Hurtig (82. Henke), Breier (89. G), Schmitt (32. Martin), Sanguinette (46. Mura / 74. G), Pataman

FSV Optik Rathenow:
Hawwary – Bateman, Reichenbach, Abal (63. Solak / 86. G), Onu (90.+4 Dos Santos / 22), Aktürk (68. G), Vicente (76. Saribas), Phong, Zdep, Koré (63. Amiri), Hinze (76. Donner / 28. G)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Breier, Mura (Anker) – Aktürk, Solak, Hinze (Optik)

FC Viktoria 1889 Berlin – F.C. Hansa Rostock II 4:2 (4:0)

Ein dringend benötigtes Lebenszeichen des Tabellenvorletzten. Viktoria überrollte die Rostocker U23 in einer furiosen ersten Halbzeit. Zwei frühe Treffer von Zekir Oglou (2., 23.) setzten den Ton, ehe Tchadjei mit einem Doppelschlag (33., 36.) die Partie schon vor der Pause entschied. Nach dem Seitenwechsel bäumte sich Rostock kurz auf – Stoldt traf zum 4:1 (52.) –, doch ein unglückliches Eigentor von Liepelt (80.) stellte den Endstand her. Trotz des Sieges bleibt Viktoria tief im Tabellenkeller, nimmt jedoch wichtige Moral mit.

Zuschauer: 118
Spielstätte: Stadion Lichterfelde KR2, Berlin
Schiedsrichter: Paul Baudis – Paul Bräuer, Nils Schröter

Tore:
1:0 (2.) Zekir Oglou, 2:0 (23.) Zekir Oglou, 3:0 (33.) Tchadjei, 4:0 (36.) Tchadjei, 4:1 (52.) Stoldt, 4:2 (80.) Liepelt (Eigentor)

Mannschaftsaufstellungen:
FC Viktoria 1889 Berlin:
Pohlmann – Gencel, Dalal, Miftari (18. G), Schüßler (64. G), Zekir Oglou, Hasani (81. Stojanovic), Güleryüz, Tchadjei, Liepelt (53. Xiao), Backfisch (66. Strana)

F.C. Hansa Rostock II:
Maurer – Heiden, Bauer, Kozelnik (46. Hahnel), Bölter (46. Janke / 90. G), Stoldt (75. Kelm), Venohr, Schwarz, Rüh, Rosenberg (90.+3 G), Zamzow

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Miftari, Schüßler, Liepelt (Viktoria) – Rosenberg, Janke (Hansa)

TUS Makkabi Berlin – S.D. Croatia Berlin 2:1 (1:0)

Makkabi musste härter arbeiten als erwartet, um sich gegen das Schlusslicht durchzusetzen. Kurz vor der Pause verwandelte Koomson einen Strafstoß eiskalt (45.+2). Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Gefrörer mit einem energischen Lauf auf 2:0 (46.). Trotz einer Roten Karte gegen Soumah (43.) blieb Makkabi feldüberlegen, doch Croatia zeigte Moral und kam durch Durmus (82.) noch einmal heran. Am Ende blieb es beim Pflichtsieg – ein Ergebnis, das Makkabi auf dem dritten Tabellenplatz stabilisiert.

Zuschauer: 32
Spielstätte: Julius-Hirsch-Sportanlage NR1, Berlin
Schiedsrichter: Cedric de Parade – Christopher Gaunitz, Paul Werrmann

Tore:
1:0 (45.+2) Koomson (Strafstoß), 2:0 (46.) Gefrörer, 2:1 (82.) Durmus

Mannschaftsaufstellungen:
TuS Makkabi Berlin:
Lindner – Bache, Matkovic (80. Lenz), Koomson (69. Suso / 34. G), Tokgöz (80. Conteh / 13. G), Ziemann, Gefrörer (69. Camara), Stahl, Bruck (46. Özkaya / 34. G), Körber (13. G), Soumah (43. R)

Croatia Berlin:
Kühn – Birol, Zghal, Pelivan (60. Durmus), Temel, Uzuner (46. Daskan), Akinsete, Lux (45.+2 R), Kenfack, Abu Hamid (6. G), Woznikiewicz (88. Markov)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karten: Soumah (Makkabi), Lux (Croatia) / Gelbe Karten u. a.: Koomson, Tokgöz, Bruck (Makkabi) – Abu Hamid, Daskan (Croatia)

Tennis Borussia Berlin – SV Lichtenberg 47 3:4 (1:1)

