Vereinswettbewerbe 2017

Neben dem Meisterschaftsspielbetrieb in seinen Spielklassen veranstaltet der NOFV Wettbewerbe für Vereinsmannschaften, die sich teilweise auch für Finals auf DFB-Ebene qualifizieren können. Im Fokus stehen dabei zunehmend Angebote für Ältere Fußballerinnen und Fußballer, Entscheide im Beachsoccer sowie Futsal.

 

Im Jahr 2017 finden folgende Veranstaltungen statt:

01.07.2017 - NOFV-Meisterschaft für Ü 40 - Herren (Großfeld)

02.07.2017 - NOFV-Meisterschaft für Ü 50 - Herren (Kleinfeld)

29.-30.07.2017 - NOFV-Meisterschaft im Beachsoccer - Herren

NOFV-Futsal-Meisterschaft 2016/17

Foto: NOFV

Mit einem 8:3-Erfolg im “Endspiel” gegen den jüngsten ewigen Rivalen FC Liria Berlin sicherte sich der VfL 05 Hohenstein Ernstthal zum fünften Mal die Futsalmeisterschaft im NOFV. Wie schon in den beiden Jahren zuvor, bleibt für Liria Berlin die Vizemeisterschaft. Damit hat sich Hohenstein-Ernstthal direkt für das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft qualifiziert. Die Berliner müssen dagegen über eine Qualifikation gegen den Zweiten der Regionalliga Süd versuchen, ins Viertelfinale vorzustoßen. Im Vorjahr endete die Reise für Liria bekanntlich erst im Finale mit einer Niederlage.

 

Beide Teams gewannen am Samstag im Final-Four in Bernburg (Sachsen-Anhalt) ihre beiden Spiele gegen den FC Rot-Weiß Neuenhagen sowie Charlottenburger FC Hertha 06 und hatten vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag jeweils sechs Punkte und mit 8 Toren auch die gleiche Tordifferenz. Für den VfL 05 sprachen aber die mehr erzielten Treffer, sodass Liria gewinnen musste, um erstmals NOFV-Gold in der Hand zu halten. Zwar hielten die Berliner spielerisch gut mit, doch der VfL, der sogar auf einen Gelb-Rot-gesperrten Spieler verzichten musste,  führte zur Pause mit 3:0. Insgesamt standen vier DFB-Nationalspieler auf dem Spielfeld (Lira mit Lennart Hartmann und Durim Elezi, beim VfL waren es Marco Pohl und Christopher Wittig). Die knapp über 100 Zuschauer sahen ein sehr intensives und mit zahlreichen Unterbrechungen gespicktes “Finale”, da sich beide Teams ganz schön behagten. Je drei gelbe Karten auf beiden Seiten bezeugen das. Jedes Tor des FC in der zweiten Hälfte (zum 1:4 und 2:6) beantworte der VfL postwendend wieder mit einem eigenen Treffer (1:5, 2:7). Das dritte Berliner Tor fiel dann erst in der letzten Minute. Auch wenn man sich während der zweimal 20 Minuten manchmal über die normale Härte beklagte, reichten sich alle Spieler und Trainer nach dem Abpfiff fair die Hand und gratulierte sich gegenseitig bzw. wünschte man viel Erfolg bei der Deutschen Futsal-Meisterschaft. Aus den Händen des NOFV-Präsidenten Rainer Milkoreit erhielten alle Mannschaften ihren Pokal und die ersten drei Platzierten ihre Medaillen.

 

Im Berliner Stadtderby einen Tag zuvor lag über eine Halbzeit lang eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Der CFC Hertha 06 ging durch ein Tor nach 19 Minuten mit einer 1:0-Führung gegen Liria in die Halbzeit. Es dauerte bis zur 27. Minute ehe Liria ausgleichen konnte. Nach einer Rote Karte (Notbremse) überstand der CFC sogar die zwei Minuten in Unterzahl, um dann doch weitere acht Minuten in Rückstand zu geraten. Drei weitere Treffer in den letzten drei Minuten stellten das Kräfteverhältnis zwischen beiden Teams wieder her. Für Liria ein mehr als schwer erkämpfter Sieg.

 

Neben der Roten Karte für den CFC gab es zwei weitere gelb-rote Karten im gesamten Final-Four. Eine für den CFC im Spiel gegen den VfL 05, eine weitere für Hohenstein-Ernstthal gegen Neuenhagen. Dem VfL 05 brachten diese zwei Minuten in Unterzahl aber nicht in Schwierigkeiten. Im Gegenteil. In Unterzahl traf der Titelverteidiger sogar zweimal in den gegnerischen Kasten. Erwähnenswert auch, dass in allen sechs Spielen kein einziger 10-Meter-Freistoß verhängt werden musste. Also keine sechs Fouls für ein Team pro Halbzeit gab. Den einzigen Sechsmeter-Strafstoß vergab Ievgen Smolovyk (VfL) im Spiel gegen Liria. Philipp Anderson konnte den Schuss abwehren. Verschmerzen konnte der VfL diesen Fehlschuss beim 8:3-Sieg aber sicher.

