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Deutscher Meister der Ü50-Herren kommt aus Sachsen

Das Erzgebirge darf sich über einen Deutschen Meister freuen: Die Spielgemeinschaft Neuhausen-Cämmerswalde/Deutschneudorf setzte sich am Sonntag beim Turnier um den Ü 50-Cup des Deutschen Fußball-Bundes auf der Anlage der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken die Krone auf. Im Finale gab es einen klaren 3:0-Erfolg über die SG Essinghausen/PSG 04 Peine. Spielertrainer Uwe Morgenstern trieb sein Team zum Sieg, steuerte einen Treffer bei. Die beiden anderen Tore erzielten Steffen Seifert und Uwe Müller per Neunmeter.

Für seine herausragenden Leistungen an beiden Tagen des erstmals mit zehn Mannschaften ausgerichteten Ü 50-Cups wurde Morgenstern außerdem zum Spieler des Turniers gewählt. In der Kategorie des besten Torwarts vereinte Axel Rückert von der SG Darmstadt die meisten Stimmen der teilnehmenden Teams und der Turnierleitung auf sich. Im Neunmeterschießen um Platz drei parierte der Schlussmann im Stile von Manuel Neuer gleich dreimal und führte sein Team so zu einem 3:2-Sieg gegen Hertha BSC Berlin. Auf den weiteren Plätzen landeten gemäß der in den beiden Vorrundengruppen erzielten Punkte der TSV Kuppingen auf Rang fünf, der VfB Dillingen auf Position sechs (stellte in Uwe Haas den mit fünf Treffern erfolgreichsten Torschützen des Turniers), der TuS Göllheim auf sieben. Achter wurde der TSV Lesum-Burgdamm, Neunter der SC Preußen 06 Lengerich, Zehnter die DJK Stenern.

Überglücklich waren die Sachsen aus Neuhausen, Cämmerswalde und Deutschneudorf, dass es im dritten Anlauf endlich geklappt hat: 2014 hatte man knapp hinter dem FC Bayern München das Nachsehen und wurde Vizemeister, im vergangenen Jahr sprang Platz vier heraus. "Nach dem ersten Turniertag sah es noch nicht so gut aus. Wir haben uns dann deutlich gesteigert und können jetzt sehr stolz auf das Erreichte sein", sagte Coach Morgenstern strahlend, kurz nachdem er von Klaus Jahn, dem Vorsitzenden des DFB-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, die Siegertrophäe entgegengenommen hatte. Ehrlich erkannte Volker Koska, Trainer der unterlegenen Spielgemeinschaft aus Essinghausen und Peine, die Überlegenheit der Erzgebirgler an: "Wir hatten unser Glück beim 2:1 im Halbfinale über die Hertha bereits aufgebraucht und hatten auch wegen einiger verletzter und angeschlagener Spieler am Ende nichts mehr zuzusetzen." Im anderen Halbfinale hatte die SG Neuhausen die Darmstädter mit 4:3 im Neunmeterschießen besiegt.

"Wenn die zehn besten Ü 50-Mannschaften aus Deutschland zusammenkommen, ist das Niveau einfach sehr hoch. Über den dritten Platz freuen wir uns auch", bekannte Uwe Kuhl, langjähriger Zweitligaspieler und inzwischen Präsidiumsmitglied beim SV Darmstadt 98, aus Sicht der drittplatzierten Hessen. dfb.de / Fotos: gettyimages

Deutscher Meister: SpG Neuhausen-Cämmerswalde/Deutschneudorf

(c) gettyimages
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