Dramatik bis zur letzten Sekunde – das Gastspiel des Tabellenzweiten im Mommsenstadion geriet zu einem wahren Krimi. Lichtenberg führte durch Gruber früh (13.), doch Klawa glich aus (30.). Nach der Pause übernahm TeBe durch Isik (52.) die Führung, ehe Reiniger postwendend antwortete (53.). In einer zerfahrenen Schlussphase schien Millgramm mit dem 2:3 (87.) den Gästen den Sieg zu bringen, doch Jobe rettete TeBe per Abpraller zum 3:3 (90.+5). Als alle mit dem Remis rechneten, traf der eingewechselte Schock Negrete in der 90.+8 zum viel umjubelten 3:4. Ein Sieg, der Lichtenberg im Titelrennen hält.

Zuschauer: 451
Spielstätte: Mommsenstadion NR1, Berlin
Schiedsrichter: Fabien Schlecht – Jakob Reiche, Jonas Ebert

Tore:
0:1 (13.) Gruber, 1:1 (30.) Klawa, 2:1 (52.) Isik, 2:2 (53.) Reiniger, 2:3 (87.) Millgramm, 3:3 (90.+5) Jobe, 3:4 (90.+8) Schock Negrete

Mannschaftsaufstellungen:
Tennis Borussia Berlin:
Dyck – Klawa (88. G), Ceesay (73. Iraki / 36. G), Yazdan Pourfard (73. Emini / 38. G), Isik (80. Sey), Jobe, Kastrati, Kolobaric (90.+8 G), Danko, Dethlefs, Martens (90.+6 Emini)

SV Lichtenberg 47:
Zunker – Becker, Reiniger (90.+8 G), Ohlow, Millgramm, Gawe (90. Schock Negrete / 62. G), Gruber (90. Grießig / 83. G), Goerlitz, Jurschik (73. Graupner), Ceesay, Krüger

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Klawa, Yazdan Pourfard, Isik, Danko, Martens (TeBe) – Reiniger, Gawe, Gruber (Lichtenberg)

SG Dynamo Schwerin – SG Union Klosterfelde 2:0 (0:0)

Schwerin bestätigte seine starke Form und feierte einen verdienten Heimsieg. Nach einer taktisch geprägten ersten Halbzeit übernahm Dynamo zunehmend die Kontrolle, brauchte jedoch Geduld: Erst Dei brach in der 88. Minute den Bann. In der Nachspielzeit setzte Akindele nach (90.+5) und krönte eine druckvolle Schlussphase. Klosterfelde verteidigte lange diszipliniert, verlor aber am Ende gegen ein physisch stärkeres und variableres Schweriner Team.

Zuschauer: 250
Spielstätte: Rasenplatz 1, Schwerin
Schiedsrichter: Ahmad Chahrour – Leander Dietz, Frank Tallner

Tore:
1:0 (88.) Dei, 2:0 (90.+5) Akindele

Mannschaftsaufstellungen:
SG Dynamo Schwerin:
Bergtholdt – Schilling, Aires dos Reis (87. Sahwil), Kostik (57. Abayomi / 42), Khlan, Dei, Camkins (80. G), Tarnow (85. G), Runge (57. Akindele), Eyenga Lokilo, Osse

SG Union Klosterfelde:
Dannat – Collins, Durmishi, Özcin, Brando (72. Boritzki), Walter, Gustavus, Heinrich, Gildenberg (90. Mücke / 90.+3 G), Kroh (78. G), Schölzke (90. Maleca)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Tarnow, Camkins (Dynamo) – Kroh, Gildenberg (Union)

Berliner AK 07 – TSG Neustrelitz 1:2 (0:1)

Bitterer Nachmittag für den BAK: Trotz optischer Überlegenheit gelang es den Hausherren nicht, das eigene Spiel entscheidend durchzusetzen. Neustrelitz ging früh durch Höfer (6.) in Führung und blieb in der Defensive stabil. Der Ausgleich durch Jojkic (59.) ließ den BAK hoffen, doch ein präziser Abschluss von Härtel (87.) besiegelte die späte Wende zugunsten der Gäste. Neustrelitz schiebt sich damit in die obere Tabellenhälfte, während der BAK weiterhin in unruhigem Fahrwasser agiert.

