Frauen und Mädchen

4. Spieltag der Frauen-Regionalliga

Wirkt zufrieden: Kapitänin Caroline Hildebrand (r.) hat mit ihrem Magdeburger FFC einen Lauf. © Sportblog-MD

Viermal zu null und ein Spektakel beim vorgezogenen Spiel. Am 4. Spieltag der Frauen-Regionalliga gehen alle Gäste leer aus.

Elf Tore und eine Rote Karte

Bereits am 27. September lieferten sich Blau Weiß Hohen Neuendorf und Aufsteiger Türkiyemspor ein ansehnliches Duell. Am Ende siegte der Gastgeber 7:4 (4:1). So wach wie Luisa Pausch (4. und 6.) war wohl niemand an diesem Sonntagmittag. Mit einem Doppelschlag brachte sie Blau Weiß früh in Führung. Die geschockten offensivstarken Gäste antworteten aber durch Sanna El-Agha (12.), mussten aber nach einer Notbremse (24.) in Unterzahl weiterspielen.

Die Überzahl nutzte Emilia Nunold (26. und 34.) konsequent zum Ausbau der Führung auf einen 4:1 Halbzeitstand. Die Gastgeber entschieden sich dagegen das Ergebnis in Überzahl zu verwalten, was den Gästen, zuzüglich ihres Willens das Spiel zu drehen, entgegenkam. El-Agha (53. und 55.) und Kapitänin Aylin Yaren (67.) egalisierten den Spielstand eindrucksvoll in Unterzahl. Doch Maja Wasiak (73. und 81.) und ein Eigentor (76.) besiegelten das Spiel.

Viktoria siegt mit etwas Anlauf erwartungsgemäß

Noch etwas verschlafen und erschöpft wirkte der Tabellenführer beim 4:0 (1:0) gegen Aufsteiger FSV Babelsberg 74. Kein Wunder, man musste sich gegen Ligakonkurrent SFC Stern 1900 am Donnerstag im Landespokal durch eine Verlängerung quälen und entging dort gerade so haarscharf einem Ausscheiden in der ersten Runde. Nach Anlaufschwierigkeiten war es dann eine souveräne Einzelaktion: Trinity Künzel (42.) netzte aus 18 Metern ein.

Nach der Pause erhöhte Spielführerin Marlies Sänger (57.) und das Spiel war damit entschieden. Allerdings wusste Viktoria erst spät das Ergebnis auszuschmücken. Hülya Kaya (84.) und Beslinda Shigjeqi (88.) setzten sich aber noch auf dem Scoreboard fest. Damit bleibt Viktoria Berlin Tabellenführer in der Staffel Nord. Die Partie zwischen Union Berlin und dem Rostocker FC wurde auf den 13. Dezember 2020 verelgt.

Magdeburger FFC und RB Leipzig weiter ungeschlagen

Im Leipziger-Derby zwischen RB und dem SV Eintracht Leipzig-Süd behielten die Gastgeber 2:0 (0:0) die Oberhand. Das erste Tor ließ allerdings bis nach der Halbzeit auf sich warten. Lena Güldenpfennig (54.), die für die Roten Bullen auch im E-Sport aktiv ist, erzielte die Führung. Kurz darauf baute Chiara Teresa Graf (58.) die Führung aus. Der Sieg sichert RB die Tabellenführung zumindest bis nächste Woche.

Dann könnte der Magdeburger FFC die Sachsen noch per Tordifferenz überholen. Das Topspiel des vierten Spieltages entschied der MFFC im heimischen Germer-Stadion mit 2:0 (1:0) gegen den FC Carl Zeiss Jena II für sich. Chantal Schmidt (13.) gelang der frühe Führungstreffer für die Elbstädterinnen. Tabea Alsleben (60.) baute die Führung aus und die Gäste aus Jena hatten darauf keine Antworten mehr parat.

Erfurt setzt sich in obere Gruppe ab

Mit einem 3:0 (2:0) Heimsieg unterstrich der 1. FFV Erfurt seine Ansprüche ab März in der Meisterrunde mitzuspielen. Nach dem Sieg gegen Ligakonkurrent FC Phoenix Leipzig und dem damit verbundenen Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokal, verwiesen die Thüringerinnen die angereisten Gäste vom Bischofswerdaer FV in die Schranken. Ein Doppelschlag von Anna Mittersdorf (33. und 38.) sorgte für eine solide Führung zur Halbzeit.

Nach dem Pausenpfiff zeigte sich eine weniger ereignisreichte Hälfte, doch Mittersdorf (90.) ließ es sich nicht nehmen den Tag mit ihrem dritten Treffer zu krönen. Damit führt sie nun die Torjägerliste der Staffel Süd mit vier Toren an. Ihr Pendant aus der Staffel Nord heißt Trinity Künzel (Viktoria Berlin). Das Jungtalent erzielte bereits 6 Tore und wird von ihrer Mannschaftskollegin Marlies Sänger (4 Tore) verfolgt.

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