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"Pele" Wollitz (Foto: Worbser)

Nach Scheidhauer: Cottbus holt auch Ex-Profi Graudenz: Der ehemalige Bundesligist FC Energie Cottbus aus der Regionalliga Nordost hat nach Angreifer und Ex-Juniorennationalspieler Kevin Scheidhauer den nächsten vereinslosen früheren Profi unter Vertrag genommen. Auch der offensive Mittelfeldspieler Fabian Graudenz kickt ab sofort für den souveränen Spitzenreiter. Der FC Viktoria Berlin darf einen Rückkehrer aus Dänemark begrüßen, der FSV Wacker Nordhausen rüstet weiter auf und die TSG Neustrelitz verpflichtete gleich drei neue Spieler. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

 

26 Einsätze in der 3. Liga: Der ehemalige Drittligaprofi Fabian Graudenz (26 Einsätze für den FSV Frankfurt) hat einen neuen Verein gefunden. Der 26-jährige offensive Mittelfeldspieler, der seit Juli 2017 vereinslos war, kickt ab sofort für Nordost-Spitzenreiter FC Energie Cottbus. Beim ehemaligen Bundesligisten unterschrieb der frühere Nachwuchsspieler des Bundesligisten Hamburger SV einen Vertrag bis Juni 2019, der sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga gültig ist. „Wir haben uns Fabian im Probetraining sowie in den beiden Testspielen gegen Eintracht Braunschweig und Dukla Prag genau angeschaut. Dass er gut kicken kann, hat man sehen können. Seine Einstellung im Training und das Auftreten in der Kabine haben uns ebenfalls imponiert. Er hat uns gezeigt, dass er unbedingt will. Wenn er in den kommenden Tagen noch körperlich aufholt, dann sind wir davon überzeugt, dass er uns sportlich voranbringen kann“, sagt FCE-Cheftrainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz über Graudenz. Mittelfeldakteur Christos Papadimitriou (24) spielt dagegen keine Rolle mehr in den Planungen der Lausitzer. Der ehemalige Juniorennationalspieler von Griechenland soll sich einen neuen Verein suchen. Papadimitriou kam seit seinem Wechsel vom Oberligisten FC International Leipzig nach Cottbus im Sommer 2017 nur zu einem Kurzeinsatz für den FC Energie.

 

Hofmann wechselt zum Stadtrivalen: Mohamed-Ali El-Ahmar spielt ab sofort wieder für den FC Viktoria Berlin. Der 20-jährige Innenverteidiger war im Sommer 2016 von der U 19 der Viktoria zum dänischen Drittligisten Middelfart G&BK gewechselt. Für die Dänen kam der Defensivspezialist zu 31 Einsätzen. „Mohamed-Ali war damals ein Spieler, der kurz vor dem Sprung in die erste Mannschaft stand. Dann entschied er sich für ein kleines Abenteuer in Dänemark, von dem er jetzt mit wertvoller Erfahrung zur Viktoria zurückkommt. Er ist ein guter Spieler für unsere Defensive“, sagt Viktoria-Sportdirektor Rocco Teichmann. Schon beim Start in die zweite Saisonhälfte am Sonntag (ab 13.30 Uhr) in der Nachholpartie gegen Aufsteiger Germania Halberstadt könnte El-Ahmar seinen Einstand geben. Nicht mehr für die Viktoria am Ball ist dagegen Oliver Hofmann. Der 25-jährige Außenverteidiger hat sich dem Stadtrivalen und Ligakonkurrenten Berliner AK angeschlossen.

 

TSG holt Trio: Die TSG Neustrelitz nahm jetzt gleich drei neue Spieler auf einen Streich unter Vertrag. Der 18-jährige Angreifer Jannes Paale Harsch war zuletzt für die U 19 des Drittligisten FSV Zwickau am Ball und unterschrieb bei der TSG einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Auch Linksverteidiger Glodi Zingu gehört ab sofort zum TSG-Kader. Der 23-jährige Deutsch-Angolaner kickte bis Sommer 2017 für den FC Viktoria Berlin in der Nordost-Staffel. Seitdem war er vereinslos. In Neustrelitz erhielt er einen Kontrakt bis zum Saisonende. Der dritte Zugang ist Sulhattin Capli. Der 21-jährige Defensivspieler kommt aus der Regionalliga Nord vom BSV Schwarz-Weiß Rheden nach Mecklenburg und wurde ebenfalls zunächst mit einem Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet.