Zuschauer: 31
Spielstätte: Poststadion KR4 (Jana-Lange-Platz), Berlin
Schiedsrichter: Florian Thomas – Oliver Seib, Benjamin Arnold

Tore:
0:1 (6.) Höfer, 1:1 (59.) Jojkic, 1:2 (87.) Härtel

Mannschaftsaufstellungen:
Berliner AK 07:
Erdogan – Jojkic, Farhadi, Gomes Pereira, Beyazit (73. Keles), Lubaki, Suyama (90. G), Uysal, Mawd (79. Balde), Wardau, Nsungu (57. G)

TSG Neustrelitz:
Höftmann – Härtel, Guth, Höfer (63. Zirarov), Akogo (79. Heinle), Gäbel, Ziegler, Schreiber (48. G), Frühauf (58. G), Kruse (63. Kmetjuks / 87. G), Laribi

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Suyama, Nsungu (BAK) – Schreiber, Frühauf, Laribi (TSG)

Der 15. Spieltag brachte eine Mischung aus Favoritensiegen, dramatischen Wendungen und überraschenden Lebenszeichen aus der Abstiegszone. Tasmania Berlin behauptet seine Tabellenführung souverän, doch hinter den Neuköllnern wachsen die Ambitionen: Lichtenberg 47 bleibt mit einem Last-Minute-Kraftakt in Schlagdistanz, Makkabi hält sich mit Pflichtsiegen im oberen Drittel, während Siedenbollentin seinen Anspruch auf einen einstelligen Tabellenplatz eindrucksvoll untermauerte.

Am Tabellenende beginnt der Kampf ums sportliche Überleben nun endgültig – und Viktorias Befreiungsschlag könnte den Abstiegskampf neu ordnen.

 

Staffel Süd: Spannung an der Tabellenspitze - Verfolger rücken näher

Der 14. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd stand ganz im Zeichen widriger Platzverhältnisse, die gleich drei Begegnungen unmöglich machten – darunter auch das Topteam SC Freital, dessen Partie in Auerbach ebenso wie Lok Stendal gegen Sandersdorf und Grimma gegen Plauen abgesetzt werden musste. Während der Spitzenreiter damit ungewollt pausierte, nutzten die direkten Verfolger die Bühne: Der RSV Eintracht 1949 setzte mit einem furiosen 5:0 ein Ausrufezeichen und rückte bis auf fünf Punkte an Freital heran. Germania Halberstadt festigte Rang drei mit einem abgeklärten Erfolg, während Krieschow im Auswärtsspiel in Bischofswerda federn ließ. Im Tabellenkeller gelang Heiligenstadt ein emotional wichtiger Heimsieg, der neuen Mut im Abstiegskampf verspricht.

1. SC 1911 Heiligenstadt – VfL Halle 96 3:2 (1:1)

In einer intensiv geführten Partie auf dem Kunstrasen des Gesundbrunnenstadions entwickelte sich vor 302 Zuschauern ein Krimi, der den Gastgebern drei enorm wichtige Punkte einbrachte. Halle erwischte den besseren Start: Marks brachte die Gäste früh in Führung (12.). Doch Heiligenstadt antwortete kurz vor der Pause, als Gorges nach energischem Nachsetzen den Ausgleich erzielte (44.).
Nach dem Seitenwechsel nutzte Jagupov eine Unachtsamkeit in der Defensive der Hausherren zum 1:2 (51.). Heiligenstadt jedoch zeigte Moral, erhöhte den Druck und drehte das Spiel binnen weniger Minuten: Wolanski egalisierte erst (69.), ehe Gümpel kurz darauf den viel umjubelten Siegtreffer markierte (72.). In einer hektischen Schlussphase sammelten die Hausherren zwar vier Gelbe Karten, verteidigten den Vorsprung aber mit Leidenschaft bis zum Schlusspfiff.

Zuschauer: 302

Spielstätte: Kunstrasenplatz Gesundbrunnenstadion, Heilbad Heiligenstadt

Schiedsrichter: Benjamin Arnold – Oskar Lämpel, Lea Kretschmar

Tore:
0:1 (12.) Marks, 1:1 (44.) Gorges, 1:2 (51.) Jagupov, 2:2 (69.) Wolanski, 3:2 (72.) Gümpel

Mannschaftsaufstellungen:
1. SC 1911 Heiligenstadt:
Stankovic – Wolanski (90.+4 Dioum / 62. G), Köhler, Göbel, Berger (30. Jeschke / 11. G), Wilhelm (66. Gümpel), Möhlhenrich, Schnellhardt (49. G), Pietsch (66. Vogt), Gorges (81. G), Bako