 

Im Spiel um Platz drei am Sonntag gegen den bis dahin ebenfalls punktlosen FC Rot-Weiß Neuenhagen hätte für den CFC aufgrund des besseren Torverhältnisses ein Remis gereicht, doch rannten die Berliner schnell einem 0:3-Rückstand (8.) hinterher. Als dieser verdaut war, gelang es auf 3:3 auszugleichen (14.). Noch zweimal, beim Stand zum 4:4 und 5:5, hielt der CFC die Bronzemedaille in der Hand, den 5:6-Rückstand konnten die Berliner aber nicht mehr egalisieren. Man probierte die letzten Minuten einfach alles, nahm den Torwart runter, um einen weiteren Spieler auf das Feld zu schicken. 53 Sekunden vor der Schlusssirene traf man auch den Pfosten. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. So hieß es für den CFC Hertha 06 nur “Blech” statt Bronze, das nach Neuenhagen ging.

 

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

5. NOFV-Ü 50-Meisterschaft 2016

Die Neuköllner Sportfreunde Gropiusstadt waren am 28. Mai 2016 Gastgeber für die 5. NOFV-Meisterschaft für Ü50-Herren. Bei besten äußeren Bedingungen und vor beachtlichen 350 Zuschauern waren acht Teams am Start: Vorjahressieger SpG Neuhausen-Cämmerswalde/Deutschneudorf aus Sachsen, der 1. FC Neubrandenburg 04 (MVP), SV Handwerk Wittstock (FLB), Hertha BSC (BFV), SpG Blankenburg/Thale (FSA), SpG Riesa/Großenhain (SFV) SpG Suhl/Gumpelstadt (TFV) und der Ausrichter NSF Gropiusstadt.

Nachdem BFV-Präsident Bernd Schultz alle Teams begrüßt hatte, startete das Turnier auf zwei Kleinfeldern. In der Vorrundengruppe A setzten sich NSF Gropiusstadt als Erster (aufgrund des um ein Tor besseren Torverhältnisses) und die SpG Blankenburg/Thale durch. Platz 3 ging nach einer Niederlage im letzten Gruppenspiel an die SpG Riesa/Großenhain. Vierter wurde Neubrandenburg.

In der Gruppe B waren die Fronten früh geklärt: Die SpG Neuhausen-Cämmerswalde und Hertha BSC waren mit jeweils sechs Punkten bereits vor dem letzten Gruppenspiel für das Halbfinale qualifiziert. Nur die Reihenfolge musste im direkten Duell noch geklärt werden. Dieses Spiel endete torlos, wodurch die SpG Neuhausen-Cämmerswalde das bessere Torverhältnis beibehielt und den Gruppensieg innehatte. Platz 2 belegte Hertha, gefolgt von der SpG Suhl/Gumpelstadt und Handwerk Wittstock.

 

Ergebnisse der Platzierungsspiele:

Platz 7: 1. FC Neubrandenburg - SV Handwerk Wittstock 0:2

Platz 5: SpG Riesa/Großenhain - SpG Suhl/Gumpelstadt 0:2

 

Die Halbfinals bestritten Hertha BSC und NSF Gropiusstadt sowie die SpG Neuhausen-Cämmerswalde gegen die SpG Blankenburg/Thale. Während Neuhausen schnell 2:0 führte, blieb die zweite Halbfinalbegegnung komplett torlos, so dass das Neunmeterschießen entscheiden musste. Das war wesentlich spannender als die reguläre Spielzeit und endete mit 4:3 für Hertha.

Das kleine Finale entschied die SpG Blankenburg/Thale mit 4:3 nach Neunmeterschießen für sich. Platz 4 ging an den Gastgeber NSF Gropiusstadt.

Im Endspiel lieferten sich Hertha BSC und die SpG Neuhausen-Cämmerswalde lange ein ausgeglichenes Match. Nach torloser ersten Spielhälfte war ein Steffen Saifert, der den Sachsen wenige Minuten vor Schluss mit einem sehenswerten Kopfball den Siegtreffer bescherte.

Ausgezeichnet wurden als Bester Torschütze Oliver Jabusch (SpG Blankenburg/Thale, 4 Treffer) und Wilfried Brendel (SpG Riesa/Großenhain) als Bester Torwart.

Die beiden Finalisten, Hertha BSC und SpG Neuhausen-Cämmerswalde/Deutschneudorf, vertreten den NOFV bei der Ü50-Meisterschaft des DFB in Saarbrücken. Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer hob in seiner Ansprache zur Siegerehrung besonders das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer hervor und bedankte sich für die hervorragend organisierte Veranstaltung.

