Frauen und Mädchen
Frauen-Regionalliga: Zusammenfassung 10. Spieltag
Der 10. Spieltag der Frauen-Regionalliga Nordost hielt erneut einige deutliche Ergebnisse und eine Überraschung parat. Im Tabellenkeller sorgte Fortuna Dresden für ein wichtiges Lebenszeichen, während Magdeburg, Hertha BSC und RB Leipzig II ihre Ambitionen im oberen Drittel weiter unterstrichen.
Magdeburg mit klarem Statement – 4:0 gegen Türkiyemspor Berlin
Der 1. FC Magdeburg knüpft an seine starken Leistungen der letzten Wochen an und feierte mit einem souveränen 4:0-Heimsieg gegen Türkiyemspor Berlin den nächsten deutlichen Erfolg. Die Elbestädterinnen dominierten über weite Strecken die Partie, zeigten schnelles Umschaltspiel und effiziente Abschlüsse. Mit dem Sieg springt Magdeburg (zumindest vorerst) an die Tabellenspitze und bestätigt seine aufsteigende Form. Für Türkiyemspor ist die klare Niederlage erstmal ein Dämpfer, die Stellung im gesicherten Tabellenmittelfeld ist für das Berliner Team allerdings nicht in Gefahr.
Leipzig-Süd weiter in Torlaune – 4:1 gegen Hansa Rostock
Der SV Eintracht Leipzig-Süd setzt seinen positiven Trend eindrucksvoll fort. Beim 4:1 gegen den F.C. Hansa Rostock zeigte die Mannschaft eine abgeklärte Leistung, nutzte ihre Möglichkeiten konsequent und behielt auch defensiv weitgehend die Kontrolle. Rostock gelang zwar ein Ehrentreffer, musste sich aber insgesamt der spielerischen Überlegenheit der Leipzigerinnen geschlagen geben. Für die Norddeutschen wird die Lage im Tabellenkeller damit zunehmend prekär.
Fortuna Dresden lebt – 3:0 in Hohen Neuendorf
Nach vielen bitteren Niederlagen hat Fortuna Dresden ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis gefeiert. Mit dem 3:0-Auswärtssieg bei Blau-Weiß Hohen Neuendorf meldet sich Dresden im Abstiegskampf eindrucksvoll zurück. Die Fortuna agierte konzentriert, zweikampfstark und zeigte sich im letzten Drittel deutlich entschlossener als in den Wochen zuvor. Für Hohen Neuendorf hingegen wird die Situation immer ernster – der Aufsteiger bleibt weiter tief im Tabellenkeller, während Fortuna Dresden an den Blau-Weißen vorbeizieht.
Hertha stoppt Unions Serie – 2:0 im Berlin-Derby
Im Berliner Stadtduell setzte sich Hertha BSC mit 2:0 gegen den 1. FC Union Berlin II durch. In einer intensiven Partie zeigte Hertha die reifere Spielanlage und nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt. Union II, das zuletzt mit beeindruckenden Offensivleistungen aufhorchen ließ, tat sich offensiv schwer und fand kaum Lösungen gegen die kompakte Hertha-Abwehr. Mit dem Heimsieg klettert Hertha auf Rang zwei der Tabelle und hat sogar noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, während Union II auf Platz vier abrutscht.
RB Leipzig II bleibt oben dran – 4:0 gegen Erfurt
RB Leipzig II unterstreicht erneut seine starke Offensiv- und Defensivform. Der klare 4:0-Heimerfolg gegen den 1. FFV Erfurt war nie ernsthaft gefährdet. Die Leipzigerinnen kontrollierten das Spiel von Beginn an, ließen Ball und Gegner laufen und schafften es immer wieder, gefährliche Situationen im Strafraum der Gäste zu kreieren. Erfurt blieb größtenteils defensiv gebunden und konnte offensiv kaum Akzente setzen. Leipzig II bleibt damit ein ernsthafter Kandidat im Rennen um die oberen Plätze, verbleibt aber noch auf Tabellenrang fünf.
Topspiel verlegt – Potsdam II gegen Jena II findet später statt
Die Begegnung zwischen Turbine Potsdam II und dem entthronten Tabellenführer FC Carl Zeiss Jena II konnte aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes nicht ausgetragen werden. Das Duell wird am Samstag, den 22. November 2025, nachgeholt. Für Jena bedeutet die Spielverlegung eine zusätzliche psychologische Herausforderung – die Konkurrenz aus Magdeburg und Berlin hat sich durch ihre Siege nämlich an den Thüringerinnen vorbeigeschoben.
Deutliche Siege prägen den 10. Spieltag: Magdeburg, Leipzig II, Leipzig-Süd und Hertha präsentieren sich in starker Form und erhöhen den Druck auf das bisherige Top-Team Jena II. Fortuna Dresden sendet ein wichtiges Lebenszeichen, während Hohen Neuendorf und Rostock weiter in den Abstiegsstrudel geraten. Durch die Spielverlegung in Potsdam bleibt die Tabellenspitze eng beieinander – Spannung für die kommenden Wochen ist also weiterhin garantiert.
