Frauen und Mädchen

1. Spieltag der Frauen-Regionalliga

© NOFV

Mit einem Zuschauerrekord und 20 Toren ist die NOFV Frauen-Regionalliga in die Saison 2022/2023 gestartet. Hier gibt es den Bericht vom ersten Spieltag.

Eröffnung mit Thüringer Derby

Bereits am Freitag wurde die 31. Saison der NOFV Frauen-Regionalliga, anlässlich des 125 Vereinsjubiläums in Erfurt eröffnet. Dabei trennte sich der 1.FFV Erfurt 1:3 (1:2) vom FC Carl Zeiss Jena II. Zur Eröffnung waren die neue Spielleiterin Anja Kirchner, Gerd Breiter als neuer Stellvertreter, und NOFV Vizepräsidentin Elfie Wutke vor Ort. Auch Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein und DFB U 17-Co Trainerin Marie Louise Eta besuchten das Spiel.

NOFV Frauen Regionalliga Spielleiterin Anja Kirchner, Vizepräsidentin Elfie Wutke und stellvertretender Spielleiter Gerhard Breiter (v.l.) beim Eröffnungsspiel © NOFV

Die gut 200 Zuschauer bekamen bereits früh den ersten Treffer durch den Erfurter Neuzugang Jette Gast (7.) zu sehen. Die junge Mannschaft der Gastgeberinnen hielten sich gut, jedoch rückten Laure Friessleben (23.) und ein Eigentor von Milena Reinhardt (33.) das Ergebnis noch vor Halbzeit wieder in Richtung der favorisierten Gäste. So sollte es auch bleiben, denn trotz aller Bemühungen sicherte der Elfmetertreffer von Kim Sophia Wriske (90+3.) den Derbysieg für die Gäste.

Berliner Derby als Fest des Fußballs

Eine starke Kulisse bot auch das Stadion Lichterfelde in Berlin. Zum Auftakt spielte der FC Viktoria Berlin 1:2 (1:1) gegen den 1.FC Union Berlin. Beide Vereine hatten sich vor der Saison vorgenommen den Frauenfußball zu professionalisieren und den Aufstieg als Ziel zu nehmen. Wie bereits die Frauen-Europameisterschaft wurde das Spiel von einer großen Euphorie begleitet. Unter den 700 Zuschauern war auch einige Prominenz aus verschiedensten Bereichen zu finden.

Unter den Augen von NOFV Vizepräsident Bernd Schultz bejubelte die „Himmelblaue Familie“ den frühen Führungstreffer durch Vanessa Lux (3.). Durch einen mindestens umstrittenen Elfmeter glich Lisa Heiseler (31.) für die „Eisernen Ladies“ vor der Halbzeit aus. Der zweite Durchgang bescherte das bekannte Bild: Die Gastgeberinnen waren spielerisch etwas stärker, belohnten sich aber nicht. So gelang Naika Reissner (65.) der Treffer zum Derbysieg für Union.

Zwei erste Tabellenführer

Mit dem Anspruch oben mitzuspielen, ging auch Türkiyemspor Berlin in die neue Saison und untermauerte diesen Anspruch durch ein 3:0 (2:0) bei Aufsteiger Hertha 03 Zehlendorf. Marta Schrey (8.) und Spielertrainerin Erika Szuh (17.) lenkten das Spiel bereits vor der Pause in Richtung der Gäste. Der erneute Treffer von Szuh (61.) im zweiten Durchgang sicherte den Favoritinnen des Spiels einen nie gefährdeten Auswärtssieg.

Die Tabellenführung müssen sich die Kreuzbergerinnen allerdings mit den Steglitzerinnen teilen, denn der SFC Stern 1900 gewann gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd ebenfalls 3:0 (1:0). Emina Wacker (33. und 65.) war mit ihren zwei Treffern die Matchwinnerin des Tages. Kapitänin Alina Cibusch (76.) vergoldete den Erfolg noch. Die drei Punkte dürften die „Sterner“, die sich den Klassenerhalt als Ziel gesetzt haben freuen.

Das Nord- und das Süd-Duell

Mit Blau-Weiß Hohen Neuendorf und dem Rostocker FC trafen in der Niederheide die beiden nördlichsten Mannschaften der Liga aufeinander und trennten sich 2:1 (1:0). Gerda Varamann (26.) ließ die Heimfans mit ihrem Tor vor der Pause jubeln. Erst kurz vor Schluss gelang Paula Sophie Raschke (90+1.) der Ausgleich. Varamann (90+3.), die bis dato glaubte den Treffer des Tages erzielt zu haben, war das Unentschieden zu wenig und sie legte zum Sieg nach.

Mit ebenfalls zwei Treffern in den Schlussminuten trennte sich RB Leipzig II 1:1 (0:0) vom Magdeburger FFC. Nachdem die „Roten Bullen“ das Spiel in beiden Durchgängen überwiegend im Griff hatten, sich dafür aber nicht zu belohnen wussten, gelang Melina Krüger (80.) die Führung für die Gäste. Kurz vor Schluss gelang es dann ausgerechnet Michelle Marie Kiunke (90+2.) als ehemalige Spielerin der Magdeburgerinnen noch den Ausgleich zu erzielen.

Unentschieden zwischen Babelsberg und Bischofswerda

Ebenfalls 1:1 (1:0) trennte sich der FSV Babelsberg 74 beim Auftakt gegen den Bischofswerdaer FV. Aline Reinkober (9.) lenkte das Spiel früh in Richtung der einzigen Mannschaft aus Brandenburg in der Liga. Doch Leonie Gries (76.) glich im zweiten Durchgang aus. Für beide Mannschaften, die sich am Ziel Klassenerhalt orientieren sicherlich ein wenig richtungsweisendes Ergebnis.

Nächste Woche treffen die beiden ersten Tabellenführer Türkiyemspor und SFC Stern 1900 im Willy-Kressmann-Stadion aufeinander, Union Berlin empfängt den FSV Babelsberg 74, Der 1.FFV Erfurt trifft auf den Bischofswerdaer FV, es kommt zum Duell der zweien Mannschaften: FC Carl Zeiss Jena und RB Leipzig, der Magdeburger FFC empfängt Hertha 03 Zehlendorf, der SV Eintracht Leipzig-Süd empfängt BW Hohen Neuendorf und der Rostocker FC Viktoria Berlin.

Zu Spielplan und Tabelle

Zurück