Frauen und Mädchen

14. Spieltag der Frauen-Regionalliga

(C) SportblogMD. Handshake zwischen den Kapitäninnen Antonia Schulz (l.) und Leonie Sohr (r.).

Mit dem 14. Spieltag meldete sich die Frauen-Regionalliga vergangenes Wochenende aus der Winterpause zurück. Und es stand gleich ein echtes Topsiel auf dem Programm.

RB Leipzig gewinnt Topspiel

Gleich zum Rückrundenstart stand die Begegnung zwischen dem Dritten, Union Berlin, und dem aktuellen Tabellenführer, RB Leipzig, an. Im Hinspiel bei den Sächsinnen hatten die Eisernen Ladies noch mit einem 0:0 für den bisher einzigen Punktverlust des Spitzenreiters gesorgt. Auch das Rückspiel sollte für lange Zeit ohne Tore bleiben, bis Larissa Schreiber (79.) gut elf Minuten vor Schluss zur Matchwinnerin avancierte. 

Damit beträgt der Vorsprung auf den Titelverteidiger nun zwölf Punkte. Die Berlinerinnen müssen sich zudem aktuell mit dem vierten Platz begnügen. Engster Verfolger bleibt Viktoria Berlin, auf die die Roten Bullen acht Punkte Vorsprung haben. Drei Punkte dahinter ordnen sich auf dem dritten Rang die Lokalrivalinnen vom FC Phoenix Leipzig ein. Die Mannschaft von Trainerin Katja Greulich bleibt damit zudem weiter ungeschlagen.

Viktoria Berlin mit Kantersieg

Den Anschluss hält Viktoria dank einem souveränen 5:1 (2:0) beim SV Eintracht Leipzig-Süd. Danya Barsalona (12. und 17.) brachte ihre Mannschaft in Halbzeit eins im Alleingang in Führung. Hülya Kaya (47. und 55.) nahm sich ein Beispiel daran und legte ihrerseits zwei Treffer drauf, ehe Stephanie Winkler (57.) für die Gastgeber traf. Marlies Sänger (64.) stellte den vier Tore Vorsprung dann wieder her.

Wesentlich schwerer tat sich der FC Phoenix Leipzig beim Bischofswardaer FV. Katharina Zipack (12.) und Katharina Kögler (49.) sorgten für eine zwei Tore Führung der Gastgeber. Dann folgten fünf Tore in 15 Minuten. Angelina Lübcke (68.) und Marlene Haberecht (74.) glichen aus, Sarah Wilsch (76.) traf erneut zur Führung, bis Haberecht (77. und 83.) das Spiel noch zum 3:4 (1:0) drehte. Kurz vor Ende folgten zwei Platzverweise für Bischofswardaer für eine Spielerin und den Trainer.

Magdeburg siegt bei Steglitzer Kaderproblemen

Ein deutlicher Sieg gelang den vor der Winterpause in einer Krise befindenden Magdeburgerinnen mit dem 7:1 (4:0) gegen den Steglitzer Stern. Jessica Fischer (1.), Chantal Schmidt (10.), Wiebke Seidler (39.) und Fabienne Wendt (45.) sorgten für die Entscheidung bereits zur Halbzeit. Nach der Halbzeit erhöhte Manuela Knothe (58.). Edda Pilz (61.) sorgte für den Ehrentreffer für die von Verletzungen geplagten Sterne.

Mit lediglich zwölf Spielerinnen war das Team von Interimstrainer Jacob Blasche an die Elbe gereist, Die Elbstädterinnen hingegen erwischen mit ihren 18 Spielerinnen offensichtlich einen guten Tag. Jessica Fischer (71.) traf auch in Durchgang zwei und Katharina Herber (83.) legte mit ihrem Jokertor noch einen Treffer drauf. Dadurch bleiben die Elbstädterinnen weiter auf dem sechsten Rang und die Berlinerinnen verbleiben dennoch auf Platz neun. 

Remis im Thüringer Derby

Mit 1:1 (1:0) trennten sich die beiden Thüringer Vertreter voneinander. Der FF USV Jena gelang durch Melina Mehler (44.) die Führung kurz vor der Pause. Marta Teresa Chmiel (75.) glich für den 1. FFV Erfurt in Hälfte zwei aus. Damit trennen das Team von Trainer Christian Kucharz auf dem fünften Rang weiter sechs Punkte von den Damen aus der Thüringer Hauptstadt, die sich weiter auf dem siebten Platz befinden.

Keinen Sieger gab es auch im direkten Duell des Kampfes um den Klassenerhalt beim 2:2 (1.) zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Blau-Weiß Hohen Neuendorf. Elisa Polusik (19.) traf für die Gastgeber, Charline Pantelmann (29.) antwortete noch im ersten Durchgang mit dem Ausgleich. Gleiche Reihenfolge in der zweiten Halbzeit: Antonia Zamzow (50.) mit der erneuten Führung für Aue, aber nur zwei Minuten später glich Anne Schäfer (52.) erneut aus.

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