Frauen und Mädchen

2. Spieltag der Frauen-Regionalliga

Müssen beim Tore schießen weiterhin erstmal zugucken: Die Mädels von Hertha 03 Zehlendorf (l. und in blau) beim Magdeburger FFC © Sportblog-MD

Eine Mannschaft weiter ohne Gegentor, eine weitere ohne geschossene Tore und ein sehr, sehr hoher Sieg. So könnte man die Fakten des zweiten Spieltag zusammenzählen und es würde ihm dennoch nicht gerecht werden.

Türkiyemspor bleibt Tabellenführer

Die Null steht am Ende - Türkiyemspor bleibt weiter Tabellenführer der Frauen-Regionalliga. Durch das 1:0 (1:0) im Willy-Kressmann-Stadion verteidigte "Mavibeyaz" die Tabellenführung gegen den nach dem ersten Spieltag ebenfalls auf Platz eins liegenden SFC Stern 1900 und hat damit als einzige Mannschaft der Liga nach dem zweiten Spieltag immer noch kein Gegentor. Den entscheidenden Treffer des Tages erzielte Erika Szuh (28.).

Durch die 5:0 (3:0)-Niederlage beim Magdeburger FFC bleibt Hertha 03 Zehlendorf die einzige Mannschaft der Liga, die noch kein Tor erzielen konnte. Wie man Tore erzielt, zeigten die „Elbstädterinnen“ den Gästen gleich fünfmal. Dabei durfte man allein Neele Abraham (2., 67. und 85.) dreimal bei zugucken. Stephanie Träbert (30.) und U 17-Europmaiesterin Melina Krüger (43.) sicherten mit ihren Treffern eine sichere Halbzeitführung vorab.

In Rostock rappelts

Nach der Auftaktniederlage hatte sich Viktoria Berlin für das Spiel beim Rostocker FC viel vorgenommen. Vielleicht sogar zu viel? Aus Rostocker Sicht hieß es am Ende 0:14 (0:6). Corinna Statz (7.) brachte die frühe Führung. Neuzugang Aylin Yaren (16., 27. Und 29.) sicherte mit ihrem lupenreinen Hattrick vor der Halbzeit schon den Sieg für die „Himmelblauen“, doch auch Spielführerinnen Stephanie Gerken (18.) und Marlies Sänger (45.) trafen noch vor der Pause.

Wer gedacht hatte in Durchgang zwei würde es ruhiger werden hatte sich getäuscht: Mit dem Wiederanpfiff traf Hannah Behrend (46. und 55.), aber auch Neuzugang Katja Friedl (57.), und na klar wieder Yaren (61. und 81.) und Statz (70.). Als Stefanka Siderova (86. und 88.) in der 76. Minute eingewechselt wurde nahm sie sich fest vor die Zeit auch noch zu nutzen und verewigte sich zweimal auf dem Socrerboard, das am Ende einen der höchsten Siege der Ligageschichte anzeigte.

Union mit Arbeitssieg, Leipzig gewinnt Duell der U 20-Vertretungen

Ein bisschen gemächlicher ließ es der Sieger des Berlin Topsspiels aus Köpenick in seinem Favorit gegen Außenseiter Duell angehen. Union Berlin siegte erwartungsgemäß 2:0 (2:0) gegen den FSV Babelsberg 74. Torjägerin Lisa Heiseler (17.) leitete mit ihrem Tor im ersten Durchgang den Sieg ein. Elisa Spolaczyk (36.) baute noch vor dem zweiten Durchgang, in dem dann nichts mehr passieren sollte, die Führung aus.

Das Duell der U 20-Vertretung der Mannschaften aus der 2. Frauen-Bundesliga zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und RB Leipzig endete 0:3 (0:1) für die „Roten Bullen“. Charlotte Heckler (33.) traf in der ersten Halbzeit. Das Spiel blieb lange bei dieser knappen Führung und machte den zweiten Durchgang dadurch entsprechend spannend. Lena Güldenpfennig (80.) und Laura Schubert (82.) sicherten dann aber den Sieg für die Sächsinnen.

Erfurt und Leipzig-Süd siegen

Im seit der Staffeltagung bekannten Duell Tino (Gottlöber) gegen Gino (Heinze) setzte sich beim Bischofswerdaer FV der 1.FFV Erfurt mit 1:3 (1:1) durch. Beim Duell der amtsältesten Trainer der Liga, traf Celine Windisch (36.) für die Gastgeber zur Führung. Katja Groll (41.) glich vor der Pause aus. Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann effizienter: Anna Mittelsdorf (57.) brachte die Führung und das Tor von Mandy Uhl (90.) sicherte den Auswärtssieg.

Der SV Eintracht Leipzig-Süd zeigte sich beim 4:1 (2:0) gegen Hohen Neuendorf gut erholt von der Auftaktniederlage. Lisa Pfretzschner (25.) und Nina Schuster (27.) sorgten per Doppelschlag für ein gutes Polster für den zweiten Durchgang. Sarah Kollek (52.) machte das Spiel durch den Anschlusstreffer wieder spannend. Doch Neuzugang Emily Reißmann (65.) und Stefanie Ohme (89.) sicherten den Kantersieg für die Leipzigerinnen aus dem Süden.

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