Frauen und Mädchen

3. Spieltag der Frauen-Regionalliga

Müssen weiter mit Geduld auf die ersten drei Punkte warten: Die Damen vom SFC Steglitzer Stern 1900. ©

Was war denn da los? 36 Tore und drei Eigentore gab es am Wochenende in sechs Spielen in der Frauen-Regionalliga.

Leipzig 2 siegt bei Bischofswerda

Bereits nach der ersten Halbzeit schien das Duell entschieden. Luci Schröder (24.), ein Eigentor von Laura Werner (33.) und der Treffer von Janina Wendel (44.) sorgten für eine Vorentscheidung zugunsten der Gäste bereits zur Pause. Doch der Bischofswerdaer FV kämpfte sich heran: Michelle Klinger (55.) und ein Eigentor von Lisa Pfretzschner (61.) machten das Spiel für die letzten 30 Minuten wieder spannend. Es blieb aber beim 2:3 (0:3) für RB Leipzig II

Der FC Carl Zeiss Jena II sammelt weiter fleißig Punkte. Beim 1:3 (1:1) beim 1. FFV Erfurt holte das Team von Trainer Christian Kucharz seinen zweiten Dreier. Milena Reinhardt (29.) brachte die Gastgeber im Thüringer Derby in Führung, Bianca Passeck (35.) glich aus. Nach der Pause waren nur noch die Gäste erfolgreich: Melina Mehler (69.) sorgte für den Führung und Anne-Wiebke Schmidt (83.) sicherte den Auswärts- und Derbysieg.

Kein Sieger zwischen Eintracht Süd und Phoenix

Im nächsten Leipziger Derby brachten die Partie zwischen dem SV Eintracht Leipzig Süd und Phoenix Leipzig beim 4:4 (3:2) keinen Sieger hervor. Mit Beginn brachte Charlotte Heckler (1.) die Gastgeber in Führung, Angelina Lübcke (6.) glich aus, bis Julia Stolle (18.) und erneut Heckler (23.) die Führung wiederherstellten. Lübcke (25.) sorgte vor der Pause für den Anschluss.

Fenja Schönball (57.) stellte den Vorsprung nach der Pause wieder her, doch Lea Scharfenberg (75.) machte das Spiel durch ihr Eigentor wieder spannend. Lübcke (82.) nutze mit ihrem dritten Treffer des Tages diese Einladung für Phoenix doch noch einen Punkt mitzunehmen. In der Staffel Süd ist der RB Leipzig II Tabellenführer, könnte aber vom FC Carl Zeiss Jena II noch überholt werden. Der Magdeburger FFC könnte punktuell noch gleichziehen.

Zweimal "Bayern gegen Schalke" 8:0 in Berlin

Union Berlin überzeugte mit einem 8:0 (4:0) bei Aufsteiger Türkiyemspor. Elisa Spolaczyk (17. und 43.), Celine Frank (26.) und Josephine Bonsu (30.) sorgten für eine komfortable Führung zur Halbzeit. Lisa Heiseler (56. und 62.) erhöhte per Doppelpack, ehe Spolaczyk (63.) mit dem dritten Treffer im Spiel glänzte. Kurz vor Schluss schmückte Nadia Pearl (90.) den souveränen Kantersieg noch aus. Das Ergebnis in der Höhe kam für einige sicherlich überraschend.

Vielleicht etwas weniger überraschend, aber im Gleichschritt setzte sich Viktoria Berlin mit 8:0 (4:0) beim Steglitzer Stern durch. Stephanie Gerken (9. und 16.) nutze zwei individuelle Fehler effizient, Marlies Sänger (33.) und Trinity Künzel (34.) sorgten zur Halbzeit für die Vorentscheidung, ehe Künzel (47. und 54.) nach der Pause erneut auftrumpfte. Kimberly Zietz (67.) und die ehemalige Sternerin Vanessa Lux (86.) vollendeten den Kantersieg.

Babelsberg dreht Spiel bei Hohen Neuendorf

Blau Weiß Hohen Neuendorf und der FSV Babelsberg trennten sich 1:2 (1:0). Früh waren die Gastgeber durch Lenina Burghardt (10.) in Führung gegangen. Doch in der Pause schienen die Gäste sich noch einmal neu eingeschworen zu haben. Innerhalb einer Minute drehten Kapitänin Inka Wesely (54.) und Denise Simon (55.) das Spiel zugunsten des Aufsteigers, der das Spiel aufgrund einer roten karte (90+4.) allerdings zu zehnt beenden mussten.

Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist der FSV Babelsberg 74 für den Moment damit der erfolgreichste Aufsteiger in der Nordstaffeln. Viktoria Berlin ist Tabellenführe rund stellt mit Trinity Künzel (5 Tore) auch die erfolgreichste Torjägerin. Union Berlin bleibt weiter ohne Gegentor, während Türkiyemspor noch auf den ersten Regionalligatreffer wartet. Den könnten sie beim vorgezogenen Spiel bei Hohen Neuendorf (27. September ab 14 Uhr) erzielen.

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