Aktuelle Meldungen

Co-Trainer Hans-Juergen Weiß (Chemie Leipzig); (c) worbser

Maucksch gegen Ex-Klub Cottbus: Der FSV Union Fürstenwalde, der überraschend auf Platz drei rangiert, steht vor dem Topspiel gegen Spitzenreiter FC Energie Cottbus am Sonntag (ab 13.30 Uhr) ohne Sportlichen Leiter da. Peter Heinrich hat sein Amt aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Seit Juli 2014 war der 51-jährige A-Lizenzinhaber im Amt. Zuvor hatte er von Juli 2006 bis Oktober 2010 bereits mehr als vier Jahre als Trainer des FSV Union gearbeitet. Am Sonntag will Union Fürstenwalde das erste Team werden, das Cottbus in dieser Saison besiegt. Der Ex-Bundesligist marschiert durch die Nordost-Staffel, hat 31 von 33 möglichen Punkten gesammelt und sich damit einen Vorsprung von neun Zählern erspielt. Den einzigen Punktverlust musste Cottbus im jüngsten Auswärtsspiel beim 1. Lok Leipzig hinnehmen (0:0). Für Union-Trainer und Ex-Profi Matthias Maucksch ist es auch das Duell mit seinem früheren Verein. Nach Stationen bei Dynamo Dresden, beim VfL Wolfsburg und beim 1. FC Nürnberg war Maucksch von 1999 bis 2001 auch für den FC Energie am Ball.

Sobottka beerbt Weiß: Aufsteiger BSG Chemie Leipzig und Co-Trainer Hans-Jürgen Weiß (Foto) haben ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Der 39-jährige frühere Stürmer (unter anderem FSV Zwickau und RB Leipzig II) war seit 2013 im Amt und stieg mit der BSG in vier Jahren dreimal auf. Der 39-jährige frühere Stürmer (unter anderem FSV Zwickau und RB Leipzig II) war seit 2013 im Amt und stieg mit der BSG in vier Jahren dreimal auf. Zu den Gründen für die Trennung äußerte sich der Verein nicht, schloss allerdings auch nicht aus, Weiß zukünftig in anderer Funktion an den Verein zu binden. Neuer Assistent von Cheftrainer Dietmar Demuth ist Christian Sobottka. Der 36-Jährige ist seit Juli 2015 als Nachwuchskoordinator bei der BSG Chemie tätig. „Als der Verein kurzfristig auf mich zugekommen ist, habe ich mich in Abstimmung mit meiner Frau und meiner Familie dazu entschieden, die neue Aufgabe anzunehmen. Von einem erfahrenen Trainer wie Dietmar Demuth kann man viel lernen. Darauf freue ich mich“, so Sobottka. Die Nachwuchsarbeit wird zukünftig in enger Abstimmung mit Sobottka von Dennis Kuhrig (Bereich Großfeld) und René Klank (Bereich Kleinfeld) koordiniert.

Deutscher Meister und Olympiateilnehmer: Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Camillo Ugi, der zu den größten Leipziger Sportlern aller Zeiten zählt und lange für den heutigen Nordost-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig (früher VfB Leipzig) am Ball war, wurde jetzt in der nach ihm benannten Straße - dem „Ugiwinkel“ - nahe des Bruno-Plache-Stadions mit einer Erinnerungstafel am Straßenschild verewigt. In einer kleinen Feierstunde erinnerten Lok-Vereinshistoriker André Göhre, die Chefin des Leipziger Sportmuseums Dr. Gerlinde Rohr und Ugis jüngste Tochter Heidi Lehnert an das bewegte Leben von Camillo Ugi, der unter anderem mit dem VfB Leipzig 1906 die Deutsche Meisterschaft gewonnen und mit der Nationalelf 1912 an den Olympischen Sommerspielen in Stockholm (Schweden) teilgenommen hatte. Zwischen 1909 und 1912 war er in 15 Länderspielen am Ball. In neun Begegnungen lief Ugi dabei als Kapitän auf. Neben dem VfB Leipzig zählen auch der französische Spitzenklub Olympique Marseille und Pinheiros-SCP (Brasilien) zu den Vereinen, bei denen Ugi früher spielte. Er verstarb am 18. Mai 1970 im Alter von 85 Jahren.

Kapselriss bei Esdorf: Der FSV Wacker Nordhausen muss vorerst auf die Dienste von Florian Esdorf verzichten. Der 22-jährige Innenverteidiger hat sich im Training einen Kapselriss zugezogen und fällt für längere Zeit aus. Bereits in der Partie bei Aufsteiger VSG Altglienicke (1:0) gehörte Esdorf nicht zum Kader. Ebenfalls nicht dabei war Oliver Genausch. Der 26-jährige Angreifer laborierte an einer Erkältung. Für die Begegnung gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf am heutigen Freitagabend (ab 19 Uhr) gehört er aber voraussichtlich wieder zum Aufgebot.

Schon 2000 Tickets weg: Für das Leipziger Stadtderby zwischen dem 1. FC Lok und Aufsteiger BSG Chemie wurden bereits mehr als 2000 Tickets abgesetzt. Und das, obwohl erst am morgigen Samstag (ab 10 Uhr) der freie Vorverkauf beginnt. Das Duell zwischen den beiden Leipziger Klubs findet voraussichtlich am Sonntag, 10. Dezember, statt. Die genaue Anstoßzeit steht aber noch nicht fest.

Luckenwalde ohne Kapitän Karl Petrick: Der FSV Luckenwalde kann in der Begegnung beim FSV Wacker Nordhausen am heutigen Freitagabend (ab 19 Uhr) nicht auf Kapitän Karl Petrick zurückgreifen. Der 26-jährige Mittelfeldspieler handelte sich in der Partie gegen den FSV Luckenwalde (2:0) die fünfte Gelbe Karte ein. Damit fehlt Petrick dem FCO erstmals in dieser Saison. In allen bisherigen zehn Spielen war er über die volle Distanz am Ball. Dabei gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen.

Kein Flutlichtspiel im „Bruno“: Die Begegnung vom 14. Spieltag zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Aufsteiger VfB Germania Halberstadt wurde verlegt. Das Spiel geht nicht wie ursprünglich geplant am Freitagabend, 3. November, über die Bühne. Neuer Termin für die Partie im Leipziger Bruno-Plache-Stadion ist Sonntag, 5. November, (ab 13 Uhr). An diesem Wochenende bekommt es Lok Leipzig aber erst einmal im heimischen Bruno-Plache-Stadion mit dem VfB Auerbach zu tun. Anpfiff ist am Sonntag um 13.30 Uhr. Halberstadt gastiert bereits am Samstag (ab 13.30 Uhr) beim Berliner AK. mspw

 

Zurück