Frauen und Mädchen

Nachholspieltag der Frauen-Regionalliga

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Zwei Kantersiege und eine Überraschung lieferte der fünfte Spieltag der Frauen-Regionalliga.

Türkiyemspor weiter ohne Punktverlust

Auch wenn es das erste Gegentor gab:  Beim SV Eintracht Leipzig-Süd nahm der Türkiyemspor Berlin durch ein 1:5 (0:0) erfolgreich die nächsten drei Punkte mit und ist damit nach vier Spielen die einzige verbleibende Mannschaft ohne Punktverlust. Lange wehrten sich die Gastgeber und hielten erfolgreich die Null gegen die favorisierten Gäste und musste sich letztendlich doch geschlagen geben.

Nach der Pause brachte Senanur Yavuz (52.) „Mavibeyaz“ in Führung. Angelina Lübcke (60.) und Spielertrainerin Erika Szuh (63.) erhöhten. Maleen Jankowski (67.) brachte den Leipzigerinnen noch einmal Hoffnung, jedoch sorgte erneut Lübcke (70) für Klarheit und die eingewechselte Sanna El-Agha (79.) schmückte den Auswärtsseig noch aus. Türkiyemspor liegt einen Punkt hinter Union Berlin auf Platz zwei, hat aber ein Spiel weniger.

Union und Viktoria mit Kantersiegen

Nach dem Pokalaus machte Union Berlin mit einem 9:0 (3:0) gegen Hertha 03 Zehlendorf wieder etwas gut. Mit dem Anpfiff traf Kapitänin Lisa Heiseler (1.). Nour Youssef (17.) und Elisa Spolaczyk (19.) sorgten für ein solides Halbzeitpolster. Durch die Treffer Spolaczyk (56. und 58.), Heisler (61.) und Megan Reichenbach (62. und 68.) erzielte Union fünf Treffer in zwölf Minuten. Wie zum Beginn war Heiseler (90.) auch am Spielende noch einmal zur Stelle.

In der Niederheide trennte sich Blau-Weiß Hohen Neuendorf 0:8 (0:4) von Viktoria Berlin. Top-Torjägerin Aylin Yaren (16. und 28.) und Beslinda Shigjeqi (22. und 40.) sorgten in den Spitzen für eine solide Halbzeitführung. Yaren (51. und 84.) ließ es sich im zweiten Durchgang nicht nehmen ihre Saisontreffer elf und zwölf zu erzielen. Maja Wasiak (64.) gelang ein Treffer gegen ihr ehemaliges Team und Louise Jona Trap (89.) schmückte den Auswärtsseig noch aus.

Starke Sterner holen Remis und Erfurt gewinnt Entfernungsduell

Durch ein 2:2 (1:2) haben die Damen von SFC Stern 1900 gegen den Magdeburger FFC einen vielleicht nicht eingeplanten Punkt eingefahren. Kimberly Lange (10.) brachte die Gastgeber in Führung. U 17-Europameisterin Melina Krüger (21. und 40.) drehte das Spiel jedoch noch vor der Halbzeit. Jedoch glich Alina Cibusch (60.) im zweiten Durchgang wieder aus und sicherte so den Punkt.

Die Entfernung vom Rostocker FC zum 1.FFV Erfurt ist die längste in der Regionalliga Nordost. Am Ende des Hinspiels in Rostock hieß es 1:3 (0:1) für die Erfurterinnen. Anna Mittelsdorf (20.) schoß die Thüringerinnen im ersten Durchgang in Führung. Mandy Uhl (54.) erhöhte gleich nach der Pause doch Rabea Weglowski (62.) hatte den Anschluss als Antwort parat. Das zweite Tor von Mittelsdorf (84.) entschied dann die Partie.

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