VfL Halle 96:
Schmid – Hüttig, Kurti (68. Hentsch), Jagupov, Pessel, Cabral, Marks, Oikonomidis (84. Emmerich), Haese, Racine (68. Borval), Jagatic (68. Fuchs)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Wolanski, Berger, Schnellhardt, Gorges (Heiligenstadt) – keine (Halle)

VfB Empor Glauchau – FC Einheit Wernigerode 2:0 (0:0)

Vor 103 Zuschauern im Sportpark Meeraner Straße tat sich Glauchau gegen defensiv disziplinierte Gäste eine Halbzeit lang schwer. Wernigerode stand kompakt, investierte jedoch wenig ins Umschaltspiel. Nach der Pause änderte sich das Bild, Glauchau agierte druckvoller und zwang den Gegner zunehmend zu Fehlern.
Rühling brach schließlich den Bann, als er einen Nachschuss im Strafraum zum 1:0 verwertete (54.). Wernigerode versuchte in der Schlussphase zu reagieren, lief aber zunehmend in Konter. Riesen setzte in der 84. Minute den entscheidenden Stich und besiegelte Glauchaus verdienten Heimsieg, während die Gäste durch drei Gelbe Karten zusätzlich angezählt wurden.

Zuschauer: 103

Spielstätte: Sportpark Meeraner Str., Glauchau

Schiedsrichter: Til Kiwitt – Rasmus Jessen, Ahmad Chahrour

Tore:
1:0 (54.) Rühling, 2:0 (84.) Riesen

Mannschaftsaufstellungen:
VfB Empor Glauchau:
Ebersbach – Hähnel, Knoll (85. Bernert), Werrmann (62. G), Mack (60. Degel), Ullmann (67. G), Bochmann, Anger, Rühling (78. Bernhardt), Barth, Riesen

FC Einheit Wernigerode:
Lohse (84. G) – Singbeil, Engelhardt (72. Radomski), Wersig (81. Liese / 73. G), Raeck, St. Louis (85. Schmidt J.), Schlichting (81. Kuhnhold), Taiwo, Hunter (72. Pandyal), Pillich (85. G), Schmidt

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Werrmann, Ullmann (Glauchau) – Lohse, Wersig, Pillich (Wernigerode)

Bischofswerdaer FV 08 – VfB 1921 Krieschow 1:1 (1:1)

Auf dem LaOla-Bolzplatz in Bischofswerda entwickelte sich vor 157 Zuschauern eine ausgeglichene Begegnung, in der beide Mannschaften Phasen hatten, jedoch ohne zwingende Dominanz. Bischofswerda nutzte seine erste klare Torchance, als Bürger aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (28.). Die Gäste jedoch reagierten schnell und glichen durch Hebler aus, der nach feinem Zuspiel eiskalt verwandelte (35.).
Nach der Pause erhöhte Krieschow die Intensität, blieb aber mehrfach an der Abwehrreihe oder Keeper Kiefer hängen. In der Schlussphase hatten wiederum die Hausherren Momente, in denen ein Sieg möglich schien. Der Platzverweis gegen Zizka (83., Gelb-Rot) schwächte die Gäste zusätzlich, änderte jedoch nichts mehr am leistungsgerechten Remis.

Zuschauer: 157

Spielstätte: LaOla-Bolzplatz Bischofswerda, Bischofswerda

Schiedsrichter: Reinhard Meusel – Enrico Bohlig, Tim Annemüller

Tore:
1:0 (28.) Bürger, 1:1 (35.) Hebler

Mannschaftsaufstellungen:
Bischofswerdaer FV 08:
Kiefer – Weiß (68. G), Fromm, Baudisch (76. Scholze), Rettig (75. G), Bürger, Hofmann (13. G), Reh, Stopp, Born (83. Sobe), Goebel

VfB 1921 Krieschow:
Mellack – Knechtel, Dreßler (58. Fuchs), Tesche (73. Zurawsky), Gerstmann, Raak, Pereira Rodrigues, Hebler (73. Zizka / 83. G), Grimm, Seibt, Michalski

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Weiß, Rettig, Hofmann (BFV) – Zizka (Krieschow)

RSV Eintracht 1949 – FC Einheit Rudolstadt 5:0 (4:0)

