Halbzeit in Blossin – Schiedsrichter starten ins neue Jahr

Der Sport kam nicht zu kurz. Liegestütze für die Rückrunde. (c) Wehling

Kein Start in eine neue Halbserie ohne ordentliche Vorbereitung. Während die DFB-Spitzen-SR ihr Trainingslager auf Mallorca aufgeschlagen hatten, bereiteten sich rund 80 NOFV-SR im beschaulichen Blossin in Brandenburg vor. Um die volle Konzentration auf die Vorbereitung zu legen, hatte sich der SRA zum ersten Mal für das am Wolziger See gelegene „Sackgassendorf mit Gut“ (Wikipedia) entschieden. Und dieses war eine gute Wahl für den gewählten Mix von sportlicher Vorbereitung und regeltechnischer Diskussion.

Die Hinrunde der Regionalliga hatte eine Reihe von interessanten Spielszenen geboten, die von Bodo Brandt-Chollé zusammengestellt worden waren und als Basis für eine intensive Nachbereitung dienten. Dabei wurde der Focus auf eine einheitliche Regelauslegung und Beurteilung der Szenen gelegt. Dieses war insofern wichtig als die neue Saison mit einer kurzfristigen Veränderung der Beobachtungsrichtlinie gestartet war und hierzu ein erstes Feedback eingesammelt werden konnte. Festgestellt wurde vor allem, dass die Umstellung bei den Beobachtern und bei den Aktiven nur in wenigen Fällen Probleme bereitet hat. Insofern konnte der Vorsitzende des NOFV SRA, Udo Penßler-Beyer, insgesamt ein erfreuliches Fazit der ersten Halbserie 17/18 ziehen und dankte den Aktiven für ihren Einsatz.

Die Neujustierung im Frauen-Bereich mit dem „Kompetenzteam Frauen“ bestehend aus Anja Kunick, Sandra Stolz, Simone Jakob und Katia Kobelt stand bei den SRinnen der Frauen-Regionalliga im Mittelpunkt. Erstmals waren auch die Verantwortlichen für die Frauen aus den Landesverbänden bei einer Halbzeittagung eingeladen. So soll die enge Verknüpfung zwischen der Förderung in den einzelnen Verbänden und dem NOFV gerade bei der veränderten Ausrichtung im DFB mit der Einführung einer eingleisigen 2. Bundesliga organisiert werden. Sowohl die Aktiven als auch die Funktionäre urteilten zufrieden über die Konzeption und neue Ideen.

Nachgeholt wurde die Ehrung der Klassenbesten SRinnen aus der Saison 2016/17. Katia Kobelt (Berlin), Laura Bäcker (Mecklenburg-Vorpommern) und Linda Kollmann (Sachsen) wurden von Udo Penßler-Beyer mit einem Präsent für ihre herausragende Leistung in der vergangenen Spielzeit ausgezeichnet.

Neben einer intensiven Trainingseinheit unterstützt durch zwei externe Trainer von der Universität Leipzig war das Thema „Mental Coaching“ ein weiterer Schwerpunkt. Wie gehe ich mit Belastungssituationen, mit Stress auf dem Platz um – immer wieder zwei zentralen Fragen für die SR.

Nach einem konzentrierten Zeitplan u.a. auch mit einem regeltechnischen Input der SR aus den Förderkadern RL und OL konnte der NOFV SRA die Aktiven in eine hoffentlich erfolgreiche Rückserie  entlassen.

 

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