2. Spieltag in der Frauen-Regionalliga

Gelingt es Viktoria Berlin zu nerven: Neele Abraham © Rasenperlen, Matthias Vogel

Jena und Türkiyemspor siegen deutlich

Auf dem Kunstrasen im Uni- Sportforum Jena hielten die Babelsbergerinnen in der ersten halben Stunde noch gut gegen die Gastgeberinnen und hatten sogar zwei Großchancen. Bald darauf wurden die Damen aus Jena ihrer Favoritenrolle jedoch gerecht. Johanna Seifert, Denise Landmann und Melina Mehler (29., 29., 30.) erzielten innerhalb weniger Minuten die Tore zum 3:0. Danach wurden die Gäste regelrecht überrollt und mussten vor der Halbzeit noch ein weiteres Tor von Lisa Gore (35.) und ein Doppelpack von Madlen Mende (37., 42.) einstecken. In der zweiten Halbzeit kämpften die Babelsbergerinnen tapfer, erhielten jedoch durch Lisa Gora (66.) noch einen weiteren Gegentreffer zum Endstand von 7:0 (6:0).

Die erste Auswärtsfahrt für Türkiyemspor führte das Team aus Berlin zum Bischofswerdaer FV. Die lange Anreise schien den Gästen allerdings nichts ausgemacht zu haben, denn sie waren von Beginn an wach und trafen bereits kurz nach dem Anpfiff durch Maria Pia Zander Zeidam (2.). Kurz darauf erhöhte Aylin Yaren (7., 18.) mit zwei Treffern auf 0:3. Bischofswerda hielt mit dem Tempo der Gäste kaum mit und so schürte auch Josephine Bonsu (26., 34.) ihren ersten Doppelpack zum Halbzeitstand von 0:5. Der Gastgeber fand etwas besser in die zweite Halbzeit, erhielt jedoch durch Angelina Lübcke (54.) einen weiteren Gegentreffer. Die Sachsinnen kämpften wacker und belohnten sich durch Anna Salzmann (64.) mit einem Tor. Ein paar Minuten später legten aber auch die Berlinerinnen nochmal nach und erhöhten durch Aylin Yaren (70.) auf 1:7. Sarah Kasper (83.) schoss für ihr Team im Anschluss noch das 2:7.

 

Favoriten RB Leipzig II und Viktoria lassen wichtige Punkte liegen

Im Stadtderby zwischen RB Leipzig II und Eintracht Leipzig-Süd ließen die Gastgeberinnen ihre ersten Tormöglichkeiten in Form von drei Ecken ungenutzt. Dies rächte sich im Folgenden als die Gäste überraschend durch den Treffer von Nell Biallas (27.) in Führung gingen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit taten sich die Damen von RB Leipzig weiterhin schwer und es führte zunächst keiner der zahlreichen Angriffe zum gewünschten Torerfolg. Allerdings bewies RB-Trainer Manuel Kienitz gegen Ende der Begegnung mit seiner Einwechslung von Jasmin Petters ein goldenes Händchen, denn diese traf vier Minuten vor Schluss zum heiß ersehnten Ausgleichstreffer.

Die Gäste aus Magdeburg legten im Stadion Lichterfelde der Berlinerinnen einen fulminanten Start hin und gingen durch einen Doppelpack von Neele Abraham (2., 24.) in Führung. Viktoria rappelte sich schnell wieder auf und Marlies Sänger (26.) legte bereits zwei Minuten später mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 nach. In der zweiten Hälfte des Spiels ging viel auf das Tor der Gäste, allerdings gelang den Berlinerinnen erst durch Dilara Agac (78.) der Treffer zum 2:2 Ausgleich. Viktoria drückte im Folgenden auf den Siegtreffer, aber die folgenden Angriffe und Ecken blieben ungenutzt.

 

Turbine Potsdam und Union Berlin überzeugen souverän mit Pflichtsieg

Die Damen aus Rostock empfingen auf dem heimischen Rasenplatz die Gäste von Turbine. Die Potsdamerinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und dominierten das Spiel. Die Führung erzielte Laura Lindner (17.). Nach zwei Verletzungsunterbrechungen ging es mit fünf Minuten Verspätung in die Halbzeit. Beiden Spielerinnen wünschen wir an dieser Stelle eine schnelle Genesung. Die Gäste aus Potsdam kehrten noch stärker aus der Halbzeitpause zurück und Dilara-Soley Deli, Nathalie Bretschneider und Pauline Deutsch (66., 72., 76.) trafen für die Potsdamerinnen zum 0:4 (0:1) Endstand.

Das Berliner Stadtderby Union Berlin gegen Stern 1900 wurde von 100 ZuschauerInnen gespannt verfolgt. Die Unionerinnen dominierten die erste Hälfte und gingen durch die Tore von Celine Frank, Yara Scheffler und Megan Reichenbach (13., 27., 39.) 3:0 in Führung. Nach der Halbzeit zeigte sich Stern kämpferisch und erzielte kurz nach Wiederanpfiff durch Alexia Boldt (47.) den Anschlusstreffer. Allerdings spielte Union im Folgenden ihre Überlegenheit aus und traf kurz vor Schluss durch Lisa Heiseler (82.) zum Endergebnis von 4:1.

 

Erfurt und Phoenix Leipzig fahren ersten Saisonsieg ein

In ihrem ersten Saisonspiel reisten die Zwickauerinnen nach Erfurt. Beide Mannschaften legten direkt nach Anpfiff los und versprachen eine spannende Partie. Zunächst waren es die Erfurterinnen die durch Katja Groll (10.) in Führung gingen. Dies ließen die Gäste aus Zwickau allerdings nicht lang auf sich sitzen und drehten das Spiel durch einen Doppelpack von Daniela Mittag (21., 27.). Die Partie blieb weiter spannend und beide Teams drückten auf den nächsten Treffer. Durch eine gute Vorarbeit ihrer Mitspielerinnen gelang Stefanie Nehlert (37.) der Ausgleich zum 2:2. Kurz vor der Halbzeit legte Katja Groll (43.) sogar nochmal nach und drehte damit das Spiel zum Zwischenstand von 3:2. Die Erfurterinnen kamen stark aus der Halbzeit und erhöhten durch Katja Groll (52.) und Anna Mittelsdorf (70.) auf 5:2. Zwickau bäumte sich nochmal auf und traf durch Alina Lattke (81.) zum 5:3. Kimberly Albeno (86.) krönte jedoch im Anschluss die starke Leistung ihrer Mannschaft mit einem Traumtor aus 40 Metern zum Endstand von 6:3.

Das erste Auswärtsspiel führte Liganeuling Staaken nach Leipzig. In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften zunächst vorsichtig ran. Marlene Haberecht (45.) brachte die Leipzigerinnen dann kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung. In der zweiten Halbzeit war Marlene Haberecht jedoch nicht zu stoppen und schürte einen lupenreinen Hattrick (52., 60., 65.). Die Leipzigerinnen gewannen dadurch mit 4:0 und klettern auf Tabellenplatz 6.

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