Frauen und Mädchen

DFB-Pokal der Frauen: Zwei NOFV-Regionalligisten in Runde Zwei

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Sechs NOFV-Regionalligisten haben an der ersten Runde des DFB-Pokal der Frauen teilgenommen.

Erfurt siegt im NOFV Duell

Das es mindestens einen Regionalligisten als Vertreter in Runde Zwei geben würde, war nach der Auslosung klar: Der 1. FFV Erfurt bekam ein „ligainternes“ Heimspiel gegen den FC Phoenix Leipzig zugelost. Stefanie Nehlert (26.) brachte die Gastgeber in Führung, die zur Halbzeit Bestand hatte. Nach der Pause glich Angelina Lübcke (50.) für Leipzig aus, doch Nehlert (55.) war erneut zur Stelle und Mandy Uhl (73.) sicherte den 3:1 (1:0) Sieg für Erfurt.

"Gerade in der ersten Hälfte hatten wir einen nahezu perfekten Auftritt, außer der Chancenauswertung. Am Ende konnten wir mit einem Doppelschlag dann denke ich auch verdient in die 2. Runde einziehen", resümierte FFV-Trainer Gino Heinze. Für Erfurt ist es die erste Teilnahme in Runde Zwei – Gegner wird der SV 67 Weinberg sein. "Wir brauchen dort einen Sahnetag und müssen und wollen liefern", warnt Heinze vor dem Regionalligisten aus der Staffel Süd.

Déjà-vu für Viktoria Berlin

Alle guten Dinge sind drei. Nach dem Motto fuhr Viktoria Berlin zum Pokalspiel nach Bochum. Bereits in den beiden vergangenen Jahren hatten sich die Berlinerinnen für den DFB-Pokal qualifiziert. Beide Male war in der ersten Runde Schluss. Doch auch dieses Mal besiegelten die Treffer von Alessandra Vogel (32.), Mara Wilhlem (33.) und Laura Radke (52.) das 3:0 (2:0) für den gastgebenden Regionalligisten aus dem Westen, den VfL Bochum.

Das Zweite Duell Regionalliga West gegen Regionalliga Nordost ging ebenfalls an die Gastgeber: Überzeugend, wenn auch nach Verlängerung, setzte sich der SC Fortuna Köln mit 3:0 (0:0) n.V. gegen den FSV Babelsberg 74 durch. Marina Buschinksi (97. und 118.) und Wiebke Tepe (115.) sorgten für eine klare Entscheidung in den zusätzlichen 30 Minuten. So musste auch der Pokalsieger aus Brandenburg mit leeren Händen nach Hause fahren.

Rostocker FC scheitert

Auch der Aufsteiger aus Rostock musste sich daheim in der ersten Runde geschlagen geben: Das Duell mit dem Walddörfer SV ging 0:2 (0:1) verloren. Mielan Eggers (16.) erzielte eine frühe Führung für die Gäste, bis Dalina Saalmüller (56.) nach der Pause für den Regionalligisten aus der Staffel Nord erhöhte. Die Walddörferinnen spielten sich bereits letztes Jahr mit einem 1:6 Erfolg beim FSV Babelsberg 74 in die zweite Runde.

Kampflos setzte sich der Magdeburger FFC durch, der als einziger Regionalligist mit dem BV Cloppenburg einen Zweitligisten zugelost bekam. Da der BV Cloppenburg aber wenige Tage vorher Insolvenz angemeldet hatte, wurde das Spiel abgesetzt und zugunsten der Elbstädterinnen gewertet. In Runde Zwei kommt nun ein Nachbar der es in sich hat: Zu Gast im Heinrich-Germer-Stadion wird niemand geringerer als der 1. FFC Turbine Potsdam sein.

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