Eintracht 1949 zeigte auf dem Sportplatz Dreilinden vor 70 Zuschauern eine Demonstration seiner Offensivkraft und bleibt damit engster Verfolger des Tabellenführers. Vom Anpfiff weg dominierten die Brandenburger das Geschehen, spielten druckvoll und aggressiv in die Tiefe.
Steinborn eröffnete per Strafstoß (7.), dann rollte der Eintracht-Express: Plumpe traf gleich zweimal innerhalb von 25 Minuten (13., 38.), ehe Wurster noch vor der Pause das vierte Tor nachlegte (43.). Rudolstadt fand praktisch nicht statt und wirkte in Zweikämpfen wie im Umschaltspiel überfordert.
Kaum war die zweite Halbzeit angelaufen, erhöhte Fron auf 5:0 (49.). Die Hausherren verwalteten im Anschluss das Ergebnis, ohne dabei die Spielkontrolle aus der Hand zu geben. Rudolstadt kassierte eine Gelbe Karte und blieb insgesamt chancenlos.

Zuschauer: 70

Spielstätte: Sportplatz Dreilinden, Kleinmachnow

Schiedsrichter: Romano Wehner – Max Kluge, Lucas Leihkauf

Tore:
1:0 (7.) Steinborn (Strafstoß), 2:0 (13.) Plumpe, 3:0 (38.) Plumpe, 4:0 (43.) Wurster, 5:0 (49.) Fron

Mannschaftsaufstellungen:
RSV Eintracht 1949:
Löffler – Güllmeister (57. Koschembahr), Samson, Hellwig (57. Sommer), Wurster, Plumpe (57. Yatkiner), Kruska (57. Seeger), Fron (76. Vujic / 72. G), Steinborn, Mustapha, Krüsemann

FC Einheit Rudolstadt:
Kunth (16. Bresemann) – Frackowiak (66. G), Schlegel, Heß (46. Kponton), Starke, Bakavoli (67. Barthel), Krahnert (46. Zerrenner), Smyla, Rupprecht (46. Siegel), Rühling, Schneider

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Fron (RSV) – Frackowiak (Rudolstadt)

VfB Germania Halberstadt – FSV Budissa Bautzen 2:0 (0:0)

Im Friedensstadion sahen 255 Zuschauer eine taktisch geprägte Begegnung, in der Halberstadt geduldig bleiben musste. Bautzen verteidigte über weite Strecken kompakt und diszipliniert, setzte aber kaum offensive Akzente. Nach torloser erster Halbzeit kippten zwei Schlüsselmomente die Partie zugunsten der Gastgeber:
Zunächst verwandelte Hackethal einen Strafstoß sicher zum 1:0 (59.), nachdem die Gästeabwehr im Strafraum zu ungestüm agiert hatte. Bautzen verlor anschließend Hentsch per Roter Karte (72.), was Halberstadt zusätzliche Räume verschaffte. Der eingewechselte Klaschka nutzte genau diese Freiheit und machte mit einem platzierten Abschluss zum 2:0 in der 86. Minute alles klar.
Damit festigt Germania Halberstadt Rang drei und bleibt weiter in Schlagdistanz zu den Topplätzen.

Zuschauer: 255

Spielstätte: Friedensstadion, Halberstadt

Schiedsrichter: Leon Maximilian Metz – Marko Wartmann, Ralf Schwethelm

Tore:
1:0 (59.) Hackethal (Strafstoß), 2:0 (86.) Klaschka

Mannschaftsaufstellungen:
VfB Germania Halberstadt:
Cichos – Heinrich, Hackethal, Grzega (61. G), Stobbe, Rust, Ertmer (90. Hujdurovic), Zeidler, Huber, Kuffner Sandri (81. Boateng), Kühnhardt (46. Klaschka)

FSV Budissa Bautzen:
Herrmann – Rohlik D. (90. Jurk), Schröder, Rohlik A. (83. Cellarius), Kloß (76. Hanisch), Noack M., Hennig, Gerhardi (83. Böhme / 51. G), Hentsch (72. Rote Karte), Orosz (76. Noack), Käppler

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Grzega (Halberstadt) – Gerhardi (Bautzen) / Rote Karte: Hentsch (Bautzen)

Abgesetzte Begegnungen

  • 1. FC Lok Stendal – SG Union Sandersdorf

  • FC Grimma – VFC Plauen

  • VfB Auerbach 06 – SC Freital
    Alle Partien wurden aufgrund unbespielbarer Plätze verschoben und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Zusammenfassungen: Holger Elias (NOFV)

 

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