Aktuelle Meldungen

Ersan Parlatan wird neuer Trainer beim BAK; (c) worbser

Parlatan beerbt Zschiesche: Zur kommenden Saison gibt es beim Berliner AK einen Trainerwechsel. Der frisch gebackene Fußball-Lehrer Ersan Parlatan beerbt Markus Zschiesche, dessen Vertrag im Juni ausläuft. Der 50-jährige Parlatan betreute zuletzt bis Juni 2017 den FC Viktoria Berlin und hat beim BAK bereits eine Vergangenheit. In der Saison 2004/2005 war er Spieler des BAK und von August 2013 bis Juni 2014 arbeitete er als Co-Trainer bei seinem zukünftigen Verein. BAK-Präsident Fikret Dogan erklärt: „Wir sind von Ersans Leistungen, seinem Werdegang und seiner Entwicklung als Trainer beeindruckt. Ich bin sicher, dass unser Verein von seiner Expertise profitieren wird.“

23-Tore in 24 Spielen: Stürmer Rufat Dadashov wird den Tabellenzweiten BFC Dynamo zum Saisonende verlassen. Der Top-Torjäger der Nordost-Staffel, der in der laufenden Spielzeit bisher 23 Tore bei 24 Einsätzen erzielte und damit mehr als jeder andere Spieler in den fünf Regionalliga-Staffeln, schließt sich zur neuen Saison dem Drittligisten SC Preußen Münster an und erhält dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. „Wir haben uns lange und intensiv um Rufat bemüht. In den konstruktiven Gesprächen hatten wir neben den sportlichen Attributen auch auf persönlicher Ebene ein sehr gutes Gefühl. Rufat ist sehr fokussiert und möchte unbedingt weiterkommen. Er blieb eine Zeit lang unter dem Radar, machte zuletzt aber durch seine bemerkenswerte Quote nachhaltig auf sich aufmerksam und weckte nicht nur bei uns großes Interesse“, so Münsters Sportdirektor Malte Metzelder. Dadashov betont: „Preußen Münster ist ein Traditionsverein. Für mich ist es eine große Ehre, dort bald spielen zu dürfen. Die Gespräche mit dem Trainerteam und Malte Metzelder haben mich schnell überzeugt.“ Mit dem BFC rangiert Dadashov, der schon 16 Länderspiele für die Nationalmannschaft von Aserbaidschan absolviert hat, im Nordosten auf Platz zwei. Wegen des großen Abstands von 15 Punkten zum Spitzenreiter FC Energie Cottbus kann sich der Hauptstadtklub aber keine realistischen Hoffnungen auf einen Aufstieg in die 3. Liga machen.

Generalprobe für Pokalendspiel: In der Partie zwischen dem SV Babelsberg 03 und dem FC Energie Cottbus am Sonntag (ab 13.30 Uhr) treffen die beiden Finalisten im Landespokal von Brandenburg aufeinander. Am Pfingstmontag, 21. Mai, spielen die beiden Traditionsvereine im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ erneut im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion um den Einzug in den DFB-Pokal. Anders als beim Pokalfinale dürfen am Sonntag keine Gästefans im Stadion sein. Weder im Gäste- noch im Heimbereich ist es Cottbus-Anhängern gestattet, sich die Partie anzuschauen. Das entschied der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) in einem Urteil, das nach den Vorkommnissen bei der jüngsten Begegnung zwischen Babelsberg und Cottbus im April 2017 (2:1) bereits im Juli 2017 gefällt wurde. Für die rechtsextremen und antisemitischen Sprechchöre im Cottbus-Block belegte der Verband den FC Energie außerdem auch mit einer Geldstrafe in Höhe von 7000 Euro. Für Energie-Fans bleibt jedoch die Möglichkeit, die Begegnung im Free-TV zu verfolgen. Das RBB-Fernsehen überträgt die Partie live. Beide Vereine appellierten in einer gemeinsamen Pressemitteilung für eine „ruhige und faire Begegnung“.

Dreimal zum Klassenverbleib geführt: Der VfB Auerbach und sein Cheftrainer Michael Hiemisch gehen zum Saisonende getrennte Wege. Der im Juni auslaufende Vertrag des 47-Jährigen wird nicht verlängert. Wer die Nachfolge antritt, will der Verein bald bekanntgeben. Hiemisch ist seit März 2015 bei Auerbach im Amt. Er führte den VfB dreimal in Folge zum Klassenverbleib. Der Nichtabstieg ist auch in dieser Saison das Ziel. Aktuell steht Platz 14 zu Buche, der Rückstand auf die sicheren Nichtabstiegsplätze beträgt einen Zähler.

