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Philipp Knechtel, Energie Cottbus (Foto: gettyimages)

Nach zwei Kreuzbandrissen in Folge: Philipp Knechtel ist zurück: Ex-Bundesligist Energie Cottbus aus der Regionalliga Nordost kann bald wieder auf Abwehrspieler Philipp Knechtel zurückgreifen. Nach zwei Kreuzbandrissen hintereinander und einer langen Leidenszeit trainiert der 21-Jährige wieder mit der Mannschaft. Der FC Viktoria Berlin veranstaltete zum zweiten Mal ein Pokerturnier mit Partnern und Sponsoren, an dem auch Ex-Nationalspieler Karim Benyamina teilnahm. In der Partie zwischen Aufsteiger VSG Altglienicke und dem FC Oberlausitz Neugersdorf stehen sich zwei ehemalige Erstligaspieler gegenüber und Michael Hiemisch, Trainer des VfB Auerbach, ist nach dem Triumph im Sachsenpokal-Achtelfinale gegen Titelverteidiger Chemnitzer FC stolz auf sein Team. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

 

Letzter Einsatz vor über 13 Monaten: Positive Nachrichten gibt es für den souveränen Spitzenreiter FC Energie Cottbus. Abwehrspieler Philipp Knechtel befindet sich nach zwei Kreuzbandrissen hintereinander wieder im Mannschaftstraining. Der 21-jährige Innenverteidiger hatte sich im August 2016 erstmals das Kreuzband gerissen. Kurz vor seinem erhofften Comeback zog er sich dann im März die gleiche Verletzung noch einmal zu. Jetzt ist Knechtel wieder fit und heiß darauf, sein erstes Spiel seit August 2016 zu absolvieren. Beim damaligen 1:1 gegen den FC Viktoria Berlin hatte er für die zwischenzeitliche 1:0-Führung gesorgt. In der Partie beim FSV Wacker Nordhausen am Samstag (ab 13.30 Uhr) kommt ein Einsatz für Knechtel aber wohl noch zu früh. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz die verletzten Offensivspieler Benjamin Förster, Streli Mamba, Felix Geisler und Björn Ziegenbein.

 

Auch Kapitän Ergirdi pokert mit: Der FC Viktoria Berlin hat zum zweiten Mal ein Poker-Turnier mit seinen Sponsoren veranstaltet. In diesem Jahr nahmen über 60 Partner des Hauptstadtklubs und erneut einige Spieler des Viertligisten teil. Von der Viktoria waren Ex-Nationalspieler Karim Benyamina (zwei Einsätze für Algerien) und Kapitän Ümit Ergirdi dabei. „Es war wieder ein gelungener Abend in einem inzwischen bewährten Format“, so Viktoria-Geschäftsführer Felix Sommer.

 

Sanogo gegen da Silva: Die Begegnung zwischen Aufsteiger VSG Altglienicke und dem FC Oberlausitz Neugersdorf am Samstag (ab 13 Uhr) ist auch das Duell zweier ehemaliger Bundesligaprofis. Der prominente VSG-Zugang Boubacar Sanogo, der bei seinem Debüt gegen Mitaufsteiger BSG Chemie Leipzig (1:1) auf Anhieb ein Tor erzielt hatte, trifft auf FCO-Trainer Vragel da Silva. Beide waren früher für den jetzigen Ligakonkurrenten FC Energie Cottbus im Oberhaus am Ball. Während Sanogo von 2012 bis 2014 für Cottbus gekickt hatte, stand da Silva von 2001 bis 2009 beim FC Energie unter Vertrag.

 

Ligaalltag nach Pokalsensation: Nach dem sensationellen 2:1-Heimerfolg im Achtelfinale des Sachsenpokals gegen den Drittligisten und Titelverteidiger Chemnitzer FC war Michael Hiemisch, Trainer des VfB Auerbach, stolz auf sein Team. „Wir hatten in den Spielen zuvor schon gemerkt, dass es besser läuft, konnten uns aber nicht belohnen“, so Hiemisch. „Gegen Chemnitz hat die Mannschaft enorme Laufbereitschaft und einen starken Willen bewiesen. Wir wussten, dass wir gewinnen können. Das Team hat hervorragend funktioniert und gezeigt, was es kann.“ Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) ist für den VfB wieder Ligaalltag angesagt. Auerbach ist zu Gast beim FSV Union Fürstenwalde. Trainer Hiemisch fordert: „Wir müssen den Gegner ausblenden. Egal ob Weixdorf, Chemnitz oder Fürstenwalde: Entscheidend ist, dass jeder Spieler bereit ist, alles für die Mannschaft zu geben. Nur so können wir als Team erfolgreich agieren.“

 

Bautzen erneut gegen Leipzig: In der Halbzeitpause des Achtelfinalspiels im Sachsenpokal zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Ligakonkurrenten FSV Budissa Bautzen (0:3) wurde bereits das Viertelfinale ausgelost. Bautzen gastiert beim Ligakonkurrenten BSG Chemie Leipzig, der gegen Drittligist FSV Zwickau 4:2 gewonnen hatte. Der VfB Auerbach (2:1 gegen Drittligist Chemnitzer FC) muss beim Oberligisten Bischofswerdaer FV antreten. Außerdem stehen sich die beiden Landesligisten FSV Oderwitz und Radebeuler BC sowie Oberligist FC International Leipzig und der FC Oberlausitz Neugersdorf gegenüber. Die Runde der letzten acht Vereine geht am 11. und 22. November über die Bühne.

 

Schünemann und Basaran wieder fit: Thomas Herbst, Trainer des FC Viktoria Berlin, kann in der Begegnung gegen die TSG Neustrelitz am Samstag (ab 13.30 Uhr) wieder auf die zuletzt angeschlagenen Mittelfeldspieler Sascha Schünemann und Eren Basaran zurückgreifen. Ob auch Innenverteidiger Patrick Brendel wieder einsatzbereit ist, steht noch nicht fest. Zumindest konnte er in dieser Woche wieder mit der Mannschaft trainieren. Die Mittelfeldakteure Niklas Brandt und Christian Skoda fehlen weiterhin verletzungsbedingt.

 

Titelverteidiger beim Sechstligisten: Das Achtelfinalspiel im Berliner Verbandspokal zwischen dem Sechstligisten DJK Schwarz-Weiss Neukölln und dem BFC Dynamo wurde terminiert. Die Partie geht am Samstag, 11. November, (ab 14 Uhr) im Stadion Britz-Süd über die Bühne. Der BFC Dynamo ist Titelverteidiger. In der vergangenen Pokalsaison hatte sich der BFC im Endspiel gegen den Ligakonkurrenten FC Viktoria Berlin 3:1 nach Verlängerung durchgesetzt und sich damit für den DFB-Pokal qualifiziert. mspw

 

 

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