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Meister der Regionalliga Nordost FC Energie Cottbus (Foto: worbser)

Beim VfB Auerbach aus der Regionalliga Nordost wird zur kommenden Saison Sven Köhler neuer Cheftrainer. Der 52-jährige Fußball-Lehrer, der aktuell noch TV-Experte für die 3. Liga ist, beerbt Michael Hiemisch. Der FSV Wacker Nordhausen hat Maurice Pluntke vom Ex-Bundesligisten Alemannia Aachen verpflichtet, der 1. FC Lok Leipzig sucht ein Sonderlogo anlässlich des 125. Vereinsjubiläums des dreimaligen Deutschen Meisters VfB Leipzig und beim Promiduell im Berliner Landespokal-Halbfinale zwischen BFC Dynamo-Trainer René Rydlewicz und Thomas Brdaric, Coach beim Oberligisten Tennis Borussia Berlin, setzte sich Rydlewicz durch. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

 

Seit Juli vereinslos: Der VfB Auerbach ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer für die kommende Saison fündig geworden. Der 52-jährige Fußball-Lehrer Sven Köhler wird Nachfolger von Michael Hiemisch, von dem sich der VfB nach fast dreieinhalb Jahren im Sommer trennen wird. Köhler war zuletzt bis Juni 2017 Cheftrainer des Drittligisten Chemnitzer FC. Zuvor hatte er über acht Jahre den Halleschen FC betreut und zum Aufstieg in die dritthöchste deutsche Spielklasse geführt. Aktuell ist Köhler noch als TV-Experte für die 3. Liga beim MDR im Einsatz.

 

Peßolat verlängert - Lela geht: Der FSV Wacker Nordhausen hat für die kommende Saison Maurice Pluntke unter Vertrag genommen. Der 24-jährige Defensivakteur und ehemalige deutsche Juniorennationalspieler wechselt vom West-Regionalligisten Alemannia Aachen nach Nordhausen. „Maurice hat ein sehr gutes Zweikampfverhalten und Aufbauspiel. Wir freuen uns, dass er sich entschieden hat, unseren Weg mitzugehen, obwohl er auch Angebote aus der 3. Liga hatte“, sagt FSV-Trainer Volkan Uluç. Neben der Verpflichtung von Pluntke gab Nordhausen außerdem bekannt, dass Defensivspieler Matthias Peßolat seinen Vertrag in Nordhausen bis zum 30. Juni 2019 verlängert hat. Den Verein verlassen wird dagegen Petar Lela, der seinen auslaufenden Vertrag wegen mangelnder sportlicher Perspektiven nicht verlängern wird. Dem 24-jährigen Innenverteidiger aus Kroatien ist es nicht gelungen, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Nun will er bei einem anderen Klub eine neue Herausforderung suchen. Wo es ihn hinzieht, steht noch nicht fest.

 

Kreativität der Fans gefragt: Anlässlich des 125. Vereinsjubiläums des dreimaligen Deutschen Meisters VfB Leipzig am 11. November 2018 sucht der 1. FC Lok Leipzig ein Sonderlogo, das optisch für das Jubiläumsjahr stehen soll. Da der 1. FC Lok ideeller und wohl auch bald rechtlicher Nachfolger des VfB Leipzig ist, will der Klub alle Fans mit einbeziehen. Noch bis zum 26. April können Vorschläge eingereicht werden. Eine Jury wählt dann die besten fünf Logos aus. Anschließend stehen diese ab dem 28. April fünf Tage lang online zur Abstimmung auf der Vereinshomepage des 1. FC Lok. Die Jury besteht aus dem Lok-Präsidiumsmitglied Alexander Voigt, dem Lok-Aufsichtsrat Prof. Dr. Sören Bär, Heidi Lehnert (Tochter von VfB-Legende Camilo Ugi), Frank Schober von der Leipziger Volkszeitung, den ehemaligen VfB-Spielern Thorsten Görke und Maik Kischko sowie Fußballhistoriker André Göhre. Das Gewinnerlogo wird prämiert und in der Saison 2018/2019 genutzt. Der Gewinner des Kreativ-Wettbewerbs darf unter anderem an allen Veranstaltungen rund um das 125-jährige Jubiläum des VfB Leipzig teilnehmen. Weiterhin bekommt er ein unterschriebenes Trikot und eine Dauerkarte für die kommende Regionalligasaison. „Wir sind gespannt, welche kreativen Ideen entwickelt werden“, sagt Lok-Geschäftsführer Martin Mieth.

