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Torhüter Marvin Gladrow (Babelsberg) ist gesperrt; (c) worbser

Stammtorwart Gladrow gesperrt: Beim SV Babelsberg 03 rückte in der Nachholbegegnung vom 23. Spieltag beim FSV Wacker Nordhausen am Mittwochabend (0:1) Ersatztorwart Marco Flügel zwischen die Pfosten. Grund: Stammtorhüter Marvin Gladrow hatte in der Partie gegen Spitzenreiter FC Energie Cottbus (0:1) wegen einer Notbremse bereits in der ersten Halbzeit die Rote Karte gesehen. Auch in der Begegnung bei Budissa Bautzen am Samstag (ab 13.30 Uhr) wird Flügel die etatmäßige Nummer eins vertreten. Neben Gladrow fehlen in Bautzen auch Abwehrspieler Lukas Wilton (Gelbsperre) und Mittelfeldspieler Sven Reimann (Gelb-Rotsperre). Wieder zur Verfügung steht dem SVB dagegen Verteidiger Erdal Akdari, der in Nordhausen seine Gelbsperre abgesessen hat.

Entwarnung bei Okoronkwo: Der BFC Dynamo muss in den kommenden Wochen auf Torjäger Rufat Dadashov verzichten. Der 26-jährige Mittelstürmer, der nach 25 Saisoneinsätzen schon 25 Tore auf seinem Konto hat, verletzte sich beim 4:2-Heimerfolg gegen Aufsteiger Germania Halberstadt kurz vor der Halbzeitpause am linken Knie und musste ausgewechselt werden. Nach einer MRT-Untersuchung ist nun klar: Dadashov hat sich einen Innenbandanriss zugezogen, es droht das Saison-Aus. „Rufat hat betont, dass er mit allen Mitteln versuchen wird, noch einmal für den BFC Dynamo aufzulaufen. Vorerst wird er uns aber fehlen“, sagt BFC-Trainer René Rydlewicz im Gespräch mit FUSSBALL.DE. In der nächsten Saison wird Dadashov definitiv nicht mehr für die Hauptstädter spielen. Wenige Tage vor seiner Verletzung hatte Drittligist Preußen Münster den 16-maligen Nationalspieler von Aserbaidschan verpflichtet und mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2020 ausgestattet. Anders als Dadashov steht Ex-Bundesligastürmer Solomon Okoronkwo dem BFC in der Partie bei der BSG Chemie Leipzig am Sonntag (ab 14.05 Uhr) wieder zur Verfügung. „Solomon hat sich gegen Halberstadt nur eine Prellung zugezogen und ist fit“, so Rydlewicz.

Grzegorczyk folgt auf Hollerieth: Achim Hollerieth ist nicht länger Trainer der abstiegsbedrohten TSG Neustrelitz. Der 44-Jährige einigte sich mit der TSG nach dem 1:2 beim VfB Auerbach, der fünften Niederlage in Folge, auf eine Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. Sein Nachfolger ist Tomasz Grzegorczyk, der zuletzt den Torgelower FC Greif in der NOFV-Oberliga Nord betreut hatte und eigentlich erst zur neuen Saison die TSG übernehmen sollte. Nun leitete Grzegorczyk bereits am Donnerstag erstmals das Training in Neustrelitz. Der 37-Jährige gibt am Sonntag (ab 13.30 Uhr) beim Heimspiel gegen den FSV 63 Luckenwalde seinen Einstand. Um die Chance auf den Klassenverbleib zu wahren, ist gegen den Tabellenletzten ein Sieg Pflicht. Aktuell trennen die TSG neun Punkte von einem sicheren Nichtabstiegsplatz.

Hägler hat Heimweh: Der FSV Wacker Nordhausen und Daniel Hägler gehen zum Saisonende getrennte Wege. Der 21-jährige frühere Junioren-Nationalspieler hat Heimweh und kehrt nach München zurück, wo er im Nachwuchsbereich des FC Bayern das Fußballspielen lernte. „Das werden wir bedauernd akzeptieren, wir hätten ihn gerne gehalten“, sagt Wacker-Coach Volkan Uluc. 2016 wechselte Hägler von der U 23 des deutschen Rekordmeisters nach Nordhausen. In der laufenden Saison stehen bisher 18 Einsätze (zwei Tore, zwei Vorlagen) zu Buche.