 

Endstand:

  1. SpG Neuhausen-Cämmerswalde/Deutschneudorf
  2. Hertha BSC
  3. SpG Blankenburger FV/Stahl Thale
  4. NSF Gropiusstadt 1907
  5. SpG Suhler SV/Gumpelstadt
  6. SpG Stahl Riesa/Großenhainer FV
  7. SV Handwerk Wittstock
  8. FC Neubrandenburg 04

10. NOFV-Ü 40-Meisterschaft 2016

Bei der NOFV-Meisterschaft für Ü40-Herren konnte sich die SpVgg Blau-Weiß 1890 Berlin den Titel sichern. Die Berliner, u.a. mit Spielern wie Marco Gebhardt und Hendryk Lau angetreten, gewannen alle Turnierspiele und somit verdient die Goldmedaille. Zudem sind sie für den DFB-Ü40-Cup vom 16.-18.09. in der Hauptstadt qualifiziert.

Die zehnte Auflage des NOFV-Turniers in Braunsbedra war erneut gut vorbereitet worden. NOFV-Präsident Rainer Milkoreit würdigte da Engagement des Teams von Verein und Stadt Braunsbedra bei der Eröffnung im Stadion des Friedens.

Leider hatten die Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt, so dass sechs Mannschaften um den Turniersieg spielten. Neben den Berlinern waren die Sportfreunde Gera und die Spielgemeinschaft Bernburg/Alsleben/Plötzkau im Rennen um den Turniersieg. Letztlich erreichte Bernburg durch ein 1:0 kurz vor Schluss im direkten Vergleich gegen Gera die Silbermedaille und löste damit auch das Ticket für den DFB-Cup.

Die weiteren Plätze belegten die Sportfreunde Gera, die SpG Riesa/Meissen, die SpG Gumpelstadt/Suhl und der SV Braunsbedra.

Als Bester Torschütze wurde Hendryk Lau (5 Tore, SpVgg Blau-Weiß 90 Berlin) geehrt, bester Torhüter wurde Thomas Beume (SpG Bernburg).

 

2. NOFV-Beachsoccer-Meisterschaft 2016

Die zweite Auflage des Regionalausscheids im Beachsoccer fand am 30. und 31. Juli 2016 am Sportstrand Zinnowitz statt. Dort hatten der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern und die Kurverwaltung Zinnowitz für optimale Bedingungen gesorgt. Neben dem Vorjahressieger, Beachkick Berlin, waren zwei Teams des Gastgebers, der 1. FC Versandkostenfrei und die Rostocker Robben sowie Vertreter der NOFV-Mitgliedsverbände am Start: Eintracht Magdeburg (Sachsen-Anhalt), Hertha BSC (Berlin), United Ackerbatzen (Brandenburg) und die Beach Boys Coswig (Sachsen). Lediglich der Thüringer Vertreter aus Erfurt hatte kurzfristig abgesagt, so dass der Turnierplan noch einmal leicht verändert werden musste.

Dem Spaß tat das aber keinen Abbruch. Die Zuschauer sahen an beiden Turniertagen immer wieder tolle Aktionen wie Fallrückzieher und konnten die Sportart Beachsoccer von ihrer besten Seite erleben. Am ersten Tag wurden die Vorrunden ausgespielt mit den Siegern des späteren Endspiels: Die Robben gewannen Gruppe A und Hertha landete in Gruppe B vorn. Ebenfalls für das Halbfinale qualifiziert waren die Beach Boys und Versandkostenfrei.

Die Teams United Ackerbatzen, Eintracht Magdeburg und Beachkick Berlin ermittelten als Dritt- bzw. Viertplatzierte am zweiten Turniertag die Platzierungen 5-7. In den Halbfinals gab es ein knappes 6:4 der Rostocker Robben gegen den 1. FC Versandkostenfrei und ein deutliches 9:1 der Hertha gegen die Beach Boys Coswig.

Über den 3. Platz musste am Ende das Strafstoßschießen entscheiden. Hier setzte sich der 1. FC Versandkostenfrei mit 6:5 durch. In einem spannenden Finale gewannen die Rostocker Robben mit 5:3 gegen Hertha BSC die Goldmedaille und lösten zugleich das Ticket für die Deutsche Meisterschaft am 20./21. August in Rostock Warnemünde. NOFV-Vizepräsident Bernd Schultz gratulierte allen Aktiven zu den klasse Leistungen und nahm gemeinsam mit Kurdirektorin Monika Maria Schillinger die Siegerehrung vor.

Alle Ergebnisse und Torschützen gibt es noch einmal zum Nachlesen auf fussball.de.

Abschlusstabelle

  1. Rostocker Robben
  2. Hertha BSC
  3. 1. FC Versandkostenfrei
  4. Beach Boys Coswig
  5. Beachkick Berlin
  6. SV Eintracht Magdeburg
  7. United Ackerbatzen