Freigetränke für Tore gegen Wollitz: Unter dem Motto „Strampeln für Gerechtigkeit und Fairness“ lädt Harald Altekrüger, Landrat des Spree-Neiße-Kreises und Verwaltungsratsmitglied des FC Energie Cottbus, am Samstag zu einer gemeinschaftlichen Fahrradtour ein. Bereits ab 10 Uhr wird in Cottbus in die Pedale getreten. Ein Höhepunkt auf der Strecke wird ein „Toreschießen“ mit Energie-Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz sein. Für jeden Treffer winken den Teilnehmern Freigetränke, die am Zielort in einer Gaststätte verzehrt werden können.

Osteressen im „Bruno“: Der 1. FC Lok Leipzig hat zum vierten Mal ein Osteressen für sozial benachteiligte Kinder veranstaltet. 29 Kids aus Organisationen und Kinderheimen waren zu Besuch im Bruno-Plache-Stadion. „Ich freue mich, dass die Veranstaltung ein fester Bestandteil unseres Vereinslebens geworden ist und wir das Lok-Osteressen dank zahlreicher Unterstützer kontinuierlich ausbauen konnten. Wir haben knapp 30 Kindern ein schönes Osterfest beschert“, sagt Initiator Christopher Kunze, der bei Lok Leipzig im Medienteam arbeitet. Neben dem Essen gab es ein buntes Rahmenprogramm. Unter anderem durften die Kinder Fußball spielen, Kickern, sich beim Torwandschießen beweisen oder mit den Lok-Akteuren Steffen Fritzsch und Robert Zickert an der PlayStation zocken. Zum Abschluss erhielten alle Kinder ein Osternest mit vielen Geschenken und einer Eintrittskarte für das letzte Saison-Heimspiel des Traditionsvereins gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC am 12. Mai. Lok-Präsident Thomas Löwe sagt: „Das Osteressen war erneut eine familiäre und bewegende Veranstaltung. Leuchtende Kinderaugen, jede Menge Spaß und viel Dankbarkeit konnte man in den Gesichtern unserer jungen Gäste erkennen. Wir werden diese Veranstaltungsreihe im nächsten Jahr auf jeden Fall fortsetzen.“ Finanziert wurde das Osteressen durch den Verein sowie Spenden.

Jagatic zuversichtlich: Nachdem Aufsteiger VSG Altglienicke aus den zurückliegenden beiden Partien vier von sechs möglichen Punkten holte, steht Platz zwölf zu Buche. Der Vorsprung auf die Gefahrenzone beträgt für den Neuling allerdings nur einen Zähler. VSG-Trainer Miroslav Jagatic ist zuversichtlich, dass sein Team auch am Saisonende auf einem Nichtabstiegsplatz rangieren wird. „Wir hatten in den bisherigen Spielen schon viele Möglichkeiten, besser zu punkten, mussten aber oft Lehrgeld zahlen. Mittlerweile nutzen wir unsere Chancen konsequenter und effektiver. Deshalb werden wir nicht absteigen“, so Jagatic. Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) gastiert Altglienicke beim FSV Wacker Nordhausen.

Kapitän Albert zurück an Bord: Der ZFC Meuselwitz kann in der Partie beim Berliner AK am Samstag (ab 13.30 Uhr) wieder auf Kapitän Sebastian Albert zurückgreifen. Der 31-jährige Rechtsverteidiger hatte beim jüngsten 1:1 bei Aufsteiger Germania Halberstadt bereits seine zweite Gelbsperre in dieser Saison abgesessen. Weiterhin nicht zur Verfügung steht dem ZFC der rotgesperrte Außenstürmer Andy Trübenbach.

Berger bleibt bis 2020: Der 1. FC Lok Leipzig und Außenverteidiger Robert Berger setzen ihre Zusammenarbeit über die Saison hinaus fort. Der frühere deutsche und kasachische Juniorennationalspieler verlängerte seinen Vertrag beim 1. FC Lok jetzt bis zum 30. Juni 2020. „Die Entscheidung, meinen Vertrag zu verlängern, ist mir leichtgefallen. Meine Freundin und ich fühlen uns wohl in Leipzig. Daher gab es keinen Grund zu wechseln“, so Berger, der im Sommer 2017 vom Drittligisten FSV Zwickau nach Leipzig gekommen war. Bisher kam er 22-mal für den 1. FC Lok in der Nordost-Staffel zum Einsatz. mspw

 

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