Auch Startsev bleibt in Cottbus: Spitzenreiter FC Energie Cottbus kann auch in der kommenden Saison mit Stammtorwart Avdo Spahic planen. Der 21-jährige Bosnier hat seinen Vertrag beim souveränen Spitzenreiter bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Der Kontrakt ist sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga gültig. Im Falle eines Aufstiegs bekommt das Arbeitspapier automatisch eine Laufzeit bis 2020. „Avdo ist ein guter Torwart und ein klasse Typ. Mit seiner Vertragsverlängerung unabhängig von der Ligazugehörigkeit hat er seinem Wort nun auch Taten folgen lassen. Neben seiner Zielstrebigkeit und dem extremen Ehrgeiz zeigt das auch seine hohe Identifikation mit dem FC Energie. Sein Verbleib in Cottbus ist ein richtungsweisendes Signal und zeugt von großem Vertrauen in unsere gemeinsame Arbeit“, sagt FCE-Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz. Spahic gehört seit der Drittligasaison 2015/2016 zum Kader der ersten Mannschaft beim FC Energie. In der laufenden Saison stand er bisher 19-mal zwischen den Pfosten und spielte in 13 Partien zu Null. Insgesamt musste er nur sechs Gegentore hinnehmen. Neben Spahic bleibt auch Rechtsverteidiger Andrej Startsev dem FC Energie mindestens bis 2019, im Aufstiegsfall bis 2020 erhalten. „Wir haben Andrej nach Cottbus geholt, weil wir fest davon überzeugt waren, dass er uns mit seiner Mentalität und Spielweise voranbringen kann. Diese Erwartungen hat er erfüllt und er hat sich zum Leistungsträger entwickelt“, lobt Wollitz. Startsev war zu Saisonbeginn vom Nord-Regionalligisten TSV Havelse nach Cottbus gewechselt.

Magdeburg geht auf Nummer sicher: Insgesamt 32 Vereine haben fristgerecht einen Zulassungsantrag für die Saison 2018/19 in der Regionalliga Nordost gestellt. Neben den 18 aktuellen Regionalligisten haben auch sieben Drittligisten und sieben ambitionierte Oberligisten ihre Unterlagen eingereicht. Selbst der 1. FC Magdeburg, der in der 3. Liga gute Chancen auf einen Aufstieg in die 2. Bundesliga hat, reichte zur Sicherheit eine Bewerbung ein. Nach dem jüngsten 2:0 im Topspiel gegen den Karlsruher SC rangiert der FCM auf dem zweiten Platz und hat fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz drei.

Kapitän bleibt an Bord: Aufsteiger BSG Chemie Leipzig treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison voran. Kapitän Stefan Karau (32) und Mittelfeldspieler Benjamin Schmidt (28) haben jetzt ihre Verträge beim Aufsteiger bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Beide kicken bereits seit 2014 für die BSG. Karau erklärt: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass es mir eine Ehre ist, für diesen Verein auflaufen zu dürfen. Es ist immer wieder eine persönliche Befriedigung, wenn man in die strahlenden Augen der Zuschauer sieht. Ich möchte dazu beitragen, dass die Entwicklung im Verein so positiv bleibt.“ Schmidt sagt zu seinem Verbleib: „Es macht im gesamten Umkreis nirgendwo so viel Spaß wie bei Chemie.“

Noch nichts erreicht: Der VfB Auerbach befindet sich vor dem Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig am Samstag (ab 13.30 Uhr) in starker Verfassung. Aus den zurückliegenden drei Partien holte der VfB sieben von neun möglichen Zählern. Zuletzt gewann Auerbach 2:1 bei der TSG Neustrelitz. Durch die ordentliche Punkteausbeute in den vergangenen Wochen kletterte Auerbach in der Tabelle auf Platz zwölf und hat nun einen Vorsprung von zwei Zählern auf die möglichen Abstiegsplätze. Dennoch betont VfB-Trainer Michael Hiemisch: „Wir haben noch nichts erreicht und müssen weiter Punkte sammeln.“ Zum kommenden Gegner aus Leipzig sagt Hiemisch: „Lok hat eine sehr effiziente Mannschaft. Das Team agiert sehr robust, kommt über den Kampf und verfügt über eine gute spielerische Note. Wir müssen Lok mit Kampf und Leidenschaft begegnen.“

Trübenbach und Lubsch fehlen: Der ZFC Meuselwitz kann in der Partie gegen die U 23 von Hertha BSC am Samstag (ab 13.30 Uhr) nicht auf Außenstürmer Andy Trübenbach und Linksverteidiger Francesco Lubsch zurückgreifen. Trübenbach sitzt das letzte Spiel seiner Rotsperre ab, Lubsch ist weiterhin verletzt. Vor der Partie gegen Hertha ist Meuselwitz seit fünf Spielen ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis). mspw

 

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