Trotz der sportlich und organisatorisch glänzend verlaufenen FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland betrachtet OK-Chefin Steffi Jones die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 nicht als Selbstläufer. "Wir werden uns ganz sicher nicht zurücklehnen und uns auf dem Lorbeer ausruhen. Die WM 2011 ist noch mal ein ganz anderes Kaliber, vor dem wir Respekt haben", sagte Jones im Gespräch mit dem Internetportal "dfb.de".

Ungeachtet dessen ist die Ex-Nationalspielerin von der Anziehungskraft und dem Erfolg des Turniers im kommenden Jahr überzeugt. Jones: "Es rollt was Großes auf uns zu. Für 2011 lautet das Ziel unverändert: ausverkaufte Stadien bei allen 32 Spielen. Dann bin ich sicher, dass der Funke der Begeisterung aus den Arenen überspringen und sich im ganzen Land als ein Feuer der Begeisterung verbreiten wird."

Einzeltickets ab 15. September
Nächster Meilenstein ist am 15. September der Verkaufsstart der Einzeltickets im Rahmen des Länderspiels Deutschlands gegen Kanada in Dresden. Bei der Auslosung der WM-Gruppen am 29. November in Frankfurt wird man sich dann auch einem größeren internationalen Publikum präsentieren.

Die U-20-Juniorinnen hatten sich am Sonntag durch einen 2:0-Sieg über Nigeria in Bielefeld den WM-Titel gesichert. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte dem Organisationskomitee (OK) und dem Deutschen Fussball-Bund (DFB) ein Kompliment für die "nahezu perfekte" Durchführung des Turniers gemacht. "Die Generalprobe für die Frauen-WM 2011 ist geglückt", meinte der 74-jährige Schweizer.