 

Achtelfinale am Aschermittwoch: Im Achtelfinale um den Berliner Landespokal trifft Titelverteidiger BFC Dynamo auf den Landesligisten Türkiyemspor Berlin. Das ergab die Auslosung im Rahmen des Neujahrsempfangs des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) im Stadion „An der Alten Försterei“ des Zweitligisten 1. FC Union Berlin. Die Partie zwischen Türkiyemspor und dem BFC Dynamo geht am Mittwoch, 14. Februar, (gleichzeitig Aschermittwoch und Valentinstag) über die Bühne. Anstoß ist um 19 Uhr.

 

Zugang aus der 3. Liga: Seinen nächsten Zugang präsentierte der FSV Wacker Nordhausen. Nach der Verpflichtung von Ex-Bundesligaprofi Ilir Azemi (kam von Holstein Kiel) nahmen die Thüringer auch Außenverteidiger Vladimir Kovac vom Drittligisten SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag. Der 26-jährige Slowake ist ehemaliger Juniorennationalspieler seines Heimatlandes und kam für den SVWW 17-mal in der 3. Liga zum Einsatz. Von 2013 bis 2016 hatte er für den TSV 1860 München gespielt und war für die „Löwen“ zweimal in der 2. Bundesliga am Ball.

 

OP im Februar: Der am Kreuzband verletzte Innenverteidiger Gracjan Horoszkiewicz wird dem ZFC Meuselwitz noch lange Zeit fehlen. Im Laufe des Februars wird der ehemalige polnische Juniorennationalspieler erst einmal am Knie operiert. Auch Stürmer Daniel Barth (Achillessehnenriss) fällt noch lange aus. Sonst sind beim ZFC vor dem ersten Pflichtspiel im neuen Jahr am Samstag (ab 15 Uhr) gegen den 1. FC Lok Leipzig alle Spieler fit. Auch die zuletzt angeschlagenen Andy Trübenbach, Yves Brinkmann und Janick Mäder sind wieder im Training. Ob es beim Trio aber schon für einen Einsatz gegen Leipzig reicht, ist noch offen. Als zusätzliche Alternative steht ZFC-Trainer Heiko Weber der erst 19-jährige Offensivspieler Maximilian Weiß zur Verfügung, der vom FC Carl Zeiss Jena (Webers Ex-Klub) nach Meuselwitz wechselte und einen Vertrag bis 2019 unterschrieb. In der 3. Liga kam Weiß für Jena in dieser Saison zu zwei Kurzeinsätzen, war sonst für die U 23 in der Oberliga am Ball.

 

Zwangspause für Zimmer: Tabellenführer FC Energie Cottbus muss in den kommenden vier Wochen auf die Dienste von Maximilian Zimmer verzichten. Der 25-jährige Mittelfeldspieler zog sich im Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten Dukla Prag (2:0) ohne gegnerische Einwirkung einen Muskelfaserriss zu. Das bestätigte jetzt eine MRT-Untersuchung. Damit fehlt Zimmer dem noch unbesiegten Spitzenreiter zum Ligastart nach der Winterpause. Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) beginnt die zweite Saisonhälfte für den FC Energie mit der Nachholpartie beim Aufsteiger BSG Chemie Leipzig.

 

Von Luckenwalde nach Fürstenwalde: Stefan Gehring wechselt innerhalb der Regionalliga Nordost von Schlusslicht FSV Luckenwalde zum Tabellenfünften FSV Union Fürstenwalde. Gehring war erst seit Sommer 2017 für Luckenwalde am Ball und kam seitdem in 17 von 18 Ligaspielen zum Einsatz. Im Nachwuchsbereich hatte der gebürtige Berliner unter anderem für den Bundesligisten Hertha BSC gekickt. Neben Gehring verpflichtete Fürstenwalde auch Torwart Niklas Bolten. Der 23-jährige Schlussmann stand zuletzt bis Sommer 2017 bei der U 23 des VfB Stuttgart zwischen den Pfosten, kam für die Schwaben unter anderem zu fünf Einsätzen in der 3. Liga. Seitdem war der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler und Nachwuchstorwart des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach auf Vereinssuche. mspw

 

 

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