Julian Schieber rettet Hertha ein Remis

Julian Schieberg; (c) worbser

Dass die U 23 von Hertha BSC am 28. Spieltag der Regionalliga Nordost nicht verloren hat, ist auch der Verdienst des 154-maligen Bundesligaprofis Julian Schieber (Foto). Der 29-jährige Lizenzspieler sammelte nach seiner monatelangen Verletzungspause (Knorpelschaden und muskuläre Probleme) beim 1:1 (0:0) gegen den VfB Auerbach Spielpraxis und rettete der Herthaner U 23 durch ein Tor in der 90. Minute ein Remis. Die Gäste aus Auerbach waren zuvor durch ein Tor von Marc-Philipp Zimmermann (75.) in Führung gegangen. Für das Nachwuchsteam von Hertha war es das vierte Unentschieden hintereinander.

Der FC Oberlausitz Neugersdorf setzte sich 3:0 (2:0) beim abgeschlagenen Schlusslicht FSV Luckenwalde durch. Stephan Vachousek (27.), Dennis Blaser (37.) und Justin Löwe (77.) trafen für die Gäste, die erstmals seit November 2017 auswärts gewannen. Luckenwalde wartet jetzt seit 19 Spielen auf den zweiten Saisonsieg. Im September 2017 gab es einen 3:2-Auswärtserfolg bei Viktoria Berlin.

Meuselwitz seit fünf Spielen unbesiegt

Der ZFC Meuselwitz ist nach dem 1:1 (1:0) beim Berliner AK seit fünf Partien unbesiegt (zwei Siege, drei Remis). In der Begegnung bei den Hauptstädtern war es Janik Mader (6.), der Meuselwitz früh in Führung gebracht hatte. Ein Eigentor von René Weinert (59.) sorgte für den Ausgleich der Gastgeber. Der BAK musste damit nach drei Siegen in Folge erstmals wieder einen Punktverlust hinnehmen.

Auch der FC Viktoria Berlin und Aufsteiger BSG Chemie Leipzig trennten sich 1:1 (0:1). Den Führungstreffer der Gäste durch Pierre Merkel (35.) egalisierte Mitte der zweiten Halbzeit Viktoria-Kapitän Ümit Ergirdi (71.). Die Gastgeber bleiben im neuen Jahr weiter ohne Heimsieg (drei Remis, zwei Niederlagen). Leipzig ist auswärts seit vier Partien unbesiegt (ein Sieg, drei Unentschieden), rangiert aber weiter auf einem möglichen Abstiegsplatz.

Cottbus fehlen noch 13 Punkte

Der souveräne Spitzenreiter FC Energie Cottbus hat in der Regionalliga Nordost den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Am 28. Spieltag setzte sich die Mannschaft von Energie-Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz 1:0 (1:0) beim SV Babelsberg durch und fügte dem SVB damit die erste Heimniederlage in dieser Saison zu. Den entscheidenden Treffer vor 3794 Zuschauern im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion erzielte Marcelo Freitas (14.). Babelsberg musste nach der Roten Karte gegen Torhüter Marvin Gladrow (29., Notbremse) lange in Unterzahl agieren. Energie Cottbus weist bei einem Spiel mehr 15 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten BFC Dynamo auf. Um den Titel aus eigener Kraft perfekt zu machen, fehlen dem FC Energie damit 13 Zähler aus den verbliebenen acht Partien.

BFC Dynamo stoppt Halberstadt-Serie

Der VfB Germania Halberstadt verlor 2:4 (2:3) beim zweitplatzierten BFC Dynamo und kassierte die erste Niederlage nach vier Spielen (zehn Zähler). Die Treffer von Hasan Pepic (8.) und Florian Beil (25.) reichten der Mannschaft von VfB-Trainer Andreas Petersen nicht zu einem Punktgewinn, denn für den BFC waren vor 1402 Zuschauern Rufat Dadashov (22./40.), David Kamm Al-Azzawe (30.) und Matthias Steinborn (90., Handelfmeter) erfolgreich. Für die Berliner war es das sechste Heimspiel ohne Niederlage in Serie (16 Punkte).

Nach vier vergeblichen Anläufen hat der FSV Union Fürstenwalde wieder einen Heimsieg eingefahren. Gegen die abstiegsbedrohte TSG Neustrelitz siegten die Gastgeber durch Treffer von Kemal Atici (32.), Danny Breitfelder (41./87.), Rico Gladrow (45.) und Will Siakam (82.) 5:0 (3:0). Die TSG Neustrelitz bleibt nach der bislang höchsten Saisonniederlage und der vierten Niederlage in Folge auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Bautzen verschießt gleich zwei Elfmeter

Mit einem 0:0 musste sich der FSV Budissa Bautzen beim 1. FC Lok Leipzig zufriedengeben. Die besten Möglichkeiten für einen Treffer hatten die Bautzener durch Tony Schmidt (26.) und Martin Hoßmang (39.). Das Duo scheiterte vor 2565 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion aber jeweils mit einem Foulelfmeter an der Latte. Die Mannschaft von FSV-Trainer Torsten Gütschow wartet seit neun Spielen auf einen Sieg. Lok Leipzig ist seit vier Partien ohne Dreier.

Seine Serie ohne Niederlage hat der FSV Wacker Nordhausen auf 14 Partien ausgebaut. Der FSV trennte sich von Aufsteiger VSG Altglienicke 1:1 (1:0). Joy-Lance Mickels (13.) hatte die Hausherren zunächst in Führung gebracht. Christian Preiss (61.) gelang für Altglienicke der Ausgleich. mspw

 

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