AG Fortführung Spielbetrieb der NOFV-Oberliga - Grundsätze festgelegt

Die ersten Schritte sind getan, Übereinstimmungen wurden erzielt und werden dem NOFV-Spielausschuss als Beschlussvorlage übermittelt.

Auch in der NOFV-Oberliga ruht der Ball weiterhin und die analog zur Regionalliga Nordost eingeführte Arbeitsgruppe - Fortführung Spielbetrieb der NOFV-Oberliga - beriet sich am gestrigen Abend erstmalig zu einer möglichen Weiterführung der Oberliga-Saison. Im Vorfeld dieser vom Verband organisierten Videokonferenz kamen in einigen Landesverbänden die jeweiligen Vereine (teilweise auch mit Verbandsvertretern) virtuell zusammen, um sich intern über mögliche Szenarien und Grundsätze zu beraten. Dies vor dem Hintergrund, dass die Vereinsvertreter in der Arbeitsgruppe nicht ihre eigenen Interessen vertreten sollen, sondern die aller Vereine ihrer jeweiligen Landesverbände. „Das Konkurrenzdenken und der Wettbewerb der Vereine muss in dieser Situation erst einmal zurückgestellt werden. Wir müssen nun die Kräfte bündeln und die möglichst beste, aber auch rechtssicherste Lösung für die Vereine und den Wettbewerb der 5. Spielklasse erarbeiten“, stellte Uwe Dietrich, Spielausschussvorsitzender des NOFV, gleich zu Beginn der Beratung fest.

Nach der gut zweistündigen virtuellen Tagung konnten sich die Vereinsvertreter gemeinsam mit den Verbandsvertretern auf folgende Grundsätze einigen und dem Spielausschuss als Beschlussvorlage mitgeben:

  1. Der Spielbetrieb soll mindestens bis zum 28.02.2021 ruhen.
  2. Das Spieljahr soll spätestens am 30.06.2021 beendet werden.
  3. Die Vorbereitungszeit bei einer möglichen Aufnahme des Spielbetriebes wird einen Zeitraum von mindestens vier Wochen betragen.
  4. Der Landespokal muss in der weiteren Planung Berücksichtigung finden.
  5. Wochentagsspiele sind grundsätzlich in der NOFV-Oberliga als Amateurspielklasse nicht umsetzbar.
  6. Meisterschaftsspiele ohne Zuschauer sollten auf ein Minimum reduziert werden, sind aber dennoch möglich.

Verband und Vereine werden sich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an die Politik wenden.

Die Arbeitsgruppe wird nun die Entscheidungen und Beschlüsse der Regierung und Landesregierungen abwarten und sich zu gegebener Zeit wieder zu einer Zusammenkunft verabreden.

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