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Beyazit wechselt von Babelsberg nach Cottbus; (c) worbser

Bester Torschütze von Babelsberg: Für Abdulkadir Beyazit (Foto) vom SV Babelsberg 03 wird das Endspiel um den Landespokal von Brandenburg gegen Nordost-Meister FC Energie Cottbus, das am Pfingstmontag, 21. Mai, (ab 17 Uhr, live in der ARD-Konferenz) im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ über die Bühne geht, eine ganz besondere Partie. Der 21-jährige Angreifer trifft mit Babelsberg auf seinen zukünftigen Verein. Ex-Bundesligist Cottbus gab jetzt bekannt, dass Beyazit bis zum 30. Juni 2020 unter Vertrag genommen wird. Der Kontrakt ist sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga gültig. „Abdulkadir steht schon seit längerer Zeit auf unserem Zettel. Wir sehen in ihm einen hochtalentierten Spieler, der seine Qualitäten in Babelsberg bereits unter Beweis gestellt hat und nach unserer Auffassung ein hohes Entwicklungspotential mitbringt. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass er sowohl sportlich als auch charakterlich zu uns passt“, sagt Cottbus-Cheftrainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz. In der laufenden Saison kam Beyazit 24-mal für den SVB zum Einsatz. Dabei gelangen ihm zwölf Tore und vier Vorlagen. Er ist damit aktuell bester Torschütze im Babelsberger Kader.

Papa Petersen nicht mehr Trainer: Der VfB Germania Halberstadt wird in der kommenden Saison von einem neuen Cheftrainer betreut. Der bisherige Co-Trainer Maximilian Dentz übernimmt das Amt und beerbt damit Andreas Petersen, der aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzertreten will. Der 57-jährige Vater von Bundesliga-Profi Nils Petersen (SC Freiburg) bleibt dem Verein jedoch erhalten, wird ab Sommer als Sportlicher Leiter der Germania tätig sein. „Die zurückliegenden beiden Jahre haben sehr viel Kraft gekostet. Deshalb habe ich mich entschieden, das Amt des Cheftrainers abzugeben“, sagt Andreas Petersen, der seit Juli 2016 im Amt ist und Halberstadt vor einem Jahr zurück in die Regionalliga und dort souverän zum Klassenverbleib führte. „Ich denke, dass es so die beste Lösung ist und ich dem VfB auch weiterhin mit meinem Wissen zur Seite stehen kann“, so Petersen weiter. Für den erst 29-jährigen Dentz ist es die erste Station als Cheftrainer.

Benjamin Kirsten bleibt: Der 1. FC Lok Leipzig kann auch in der kommenden Saison mit Stammtorwart Benjamin Kirsten planen. Der 30-jährige Schlussmann und Sohn von Ex-Nationalstürmer Ulf Kirsten verlängerte jetzt seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Lok-Sportdirektor Rüdiger Hoppe erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass Benny seinen Vertrag verlängert hat. Er spielt in unseren Zukunftsplanungen eine sehr große Rolle und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft.“ Ex-Zweitligaprofi Kirsten (unter anderem Dynamo Dresden) steht seit Juli 2016 zwischen den Pfosten des 1. FC Lok Leipzig. Ausgebildet wurde er im Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, bei dem sein Vater Ulf einst zum Rekordtorjäger wurde. Neben der Vertragsverlängerung mit Kirsten gab Lok Leipzig auch die Verpflichtungen von Mittelfeldspieler Pascal Pannier und Verteidiger Kevin Schulze bekannt. Der 19-jährige Pannier kommt vom Drittligisten Hallescher FC, Schulze ist aktuell noch für Leipzigs Ligakonkurrenten FSV Wacker Nordhausen am Ball. Beide erhalten beim 1. FC Lok ebenfalls Verträge bis 2020.

Schuften für Finaltag: Am Pfingstmontag, 21. Mai, (ab 12.30 Uhr) kommt es für die BSG Chemie Leipzig zum absoluten Saisonhöhepunkt. Im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ trifft der Traditionsverein, der als Absteiger in die Oberliga feststeht, im Endspiel um den Sachsenpokal auf den bisherigen Ligakonkurrenten FC Oberlausitz Neugersdorf. Der Gewinner des Duells qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Damit sich der heimische Alfred-Kunze-Sportpark für das Finale auch im bestmöglichen Zustand befindet, rief die BSG Chemie jetzt ihre Anhänger dazu auf, mit anzupacken. Die Fans sollen dabei helfen, die Spielstätte „herauszuputzen“. Am Freitag, 18. Mai, soll der Arbeitseinsatz von 9 bis 18 Uhr dauern. Der Verein bittet seine Anhänger darum, in geeigneter Kleidung zu erscheinen und Arbeitshandschuhe nicht zu vergessen. Benötigtes Werkzeug wird gestellt. Nach den Arbeiten im Stadion wird gemeinsam mit den Fans gegrillt.

