Spitzenduo gewinnt am 10. Spieltag im Gleichschritt

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CFC Hertha 06 mit drei Punkten am „grünen Tisch“ +++ Das 4:2 zwischen Liria und Neuenhagen mit Nachholspiel schließt sechsten Spieltag ab +++ 1894 reist zum zweiten Mal in Folge verspätet an +++ Marino Stawrakakis erzielte das erste und letzte Tor beim 10:8-Sieg in Dresden mit jeweils Eigentoren +++
 
Im zweiten Teil des 10. Spieltages der NOFV-Futsal-Liga gewannen sowohl der Tabellenerste VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mit 14:1 (10:0) gegen den CFC Hertha, als auch der Zweite „achtzehnvierundneunzig“ beim SC Borea Dresden mit 10:8 (6:3). Damit bleibt es beim Drei-Punkte-Vorsprung des Ersten (27) zum Zweiten (24). Mit 20 Punkten folgt schon etwas abgeschlagen der FK Srbija auf Rang drei. Das letzte Spiel der zehnten Runde zwischen Potsdam und Liria wird erst am 20.1.2018 angepfiffen.

Trotz der klaren 1:14 (0:10)-Niederlage des Charlottenburger FC Hertha 06 kann sich das Team um Trainer Marlon Wendt auf drei Zähler freuen, die der CFC aus dem Spiel gegen den SV Eintracht Magdeburg (5:7) vom NOFV-Sportgericht in dieser Woche zugesprochen bekam. Der CFC legte erfolgreich Einspruch gegen die Spielwertung ein, weil Magdeburg den fünffachen Torschützen in diesem Spiel unter falschen Namen einsetzte. Die Magdeburger gaben in einer schriftlichen Anhörung den Verstoß zu, so dass die Begegnung mit 5:0 für den CFC und 0:5 für den SV Eintracht gewertet wurde.  Hertha 06 bleibt mit jetzt 13 Punkten auf Rang 6, Magdeburg rutschte mit seinen nur noch sechs Punkten auf den vorletzten Platz ab.

Das Spiel für den VfL gegen den CFC war eine einseitige Sache für den Ersten, der bereits zur Pause 10:0 führte. David Hausen eröffnete mit einem Strafstoßtor für die Gäste (26.) in seinem ersten NOFV-Liga-Spiel den Torreigen in der zweiten Halbzeit. Mit einem lupenreinen Hattrick binnen drei Minuten vollende Michal Salak den 14:1 Endstand (36., 38., 38.). Noch erfolgreicher als Torschütze war in diesem Spiel  Dmytro Tosich mit vier Toren, alle in Halbzeit eins. Das Schiedsrichter-Trio um Mario Jeske musste nur eine Verwarnung (VfL) sowie 6:4 Fouls pfeifen.

Zum zweiten Mal in Folge reisten die „achtzehnvierundneunziger“ aus Berlin verspätet und ohne Wechselspieler an. Leidtragende waren diesmal die Dresdener vom SC Borea, die 27 Zuschauer und die Schiedsrichter. Statt 19:30 Uhr konnte erst 20:15 Uhr angepfiffen werden – und das zum Sonntagabend. Dresden legte schnell eine 2:0- (2.) bzw. 3:1-Führung (5.) hin. Danach kam aber der Tabellenzweite ins Rollen und ging mit einer 6:3-Führung in die Pause. Erneut erwischte der SC Borea den besseren Start und verkürzte auf 4:6 (22.). Was wiederum „1894“ mit drei Toren beantwortete. Die Sachsen fighteten aber weiter  und kamen ihrerseits mit drei Toren in Folge bis zur 38. Minute auf 7:9 heran. In der gleichen Minute traf „1894“ aber zum zehnten Mal. Auch das achte Dresdener Tor ging auf die Rechnung eines 1894er Spielers mit Marino Stawrakakis. Es war bereits sein zweites Eigentor im Spiel. Schon die 1:0-Führung des SCB ging auf sein Konto. Dazwischen traf er jedoch fünfmal ins Dresdener Tor und avancierte zum erfolgreichsten Torschützen in dieser Begegnung. Mit drei Toren baute Ömer Toktumur von „1894“ seine führende Position in der Torschützenliste auf 19 Treffer aus, gefolgt von seinem Mannschaftskameraden Alban Feta mit 16 Toren. Feta traf zweimal, kassierte aber auch schon die fünfte gelbe Karte der Saison (plus eine Ampelkarte). Damit hat Feta allein mehr gelbe Karten als die gesamte Borea-Mannschaft. Die kassierte in diesem Spiel erst die zweite und dritte Verwarnung der Saison. Beide Mannschaften erhielten je zwei Verwarnungen. Die Foulstatistik „gewann“ dagegen Dresden mit 7:5 (3:1/4:4). Als erster und bisher einziger Spieler kam Ömer Toktumur zu seinem 10. Liga-Einsatz.   

In einem Nachholspiel der sechsten Runde wahrte der FC Liria mit einem 4:2 (2:1)-Heimerfolg gegen den bis dahin punktgleichen FC Rot-Weiß Neuenhagen seine Medaillenambitionen. Liria ging mit 2:0 (11., 13.) in Führung. Die Gäste schafften vor der Pause den Anschluss (20.) und nach dem Seitenwechsel gar den 2:2 Ausgleich (22.). in der 37. Minute brachte Sanid Sejdic mit seinem 14. Saisontor  sein Team jedoch wieder in Führung. Eine Minute später entschied Sabit Alimanovic das Spiel zugunsten der Berliner endgültig. Während Liria sich drei gelbe Karten abholte, blieb Neuenhagen in diesem Spiel kartenfrei. Lediglich bei den Fouls leistete sich der RWN eines mehr (4:5).

11. Spieltag mit Heimpremiere
Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem kompletten 11. Spieltag. Samstag (4.11.) um 18:00 Uhr empfängt das noch punktlose Schlusslicht UfK Potsdam 08 in der Sporthalle der Gesamtschule Friedrich-Wilhelm-von-Steuden den Tabellendritten FK Srbija. Einen Tag später (So., 5.11.) heißt es dann im Spitzenspiel um 13:50 Uhr: FC RW Neuenhagen (4.) gegen VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (1.), um  18:00 Uhr geht es in der Sporthalle Ebendorf mit der Partie SV Eintracht Magdeburg (9.) gegen den FC Liria (5.) weiter. Um  19:00 Uhr empfängt der CFC Hertha 06 (6.) in der  Sporthalle Zehlendorf den SC Borea Dresden (7.) sowie zur gleichen Anstoßzeit die HSG Uni Greifswald (8.) die „achtzehnvierundneunzig“er aus Berlin (2.).
Eine Premiere hat der 11. Spieltag zu bieten. Nach 20 Begegnungen auf Reisen in den Spieljahren 2016/17 und 2017/18 bestreitet der SV Eintracht Magdeburg zum ersten Mal ein echtes Heimspiel in der Sporthalle Ebendorf, nur wenige Kilometer von Magdeburg.

 

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