Frauen und Mädchen

13. Spieltag der Frauen-Regionalliga

(C) SportblogMD. FFV Keeperin Katharina Günther (M) feiert ihre "Weiße Weste" und den Heimsieg mit der Mannschaft

Mit einem torreichen Spieltag verabschiedete sich die Frauen-Regionalliga vergangenes Wochenende in die Winterpause. Einzig Jena und Hohen Neuendorf spielen am Sonntag, den 8. Dezember (ab 13 Uhr) noch ein Nachholspiel aus.

Viktoria mit Derbysieg

Viktoria Berlin ist im heiß erwarteten Derby gelungen, was bei zwölf Versuchen bisher keinem gelang:  Mit 4:1 (2:0) besiegten die West-Berlinerinnen die „Eisernen Ladies“ aus Ostberlin und fügten dem Titelverteidiger damit die erste Niederlage zu. Hülya Kaya (13.) erzielte das erste Tor des Tages. Danya Barsalona (30. und 66.) erhöhte vor und nach der Halbzeit auf ein komfortables 3:0.

Stephanie Gerken (78.) sorgte gute 15 Minuten vor Schluss bereits für die Entscheidung des Spiels. Celine Frank (89.) sicherte den Gästen 40 Minuten nach ihrer Einwechslung zumindest noch einen Ehrentreffer durch ihr Jokertor. Für die Gastgeber ist es der erste Heimsieg überhaupt gegen Union Berlin und zugleich auch der höchste Triumph der jemals gelang.  Die Mannschaft von Trainer Falko Grothe übergibt Viktoria damit den "Verfolgerrang" zwei.

Erfurt feiert und stürzt Magdeburg in Krise

Der 1. FFV Erfurt wiederholte am Wochenende historisches: Mit einem 4:0 (1:0) gegen den Magdeburger FFC siegten die Thüringerinnen nach zwölf Partien erst zum zweiten Mal überhaupt gegen die Elbstädterinnen. Pünktlich zum Anpfiff war Dana Behnsen (1.) mit der frühen Führung parat. Nach der Halbzeit zeigte sich der Aufsteiger als die bessere Mannschaft, erhöhte durch einen Doppelpack von Katja Groll (53. und 57.) innerhalb von vier Minuten auf 3:0.

Stefanie Nehlert (74.) verschönerte die solide Führung dann noch zu einem Kantersieg. Einzig vor elf Jahren (08/09) war dem FFV mal ein Sieg gegen den MFFC gelungen – damals wie vergangenes Wochenende 4:0. Mit der fünften Niederlage in Folge müssen sich die Gäste nun ungewohnt tief nach unten umsehen. Ein Hoffnungsschimmer: Als Erfurt am ersten Spieltag der Regionalliga vor elf Jahren 4:0 gewann, stieg Magdeburg vom ersten Platz in die zweite Liga auf.

Herbstmeister mit Kantersieg

RB Leipzig zieht in der Tabelle weiter davon. Durch ein 9:0 (3:0) gegen den FC Erzgebirge Aue beträgt der Vorsprung auf den zweiten Rang nun acht Zähler. Natalie Grenz (6., 22., 26. und 47.) entschied das Spiel bereits vor der Pause mit ihrem lupenreinen Hattrick und legte nach. Auch Anja Mittag (62.), Marie-Luise Herrmann (76. und 88.) und Johanna „Jojo“ Kaiser (78.) ließen sich nicht zweimal bitten. 

Die Nachbarverein Phoenix Leipzig musste sich am Ende des Spieltages mit einem 3:3 (1:2) gegen den Steglitzer Stern zufriedengeben. In einer umkämpften Partie brachte Marlene Haberecht (18.) die Gastgeber in Führung. Kimberly Lange (22.) und Katharina Maria Göttfried (39. und 47.) drehten das Spiel zugunsten der Gäste. Nachdem Göttfried erhöhte, traf Charlott Conrad (57.) zum Anschlusstreffer und Angelina Lübcke (71.) gelang noch der Ausgleich.

Bischofswerdaer FV macht Abstiegskampf spannender

Durch ein 1:0 (0:0) bei Blau-Weiß Hohen Neuendorf hält der Bischofswerdaer FV Anschluss zur Nicht-Abstiegszone. Den Treffer des Tages erzielte Nadine Rinke (76.). Damit trennt die Sachsen nur noch die schlechtere Tordifferenz vom zehnten Tabellenplatz und BWHN. Die Brandenburgerinnen haben allerdings noch ein Nachholspiel gegen den FF USV Jena II. Hinter dem BFV lauert Schlusslicht Aue mit ebenfalls sieben Zählern und der schlechtesten Tordifferenz.

Dem FF USV Jena II machte Dewi Johannsen (9. Und 70.) am Wochenende das Leben schwer. Beim 2:2 (1:1) brachte die Spielerin des SV Eintracht-Leipzig Süd die „grünen“ Gäste zweimal in Führung. Melina Mehler (30.) und Josefine Schlichting (85.) antworteten jeweils für die Gastgeber. Durch das Unentschieden bleibt das Team von Trainer Christian Kucharz den fünften Tabellenplatz.

 

Alle Daten zum 13. Spieltag

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