Ü 40 / Ü 50

Zwei Berliner Vereine an der Spitze

(c) NOFV

Am vergangenen Wochenende fand in Bernburg die 13. Auflage der Ü40-NOFV-Meisterschaft und die 8. Auflage der Ü50-Kleinfeld-Meisterschaft statt. Ein großer Dank geht an den Gastgeber, TV Askania Bernburg, die DLRG und den zahlreichen Helfern vor Ort.

Der TV Askania Bernburg um seinen Vorsitzenden Michael Angemann hat wieder optimale Bedingungen für die NOFV-Ü-Meisterschaften am vergangen Wochenende geschaffen. Leider muss die Premiere - die Wettbewerbe mit den NOFV-Ü-35-Frauen-Meisterschaften durchzuführen  - auf Grund der Verzögerung bei den Baumaßnahmen auf 2020 verschoben werden.

13.NOFV-Ü-40-Großfeld-Meisterschaften

Bei sommerlichen Temperaturen spielten am Samstag (22.06.2019) die Ü40-Herren um den Turniersieg. Es stand fest: Die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich für den DFB-Ü40-Cup vom 13. – 15.09.2019 im Berliner Olympiapark. Teilnahmeberechtigt waren Vereine der sechs Landesverbände, der Gastgeber und der Titelverteidiger (Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin e.V.). Durch Absage eines Teilnehmers musste der Modus kurzfristig vom „Gruppenmodus“ auf „Jeder gegen Jeden“ verändert werden. Das Problem, dass nun Mannschaften zwei Spiele hintereinander spielen mussten, war uns durchaus bewusst. Nach „torarmen Ergebnissen“ zu Beginn, wurde es am Ende ein spannender Kampf um die ersten beiden Plätze. Am Ende war es der Vorjahressieger, Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 Berlin, die sich wieder den Titel sichern konnten. Mit vier Siegen, zwei Unentschieden und keinem Gegentor, sicherten sie sich souverän die Teilnahme am DFB-Ü40-Cup. Auf dem zweiten Platz landete die SpG Martinroda /Ilmenau /Geratal. Mit drei Siegen, drei Unentschieden und ebenfalls keinem Gegentor, konnten sie sich vor den Hermsdorfern, die auf dem dritten Platz landeten, durchsetzen. Der Gastgeber, die SpG Bernburg /Peißen, landete leider auf dem letzten Tabellenplatz.

Bei der Siegerehrung konnte DFB-Vizepräsident und NOFV-Präsident Erwin Bugár, noch drei persönliche Auszeichnungen übergeben:

Bester Spieler: Artan Isufi (Bernburg)

Bester Torschütze: Stefan Heiber (Martinroda)

Bester Torwart: Jan Lindemann-Enders (GW Piesteritz)

Hier alle Ergebnisse in der Übersicht

Hertha BSC gewinnt Ü 50-Turnier

(c) NOFV

Einen Tag später spielten die Ü50-Kleinfeld-Herren den NOFV-Meister aus. Hier konnten wir, wie geplant, das Turnier im Gruppenmodus durchführen.

In der Gruppe A (Hertha BSC, Askania Bernburg, SV Warnow Papendorf und Kraftsdorfer SV 03) konnte sich Hertha BSC souverän durchsetzen. Der Gastgeber, TV Askania Bernburg, landete auf dem zweiten Platz. Der Kraftsdorfer SV landete leider auf dem letzten Tabellenplatz in der Gruppe.

In der Gruppe B (SSV Köpenick Oberspree, Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck, FC Energie Cottbus und BSG Stahl Riesa) gewann ebenfalls der Berliner Vertreter, SSV Köpenick-Oberspree, vor Germania Wernigerode. Der Turnierneuling, die Sportfreunde vom FC Energie Cottbus, mussten sich mit dem dritten Platz vor der BSG Stahl Riese zufrieden geben.

In den Halbfinals konnten sich beide Berliner Vereine durchsetzen und in das Finale einziehen. In einem spannenden Spiel konnten sich die Herthaner knapp mit 1:0 durchsetzen und durften sich so über die Teilnahme am Ü50-DFB-Cup freuen.

Die Siegerehrung wurde von einem ganz besonderen Gast vorgenommen: Joachim Streich.

Er ist Inhaber mehrerer nicht mehr zu überbietender DDR-Rekorde: Oberliga Rekordtorschütze mit 229 Toren, Rekordnationalspieler mit 98 A-Länderspielen und A-Länderspiel-Rekordtorschütze mit 53 Treffern.

Er durfte ebenso drei Einzelauszeichnungen vornehmen:

Bester Spieler: Hendrik Raue (Germania Wernigerode)

Bester Torschütze: Andre Skerka (Hertha BSC)

Bester Torwart: Hans Schröder (SSV Köpenick-Oberspree)

Hier alle Ergebnisse in der Übersicht

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