Frauen und Mädchen

12. Spieltag der Frauen-Regionalliga

(C) SportblogMD. Jessica Fischer (l.) scheitert an Phoenix-Torhüterin Victoria Oertel (r.)

Mit einem deutlichen 8:0 (4:0) beim Außenseiter Bischofswerdaer FV hat RB Leipzig zum Start der Rückrunde den Anspruch auf den Titel untermauert. Bereits in der ersten Halbzeit entschied Anja Mittag (4., 6., 22. und 36.) das Spiel mit ihrem Quattrick (vier Tore in einer Halbzeit) in Richtung der Leipzigerinnen. Die  Olympiasiegerin führt dadurch mit 16 Toren aus elf Spielen die Torjägerliste an. "Wir haben es richtig gut gemacht" lobte RB-Trainerin Greulich (Spielbericht RB Leipzig)

Einziger Wermutstropfen auf Leipziger Seite war der frühzeitige Ausfall von Lea Mauly, die nach einer Viertelstunde mit muskulären Problemen vom Feld musste (Spielbericht RB Leipzig). In Halbzeit Zwei trugen sich noch Madlen Frank (60.) und U 17-Nationalspielerin Emily Reißmann (77.), mit ihrem ersten Regionalligator, in die Torliste ein. Auch Natalie Grenz (72. und 84.), die in der 52. Minute für Anja Mittag kam, nutzte ihre gut 38 Minuten effizient für gleich zwei Treffer.

Union gewinnt enges Topspiel mit Innenpfosten

Verfolger Union Berlin bleibt mit sechs Punkten Rückstand an den „Roten Bullen“ dran. In einem engen Topspiel gegen Jena II setzten die Hauptstädterinnen sich 2:1 (1:0) durch. Nach ein paar guten Chancen der Gäste in den ersten Minuten gehörte die erste Hälfte den „Eisernen Ladies“. Folgerichtig brachte Lisa Heiseler (20.) die Gastgeber verdient in Führung. Die Berlinerinnen versäumten es aber den Spielstand zu ihren Gunsten zu erhöhen.

Nach der Pause bemühten sich die Thüringerinnen mit höheren Pressing, welches sich als sehr effektiv erwies. Entsprechend der Spielanteile traf Pia Grosse (78.) zum verdienten Ausgleich. Marta Stodulska (84.) zeigte wieder einmal die Effizienz von Union und erzielte in einer starken Phase der Gäste den Siegtreffer mit einem präzisen Abschluss an den Innenpfosten und ins Tor. Für das Team von Trainer Christian Kucharz wäre mehr drin gewesen.

Magdeburg verliert Anschluss an Spitzengruppe

Bereits am Samstag gab es das erste Spiel der Rückrunde. Im Heinrich-Germer-Stadion setzte sich Phoenix Leipzig 5:3 (2:1) beim Magdeburger FFC durch. Marlene Haberecht (7., 46. und 90+1) brachte die Gäste mit einem ihrer drei Tore mit Christin Janitzki (11.) in Führung. Lisa-Marie Naujoks (30.), Svenja Klamt (50.) und Tabea Alsleben (75.) verkürzten jeweils auf ein Tor Rückstand. Charlott Conrad (52.) stellte den zwischenzeitlichen Vorsprung wieder her.

Anschluss an den sechsten Platz sicherte sich der SV Eintracht Leipzig-Süd durch ein 3:0 (1:0) gegen den 1. FFV Erfurt. Mit dem „Dreier“ fehlen den Leipzigerinnen nur noch drei Punkte auf die sechsplatzierten Magdeburgerinnen. Lea Scharfenberg (30.) brachte die Gastgeber in Führung und in der zweiten Hälfte legten Safi Nyembo (69.) und Stephanie Winkler (76.) noch zwei Tore drauf. 

Steglitzer Stern mit Heimerfolg

Mit 13 Punkten bleibt auch der Steglitzer Stern an den oberen Plätzen dran. Das Team von Trainer Harald Planer freute sich über ein 3:2 (3:1) gegen Blau-Weiß Hohen Neuendorf. Jacqueline Behrends (5.) brachte die Gastgeber in Führung, ehe Alisa Schlom (13.) ausglich. Mit einem Doppelschlag von Kimberly Lange (16.) und Emina Wacker (17.) gingen der „Stern“ mit zwei Toren Vorsprung in die Pause. Im zweiten Durchgang verkürzte Luisa Pausch (59.) noch um ein Tor.

Viktoria Berlin verteidigte den dritten Platz durch ein souveränes 5:0 (3:0) beim FC Erzgebirge Aue. Louise Jona Trapp (9.) und Hülya Kaya (17.) brachten die Viktoria früh in Führung. Ein Eigentor von Nicole Dehne (41.) bescherte den Gästen eine komfortable Halbzeitführung. Diese gaben die „Hellblauen“ nicht mehr her und erhöhten durch Corinna Statz (74.) und Stephanie Gerken (85.) zu einem soliden Kantersieg.

Alle Daten zum 12. Spieltag

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