Frauen und Mädchen

6. Spieltag der Frauen-Regionalliga

Wieder am Sieg ihrer Mannschaft mit einem Tor beteiligt: Akrobatin Jessica Fischer (r.) © NOFV

Zwei enge Spitzenspiele und zwei Mannschaften trumpfen auf einmal ganz groß auf beim 6. Spieltag der Frauen-Regionalliga.

Viktoria gewinnt Spitzenspiel

Im „Berliner Klassiker“ 1. FC Union Berlin gegen FC Viktoria Berlin setzten sich die „Viki-Girls“ bei den „Eisernen Ladies“ 1:2 (0:0) durch. Die Partie Platz zwei gegen Platz eins hielt was sie versprach und die Zuschauer bekamen ein enges Spitzenspiel zu sehen. Die erste Halbzeit nutzte der Gastgeber, um das spielerische Geschehen in die eigene Hand zu nehmen, wandelte die Spielanteile aber nicht in etwas zählbares um.

Nach der Pause zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, doch die Gäste nutzten ihre Nadelstiche effizienter und gingen durch Kapitänin Marlies Sänger (50.) in Führung. Wie ein Weckruf für Union antwortete Josephine Bonsu (58.) prompt mit dem Ausgleich. Wie so oft in Spitzenspielen entscheiden die kleinen Unterschiede und Viktoria sicherte sich durch ein Last-Minute Tor von Beslinda Shigjeqi (89.) einen glücklichen, aber verdienten Sieg.

Stern dreht Spiel mit fünf Toren in einer Halbzeit

Spektakuläre war das 2:5 (1:0) zwischen Blau Weiß Hohen Neuendorf und dem Steglitzer Stern. Luisa Pausch (37.) schoss den Gastgeber in Führung. Die Pausenadjustments und Wechsel der Gäste brachten Wirkung: Anne-Kathrin Seifert (52, 71. und 74.) brachte die Gäste mit einem lupenreinen Hattrick in Führung, ehe Gerda Varamann (77.) verkürzte. Lena-Melina Schulze (83.) und Kimberly Lange (85.) sicherten den verdienten Sieg der Gäste.

Die bislang ebenso punktelose Mannschaft von Türkiyemspor holte durch ein 6:1 (4:0) gegen den Rostocker FC auch den ersten Erfolg. Leyila Aydin (19.), Erika Szuh (22.), Selin Arslan (33.) und Sanna El-Agha (39.) sorgten für eine deutlich Führung bereits zur Pause. Durch das Tor von Malena Wiechers (51.) keimte nochmal Hoffnung bei den Gästen auf, aber Aylin Yaren (81. und 90+3) sicherte mit ihren Treffern den Kantersieg.

Wie im Pokal: Der 1. FFV Erfurt gewinnt gegen Phoenix Leipzig

Eine Art Re-Match aus der ersten DFB-Pokal Runde gab es beim 2:3 (1:2) zwischen Phoenix Leipzig und dem 1. FFV Erfurt. Mandy Uhl (20.) und Anna Mittelsdorf (23.) brachten die Gäste in Führung, Angelina Lübcke (32.) sicherte den Anschluss noch in Halbzeit eins. Marlene Haberecht (56.) glich früh im zweiten Durchgang aus, aber die Thüringer Top-Torjägerin Mittelsdorf (75.) schoss die Gäste dennoch zum Sieg.

Einen klaren Sieg verbuchte der Magdeburger FFC mit 3:0 (1:0) beim Bischofswerdaer FV. Chantal Schmidt (28.) erzielte die Führung noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel erhöhten Emilia Martin (63.) und Jessica Fischer (80.) und sorgten so für einen souveränen Sieg beim Außenseiter. Die Startelf überzeugte so sehr, dass MFFC-Trainer Michael Böhm trotz der sieben Ersatzspielerinnen erst in der 84. und 87. Minute drei Wechsel vornahm.

Leipzig siegt im Spitzenspiel der zweiten Mannschaften

Das tabellarische Topspiel des sechsten Spieltages in der Staffel Süd war die Begegnung zwischen RB Leipzig II und dem FC Carl Zeiss Jena II. Die Zweitvertretungen der beiden Zweitligamannschaften trennten sich 1:0 (0:0). Den Erlöser und Treffer des Tages erzielte die eingewechselte Sophie Löser (71.). Durch den Heimsieg bleiben die „Roten Bullen“ weiter ungeschlagen und auf einer Höhe mit dem Spitzenreiter Magdeburger FFC.

Der FC Carl Zeiss Jena II und der 1. FFV Erfurt bleiben weiter auf Kurs zur Meisterrunde. Fünf Punkte trennen beide nun von den Relegationsrundenplätzen. Anna Mittelsdorf bleibt mit nun sieben Treffern (!) beste Torschützin der Südstaffel. In der Nordstaffel bleibt Viktoria Berlin als einzige Mannschaft mit fünf Siegen Tabellenführer, Meiser- und Relegationsrunde trennen nur drei Punkte. Erfolgreichste Torschützin ist Trinity Künzel mit sechs Toren.

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