 

Im Endspiel wartet Sechstligist: Der zweitplatzierte BFC Dynamo steht erneut im Endspiel um den Berliner Landespokals, das im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ am Pfingstmontag, 21. Mai, über die Bühne geht. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von BFC-Trainer und Ex-Bundesligaprofi René Rydlewicz in dieser Woche gegen den NOFV-Oberligisten Tennis Borussia Berlin 2:1 durch. Trainer von TeBe Berlin ist seit September 2017 der ehemalige Nationalspieler Thomas Brdaric. In der NOFV-Oberliga Nord mischt der ehemalige Bundesligist im Aufstiegsrennen mit, rangiert auf Platz zwei. Im Landespokal-Finale bekommt es Titelverteidiger BFC Dynamo mit dem Sechstligisten Berliner SC zu tun, der im Halbfinale gegen den Oberligisten Eintracht Mahlsdorf 3:2 die Oberhand behielt.

 

Neuer Termin für abgebrochene Partie: Die in der vergangenen Woche wegen eines heftigen Gewitters bereits nach 17 Sekunden zunächst unter- und dann abgebrochene Begegnung vom 24. Spieltag zwischen Aufsteiger Germania Halberstadt und Budissa Bautzen wurde jetzt neu terminiert. Die Partie geht am Mittwoch, 9. Mai, über die Bühne. Anpfiff ist um 18 Uhr. Kurz nach dem Anstoß des Spiels am 11. April war ein Gewitter über Halberstadt niedergegangen. Nachdem sich die Wetterlage auch nach längerer Wartezeit nicht gebessert hatte, brach Schiedsrichter Steven Greif (Westhausen) die Partie ab.

 

Freikarten für Spiel gegen Meister: Für die Partie gegen den frischgebackenen Nordost-Meister FC Energie Cottbus am Sonntag, 29. April, (ab 13.30 Uhr) stellt der FC Viktoria Berlin Freikarten für Spieler, Trainer und Betreuer seiner Jugendmannschaften bereit. An diesem Sonntag (ab 13.30 Uhr) gastiert die Viktoria zunächst einmal bei der abstiegsgefährdeten TSG Neustrelitz. Mittelfeldspieler Eren Basaran muss wegen einer Gelb-Rotsperre passen.

 

Stürmerduo wieder spielberechtigt: Der VfB Auerbach kann in der Partie gegen den FSV Union Fürstenwalde am Samstag (ab 13.30 Uhr) wieder auf die Stürmer Thomas Stock und Danny Wild zurückgreifen. Beide Angreifer saßen beim jüngsten 2:0-Auswärtserfolg beim SV Babelsberg 03 Gelbsperren ab. Vor dem Spiel gegen Fürstenwalde befindet sich Auerbach in hervorragender Verfassung. Der VfB gewann vier seiner zurückliegenden fünf Spiele (ein Remis) und kletterte dadurch auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz.

 

Schmidt bleibt in Leipzig: Die BSG Chemie Leipzig hat den Vertrag mit Defensivspieler Lars Schmidt verlängert. Der 22-jährige Linksfuß unterschrieb beim Aufsteiger einen neuen Kontrakt bis zum 30. Juni 2019. Schmidt kam im zurückliegenden Sommer vom Bayernligisten Würzburger FV nach Leipzig und entwickelte sich auf Anhieb zu einem Leistungsträger. Bisher stehen 22 Einsätze (ein Tor, zwei Vorlagen) zu Buche.

 

Trübenbach und Urban fehlen: Ohne Außenstürmer Andy Trübenbach und Innenverteidiger David Urban muss der ZFC Meuselwitz in der Begegnung gegen den SV Babelsberg 03 am Sonntag (ab 13.30 Uhr) auskommen. Beide sahen in der jüngsten Partie beim 1. FC Lok Leipzig (1:1) jeweils ihre fünfte Gelbe Karte. Kurios: Das Remis in Leipzig war für Meuselwitz bereits das vierte 1:1 in Serie. mspw

 

 

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