Langzeitverletzter Lubsch bleibt: Der ZFC Meuselwitz hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Francesco Lubsch bis zum 30. Juni 2019 verlängert, obwohl der 24-Jährige noch einige Monate ausfällt. „Für uns ist Francesco ein sehr wichtiger Spieler“, sagt ZFC Trainer Heiko Weber über Lubsch, der bis zu seinem Kreuzbandriss im März zu den Leistungsträgern bei Meuselwitz zählte. In der laufenden Saison stehen 21 Einsätze zu Buche. Wegen seiner schweren Knieverletzung kann der Rechtsfuß frühestens im Herbst wieder für den ZFC auflaufen. Außerdem gab Meuselwitz bekannt, dass Torwart Chris Kroner in den Regionalligakader zurückkehrt. Der 25-jährige Schlussmann gehörte in den zurückliegenden beiden Jahren zum Aufgebot der U 23 und konnte dort mit starken Leistungen überzeugen. Kroner unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. „Für mich geht ein großer Wunsch in Erfüllung. Ich wohne nach wie vor nur 300 Meter vom Stadion entfernt und bin glücklich verheiratet. Da erübrigt sich die Frage, für welchen Verein ich gerne spielen möchte“, so Kroner.

Becker verlängert in Nordhausen: Der FSV Wacker Nordhausen kann auch in der kommenden Saison auf Defensivspieler Tobias Becker zurückgreifen. Der 32-jährige Linksfuß verlängerte seinen Vertrag jetzt bis zum 30. Juni 2019. Becker war im Juli 2016 von Hessen Kassel zu Wacker Nordhausen gewechselt. In der laufenden Saison kam er 27-mal in der Nordost-Staffel zum Einsatz. Dabei gelangen ihm sechs Tore.

Noch knapp 12.000 Euro bis zum Ziel: Noch bis Dienstag, 15. Mai, läuft die Crowdfunding-Aktion des 1. FC Lok Leipzig für den erstmaligen Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Gelände des heimischen Bruno-Plache-Stadions. Bis zum angepeilten Betrag von 100.000 Euro fehlen noch rund 12.000 Euro. Wird der angestrebte Gesamtbetrag nicht erreicht, geht das gesamte Geld zurück an die Unterstützer. Sind es bereits vor dem abschließenden Saisonspiel gegen die U 23 von Hertha BSC am Samstag (ab 13.30 Uhr) 100.000 Euro, geben Klubpräsident Thomas Löwe und Aufsichtsratsvorsitzender Olaf Winkler nach dem Spiel Freibier aus.

Chemie Leipzig bindet Ex-Nationaltorwart: Julien Latendresse-Levesque steht auch in der kommenden Saison zwischen den Pfosten der BSG Chemie Leipzig. Der 27-jährige Schlussmann verlängerte jetzt trotz des Abstiegs in die Oberliga seinen Vertrag bis 2019. Seit dem vergangenen Sommer ist der ehemalige Nationalspieler von Kanada für die BSG Chemie am Ball. Zuvor kickte er vier Jahre für den Stadtrivalen 1. FC Lok Leipzig, nachdem er im Nachwuchsbereich unter anderem bei Energie Cottbus ausgebildet worden war.

Sindik verlässt BAK: Mittelfeldspieler Lovro Sindik wechselt innerhalb der Regionalliga Nordost vom Berliner AK zum 1. FC Lok Leipzig. Bei der „Loksche“ erhält der 26-Jährige einen Vertrag bis 2020. „Lok gehört zu den stärksten Teams in der Regionalliga Nordost. Das Stadion und die Fans sind hervorragend. Ich freue mich auf die kommende Saison“, so Sindik. Lok-Cheftrainer Heiko Scholz betont: „Mit Lovro haben wir einen erfahrenen Spieler geholt. Er ist beidfüßig und kann im zentralen Mittelfeld offensiv wie defensiv eingesetzt werden. Von ihm erhoffen wir uns weitere Impulse für das Mittelfeld.“ mspw

 

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